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08.06.2009, 10:47 Uhr

Neuer Porsche Cayenne als Erlkönig erwischt

in Kooperation mitAuto-News

Stuttgart - Porsche arbeitet an einer neuen Modellgeneration des SUVs Cayenne. Unser Erlkönig-Jäger hat jetzt die ersten freilaufenden Prototypen erwischt. Die großen Wagen werden etwas kleiner und deutlich leichter werden. Das Gewicht der Brocken könnte von über 2,2 auf unter 2,0 Tonnen sinken. Damit einher gehen eine etwas dynamischere Front sowie leicht geänderte Rückleuchten. Auch Tagfahr-LEDs in den vorderen seitlichen Lüftungsöffnungen wird es geben. Die Grundform des Cayenne wird sich allerdings nicht ändern.

Passiert viel: Unter der Haube

Bei den Cayenne-Antrieben tut sich einiges. So werden alle Aggregate zu etwas mehr Leistung bei leicht abgesenktem Verbrauch befähigt. Zudem wird der Allrad-Antrieb auf Sparsamkeit getrimmt. Außerdem ist der Einsatz von Start-Stopp-Systemen zu erwarten, wie sie von Porsche als Erstes im Panamera eingesetzt werden. Als Schaltung kommt zur manuellen Sechsgang-Box und zur sechsstufigen Tiptronic das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) hinzu.

Eine Achtgang-Automatik ist bereits für den 2011 debütierenden Cayenne-S-Hybrid in Erprobung. Das Hybrid-Modell ist mit einer Nickel-Metallhydrid-Batterie unterwegs, wobei auch schon Testfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Akku ihre Runden drehen. Bis jetzt sieht es aber so aus, als wenn der Cayenne S Hybrid zunächst mit der Nickel-Metallhydrid-Technologie auf den Markt kommt. Last, but not least wird auch der Diesel-Cayenne überarbeitet - der etwas gemütliche Wagen muss sich ein überarbeitetes Fahrwerk und einen Schuss mehr Sportlichkeit gefallen lassen.

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8 Meinungen zu "Neuer Porsche Cayenne als Erlkönig erwischt"

  • Michael67
    Montag, 17.08.2009, 09:55 Uhr
    Toyota ist in Sachen Batterien ca. 2 Jahre(!) im Vorsprung. Bosch ist da höchstens in D führend. Und ja, etliche gute Techniken wurden in D entwickelt, verschwanden wegen kurzfristiger Gewinn-Optimierungen im "Giftschrank" und wurden dann in anderen Ländern weiterentwickelt. 66l/100km kommt von - selbstverständlich als Öko-Blatt verschrienen - Auto-Bild. Und was hat eine "Filterung" mit Verbrauch zu tun? (Hmmm. selektive Wahrnehmung?)
  • Tobi135
    Mittwoch, 17.06.2009, 15:20 Uhr
    @ Micheal67 Wo kommt den bitte die Hybridtechnologie oder die Hochleistungsbatterien her? Bosch ist in dem Bereich führend und entwickelt unteranderem für BMW,Mercedes und auch Porsche neue Hochleistungsakkus. Die Japaner haben uns nur mal wieder die erst Entwürfe abgekupfert und sie schnellst möglich auf den Markt gebracht. Eine deutliche Verbesserung bei ihren Hybridantrieben ist für mich nicht festzustellen. Wenn unsere Autoindustrie nachzieht sind die Japaner vermutlich mit ihrem Hybridantrieb wieder im unteren Segment angekommen was Leistung etc. betrifft. Wie in den meisten Fällen. Und woher nimmst du die 66l/100km ?? Es kommt auch nicht nur auf den Verbrauch an, sondern auch auf die Filterung. Und da ist Porsche nicht das schlechteste wenn amn sich Vergleichswerte anschaut
  • Michael67
    Donnerstag, 11.06.2009, 09:49 Uhr
    Ach ja, dann ist es also "beste deutsche Ingenieurskunst" wenn ein Cayenne bei Vollgas mit 66l/100km mehr schluckt wie ein 12-Tonnen-Schützenpanzer?? Okay, dann ist es auch kein Wunder, dass moderne Technologien wie Hybridantrieb nur bei den Japanern zu habe sind. O.o
  • hubionruby
    Montag, 08.06.2009, 16:36 Uhr
    @DocuTec: Ich habe selten einen dämlicheren und einfach falschen Post gelesen. Klar, bei Porsche arbeiten nur verkokste Ingenieure. Du wärst so viel besser, aber leider wurde deine Bewerbung ja doch abgelehnt. Tja .... Achja in der Schweiz wurde dieser Volksentscheid noch gar nicht entschieden.
  • CLS
    Montag, 08.06.2009, 16:05 Uhr
    Ja, klasse, verbieten wir doch gleich, dass es in Deutschland regnet, weil Regen ja auch doof ist... Gibt´s noch mehr konstruktive Vorschläge aus der Öko-Ecke zu hören?
  • Docutec
    Montag, 08.06.2009, 14:45 Uhr
    Und wieder ein Auto, das niemand braucht (vom Minko des Fahrers mal abgesehen). Eine dilettatantische Ingenieursleistung, 200 kg Gewichteinsparung als den Quantsprung des Fahrzeugbaus zu verkaufen, grenzt schon an Volksverdummung. Gewichtsoptimiert zu konstruieren lernt jeder Maschinenbauer im Grundstudium (wenigstens war es bei mir so). Anscheinend ist es so, dass die Intelligenz in die Schweiz ausgewandert ist. Dort hat man sich vor Kurzem, per Volksentscheid, für ein Verbot der sog. SUVs entschieden. Bemerkenswert dabei: Es haben sich vorallem diejenigen Schweizer für das Verbot ausgesprochen, die sich so ein Auto leisten können. Es wird Zeit, das auch bei uns endlich mal Geist geil wird.
  • nahallo
    Montag, 08.06.2009, 13:44 Uhr
    @Kuh genau dass dachte ich auch; das Wägelchen kann halt nicht seinen Urgroßvater (Käfer) bzw. Herkunft nicht verheimlichen
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