Zwillingstornados in Nebraska: Ein Sturm im US-Bundesstaat Nebraska ließ immer neue Tornados entstehen, die gravierende Schäden verursachten. Bei der Zerstörung der Siedlung namens Pilger durch diesen Zwillingstornado kam auch ein Kind ums Leben. Das Foto ist eine Aufnahme des Sturmjägers Reed Timmer, der noch weitere starke Tornados in der Region erwartet.

Superzelle: Das sieht gruselig aus: Ein Wolkenungetüm namens "Superzelle" schwebte 2013 über Melsungen in Hessen. Früher gingen Forscher davon aus, dass solche Gewitterwolken nur in den USA vorkommen. Mittlerweile hat es sich herausgestellt, dass sie rund um den Globus auftreten. Auch bei den Unwettern im Juni 2014 schwebte eine "Superzelle" über NRW. Diese ist jedoch nicht das einzige Wetterphänomen, welches am Himmel auftaucht.
Polarlicht: Polarlichter leuchten in Violett, Gelb, Rot oder wie hier zu sehen in Grün. Das Himmelsphänomen ist in der Wissenschaft als "Aurora borealis" bekannt. Es entsteht, wenn elektrisch geladene Sonnenteilchen auf Ionen der Erdatmosphäre treffen und diese zum Leuchten anregen.
Sturmwolken: Dieser Himmel leuchtet fast so schön wie ein Nordlicht, jedoch ist er nicht so harmlos. Hier brauen sich Sturmwolken über der polnischen Stadt Gorzow Wielkopolski zusammen, die jederzeit abregnen könnten.
Gewitterwolken: Da ist die Urlaubsstimmung schnell vorbei: Düstere Gewitterwolken sammeln sich über den Gardasee und vermiesen Touristen und Einheimischen zugleich den Tag.
Zirkumhorizontalbogen: Hier lohnt sich der Blick nach oben. Dieses Phänomen heißt Zirkumhorizontalbogen. Solch ein "horizontaler" Regenbogen entsteht im Gegensatz zum "normalen" Regenbogen durch Lichtbrechung an Eiskristallen und nicht durch Lichtbrechung an Wassertropfen.
Halo-Erscheinungen: Zirkumhorizontalbögen sind eine bestimmte Art von Halos. Das ist ein Sammelbegriff für Lichteffekte am Himmel. Gleich welche Haloart - faszinierend sind sie alle, wie auch die nächsten Bilder zeigen.
Regenbogenfarbige Nebensonne: Eine weitere Haloart ist die Nebensonne. Bei dieser Erscheinung hat man den Eindruck, ein oder zwei weitere, schwächere Sonnen zu sehen. Sie befinden sich rechts und/oder links von der Sonne. Manchmal schillern diese Nebensonnen in den Regenbogenfarben.
Beidseitige Nebensonne: Diese gelungene Aufnahme einer Haloerscheinung zeigt beidseitige Nebensonnen. Die grandiose Stimmung entstand am 20. Dezember 2011 über der Inneren Mongolei.
Nachtleuchtende Wolken: Nachtleuchtende Wolken ("noctilucent clouds") sind ein seltenes Naturschauspiel. Dabei werden sehr hoch liegende Wolken (zirka 85 Kilometer) von der Sonne angestrahlt, während bei uns unten längst Dunkelheit herrscht.
Weltuntergang? Nein: Böenwalze: Die Welt kurz vor dem Untergang? Zum Glück nicht! Auf diesem Bild ist eine spektakuläre Wolkenformation über der Nordinsel von Neuseeland zu sehen. Sie heißt Böenwalze. Dabei handelt es sich um eine tiefe Wolke in Keilform, die meist in Verbindung mit Gewittern auftritt.
Lenticularis, kein Ufo: Diese Wolkenformation ist nicht minder spektakulär. Erblickt man so eine Wolke des Typs Lenticularis, sollte man Ruhe bewahren. Wenngleich sie aussieht wie ein Ufo, ist sie ein zutiefst irdisches Ereignis. Die linsen- oder mandelförmigen Gebilde entstehen häufig in gebirgigen Regionen.
Red Sprite, ein Kobold am Himmel: Dieser seltsame rote Blitz sieht aus wie ein Atompilz. Er ist jedoch ein seltenes meteorologisches Phänomen. Dieses Bild schossen die Astronauten der Raumfähre Columbia wenige Tage vor ihrem Tod im Jahr 2003. Die so genannten Sprites ("Kobolde") sind Blitze, die bei einem Gewitter oben aus einer Wolke herausschießen können.
Lichtschweif an Heiligabend: Immer wieder sorgen menschgemachte Himmelsphänomene für Aufsehen. So geschehen Heiligabend 2011, als ein rätselhafter Lichtschweif über den Himmel schwebte. Auch wenn es schön gewesen wäre: Der Stern von Betlehem war es nicht, sondern schlicht und einfach der verglühende Teil einer Sojus-Rakete.
Polarlicht über Troms, Norwegen: Polarlichter sind allseits bekannte Naturerscheinungen, die die meisten Menschen faszinieren. Die bunten Lichter am Himmel entstehen, wenn geladene Sonnenwind-Teilchen, vor allem in den Polarregionen, auf die Erdatmosphäre treffen. Dabei bilden sich die unterschiedlichsten Formen.
Rote Polarlichter: Oft ist das himmlische Feuerwerk grün. Damit rote Polarlichter sichtbar werden, ist sehr viel Energie notwendig. 2011 flammten solche Polarlichter über dem niedersächsischen Georgsmarienhütte.