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20.02.2012, 13:20 Uhr

Mini Clubvan: Der Lieferwagen wird gesellschaftsfähig in Kooperation mit Auto-News

Von der BMW-Tochter Mini ist man seit dem erfolgreichen Start des neuen "klassischen" Mini im Jahr 2001 einiges gewöhnt. In den letzten Jahren wurde die Modellpalette immer größer. Ob Cabrio, Kombi Clubman, Offroader Countryman, Coupé oder Roadster: Es scheint keine Karosserievariante zu geben, die sich in der Mini-Familie nicht umsetzen ließe.

Blech statt Fondfenster

Der neueste Streich hört auf den Namen "Clubvan" und ist noch eine Studie. Auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2012) wird sie zum ersten Mal gezeigt. Dieser besondere Mini soll einen Kleintransporter mit Lifestyle-Touch und Premium-Qualität verkörpern. Das Concept Car basiert auf dem Clubman und bietet einen Laderaum hinter den Vordersitzen. Seitenfenster im Fond gibt es nicht. Die dort vorhandenen Blechflächen lassen sich gut für das Anbringen von Werbebotschaften nutzen.

Mit Gitter abgetrennt

Über eine zweiflügelige Hecktür oder die vom Clubman bekannte Clubdoor erreicht man das Ladeabteil, die Vordersitze sind durch ein Gitter abgetrennt. Der Boden ist völlig eben und nutzt die gesamte Tiefe des Innenraums aus. Die Seitenwände sind mit anthrazitfarbenem Textilmaterial verkleidet, der Dachhimmel ebenfalls in Anthrazit gehalten. Im Boden verankerte Fixierösen ermöglichen das Verzurren von Spanngurten.

Für Edel-Lieferungen

Doch wer bräuchte so ein Auto? Der Hersteller sieht den schicken Lieferwagen im Fuhrpark eines Delikatessen-Händlers, Modedesigners, Kunstgaleristen oder Event-Spezialisten. Vorbild für den zweisitzigen Clubvan ist der Morris Mini Van von 1960, der mit längerem Radstand, einem geschlossenen Laderaum und einer zweiflügeligen Hecktür kam.

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