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26.01.2010, 15:30 Uhr

Erlkönig hilft Erlkönig: Getarntes S-Coupé im Graben

in Kooperation mitAuto-News

Haar - Die Facelift-Version des Mercedes-S-Klasse-Coupés muss sich gerade harte Wintertests gefallen lassen. Bei diesen Tests geht auch mal was schief: Jetzt ist so ein teures Versuchsfahrzeug bei verschneiter Strecke in den Graben gerauscht.

Mit welchem Hightech-Fuhrpark die Mercedes-Tester das geliebte AMG-Coupé aus seiner Bredouille befreien, ist sehenswert.

Erst muss der Prototyp ran

Ein ganzer Tross von getarnten Mercedes-Fahrzeugen schiebt sich durch den winterlichen Wald. Als das S-Klasse-Coupé (Modellbezeichnung: CL) den Abgang in den Graben macht, ist kein Traktor als mögliches Bergefahrzeug in der Nähe und die Tester wollen schnell wieder weg, da sich unser Fotograf bereits an die Erlkönig-Versammlung geschlichen hat.

So nutzen die Mercedes-Männer die Gelegenheit, gleich mal die Zugfähigkeit ihres brandneuen ML-Prototypen zu testen. Schnell wird die Schutzhülle vom Wagen gezogen und der Next-Generation-ML mit einem orangefarbenen Zugseil an den abgetauchten CL gefesselt.

Doch es hilft nichts: Trotz Allradantrieb kann der ML den anscheinend tief im Schnee aufsitzenden CL nicht befreien, seine vier Räder drehen einfach durch. Aber die Tester haben noch mehr PS-starkes Equipment dabei.

S-Klasse AMG mit Schneeketten

Jetzt darf sich eine schwarz lackierte AMG-S-Klasse am CL versuchen. Dem neuen Abschleppwagen wurden sogar Schneeketten auf die Hinterreifen gezogen. Aber auch die S-Klasse als Zugmaschine kann ihre Coupé-Modellschwester nicht aus der misslichen Lage befreien.

Jetzt schippen die Jungs erstmal ordentlich Schnee und holen dann zum ultimativen Schlag aus: Ein weiteres Mal wird die Tarnhülle vom ML-Prototypen gezogen. Dieser wird vor die AMG-S-Klasse gespannt. Mit vereinten Kräften gelingt es dann den beiden Fahrzeugen endlich, den CL AMG aus dem Graben zu ziehen. Der Fahrer hat bei dem kleinen Unfall übrigens nichts abbekommen, nur Frontschürze und Kühlergrill des CL sind leicht eingedrückt.

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25 Meinungen zu "Erlkönig hilft Erlkönig: Getarntes S-Coupé im Graben"

  • heyichbins
    Mittwoch, 27.01.2010, 11:47 Uhr
    @doc50: HEHE leider wurde ich negativ von meinem Mercedes E Taxi überrascht. Wir sind stecken geblieben. Ein neuer Mercedes natürlich. Aber es könnte natürlich auch etwas am Fahrer gelegen haben, oder das einfach wirklich viel Schnee auf der Straße lag.(An einer Bergkuppe) Denn eigentlich will ich die Wintertauglichkeit den Stuttgartern nicht anzweifeln! Ich habe auch etwas lustiges letztens gesehen. Eine S-Klasse die in einer Kurve stecken geblieben ist. M-Kennzeichen, sprich Leihwagen.(Muss aber nicht unbedingt) ABER JETZT KOMMT ERST DER WAHNSINN: Irgendwer hat auch versucht vorne eine Fußmatte hinzulegen. Auch die S-Klasse hat Heckantrieb dachte ich nur.^^ Ich glaube kaum, das es ein 4-Matic war.
  • DerChecker
    Mittwoch, 27.01.2010, 11:28 Uhr
    Ich finde die Bildergalerie sehr amüsant. Der CL wird von einer 500 PS S-Klasse und gezogen und es klappt nicht. Da muss nochmal der ML ran... Der Wagen ist unglaublich schwer aber auch unglaublich stark. Bin den neuen CL65 AMG vor dem Facelift gefahren und war sehr begeistert. 612 PS sind schon eine Menge und machen selbst bei über 2000 KG Leergewicht noch sehr viel Spaß!
  • doc50
    Mittwoch, 27.01.2010, 11:14 Uhr
    Nach Erfahrung mit Front- Allrad- und Heckantrieb muß ich sagen, daß Allrad im Winter unschlagbar ist, aber... die Wintereigenschaften des E 220 CDI sind völlig ausreichend; ich wurde sehr positiv überrascht
  • heyichbins
    Mittwoch, 27.01.2010, 10:25 Uhr
    Sie haben doch alles richtig gemacht, wo ist jetzt das Problem? Passieren kann immer etwas. Mit Hinterradantrieb solltest du am besten immer in Fahrt sein, bei solchen Witterungen. Bei dem Vorderradantrieb bist du nicht ganz so schnell aufgegeben. Allrad ist immer super. Und am besten sind dann die Schneeketten die man dabei haben sollte. Und wer ein Abschleppseil dabei hat, der kann helfen. Vorderrad- und Hinterradantriebe waren und sind schon immer ein ewiges Streitthema. Ich würde ein sportliches Auto niemals mit Vorderradantrieb kaufen, dann lieber Hinterrad. Aber am besten ist Allrad, was ich auch allgemein bevorzuge.
  • tiger116
    Dienstag, 26.01.2010, 17:54 Uhr
    Vollgas ist allgemein Unfug. Braucht man höchstens, um sich aus einer Gefahrenzone zu katapultieren. Aber sehen wir nicht gerade im Winter immer wieder die Superfahrer, welche beim Durchdrehen der Räder mehr und mehr Gas geben?
  • Elric
    Dienstag, 26.01.2010, 17:32 Uhr
    Hallo tiger, Wer auf glattem Untergrund Vollgas gibt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Egal ob Vorder- Hinter- oder Allradantrieb (OK, mit moderner Elekronik ist das egal, die regelt das entsprechend runter, aber trotzdem ist es DUMM). Das sind die Leute, die die Feuerwehr aus dem Graben ziehen muss.
  • tiger116
    Dienstag, 26.01.2010, 17:25 Uhr
    Dafür sind Testfahrten da. Wäre auch mit einem Dacia Logan passiert, nur interessiert das wohl keinen. Im Artikel wird das Koppeln zweier Fahrzeuge zum Bergen als "irre" bezeichnet. Beim THW, Militär usw. macht man das schon immer so. "Ich schätzen mal das es bei 220kW schon mächtig zerrt am Lankrad. Vorallem dann wenn Spurillen kommen und man gleichzeitig voll beschleunigt." Da darf ich für Enttäuschung sorgen. Mein US-Wagen mit 305 PS + Vorderradantrieb zerrt nicht. Ist eben ein ordentlicher Lenkungsdämpfer verbaut. Was geschieht bei Hinterradantrieb, wenn man auf glattem Untergrund Vollgas gibt? Nicht nur ein bißchen unkritisches Zerren, sondern gefährliches Ausbrechen!
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