Kennen Sie den Einzeller oder die Kartoffel des Jahres 2013?

Streuobstsorte des Jahres 2013: die Paulsbirne: Früher kam die Paulsbirne gerne als Kochbirne auf den Tisch, heute ist sie selten geworden. Die große Krone des Birnbaums ist eine Bereicherung für das Landschaftsbild. Der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (www.logl-bw.de) möchte die Birnensorte deshalb wieder ins Bewusstsein der Menschen rufen.
Der Einzeller des Jahres 2013: A. sol: Selbst eine Wahl zum "Einzeller des Jahres" gibt es: Der filigrane Räuber Actinophrys sol sicherte sich den Titel im Jahre 2013. Das Sonnentierchen fühlt sich in Tümpeln oder Seen wohl und verdaut gerne in geselliger Runde mit anderen Artgenossen seine Beute. Die besteht aus anderen Einzellern und bleibt an seinen strahlenartigen Ausstülpungen, den sogenannten Axopodien, hängen.
Das Naturpark-Tier des Jahres 2013: die Maräne: Das Naturpark-Tier 2013 ist eigentlich eine ganze Tiergruppe: Maränen-Unterarten sehen sich zum Verwechseln ähnlich, was schon so manchen Forscher in die Verzweiflung trieb. Der Titelgeber "Naturpark Holsteinische Schweiz" stellt die geheimnisvolle und wohlschmeckende Maräne auch in einem Kalender vor: Auf der Collage sind erwachsene Tiere und ein Fischei zu sehen, das an einen Smiley erinnert.
Höhlentier des Jahres 2013: die Höhlenpilzmücke: In Bergwerken, Felsenkellern und Naturhöhlen lebt die Höhlenpilzmücke. 1863 waren gerade einmal zwei Exemplare von Speolepta leptogaster bekannt. Auch heute noch sind unterirdische Ökosysteme nur wenig erforscht. Die Wahl des Höhlentiers 2013 soll ein wenig Schwung in die Expedition der geheimnisvollen Lebensräume unter Tage bringen.
Boden des Jahres 2013: der Plaggenesch: Plaggen: Das sind Gräser und Sträucher samt Wurzeln, die dem Roggenanbau vor rund 1.000 Jahren als Dung dienten. Noch heute sind die dadurch entstandenen Plaggen-Böden, die Plaggenesche, Zeugen der uralten Bewirtschaftungsform.