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11.07.2012, 12:00 Uhr

Ein Adam für Eva

in Kooperation mitAuto-News

Nein, so recht überzeugt war Adam Opel nicht vom Auto: "Aus diesem Stinkkasten wird nie mehr werden als ein Spielzeug für Millionäre", schimpfte der Patriarch kurz vor seinem Tod im Jahr 1895.

Vermutlich wäre der Firmengründer angenehm überrascht von jenem Auto, was 117 Jahre später seinen Namen trägt: der Opel Adam, offiziell ADAM geschrieben und englisch "Ädämm" ausgesprochen.

Keine Häppchen mehr

Nach Monaten der kleinen Neuigkeiten ist nun Schluss mit jungen Kreativen in launigen Comics, der Opel Adam zeigt sich in voller Pracht. Obwohl beim Design spontan Assoziationen mit Audi A1 oder Fiat 500 geweckt werden, betont Opel eine bewusste Abgrenzung vom Retro-Look. Markante Adam-Details sind zwei geschwungene Lichtkanten in den Flanken, ein üppiger Kühlergrill und ein optisch abgesetzter Bereich in den C-Säulen. Dort ist der Modellname untergebracht.

Ein Auge auf den Mini

Mit einer Länge von fast 3,70 Meter und einer Breite von 1,72 Meter konkurriert der Opel Adam mit dem minimal längeren Mini, während ein Fiat 500 um gut 15 Zentimeter kürzer ist. Auf ähnlichem Niveau liegt mit 3,74 Meter der Opel Agila. Er ist der Grund dafür, warum es den Adam nur dreitürig gibt. Der stets fünftürige und fünfsitzige Agila spielt den praktischen, funktionalen Part, während der viersitzige Adam laut Hersteller vor allem "trendbewusste, urbane Kunden" ansprechen soll. Ähnlich agiert beispielsweise Citroën mit seiner DS-Linie.

Sportlichkeit inklusive

Doch zurück zum Opel Adam und weiteren Fakten: Der Radstand beträgt 2,31 Meter, die Spurbreite etwa 1,48 Meter. Bei den Rädern können Kunden aus Größen von 16 bis 18 Zoll wählen. Ab dem 17-Zoll-Format gibt es serienmäßig ein tiefer liegendes Sportfahrwerk mit direkter Lenkcharakteristik. Apropos: Die elektrische Servolenkung bietet einen City-Modus, per Tastendruck wird das Kurbeln in der Stadt viel leichter. Um die Sicherheit an Bord kümmern sich Front-, Seiten- und Kopfairbags.

Otto-Trio

Zum Start gibt es den Opel Adam mit drei Benzinern zur Wahl: ein 1,2-Liter mit 70 PS sowie zwei 1,4-Liter mit 87 und 100 PS. Optional ist ein Start-Stopp-System erhältlich. Dieselaggregate sind vorerst nicht geplant, aber es soll später eine neue Generation kleiner Ottomotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung kommen.

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