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16.12.2012, 10:21 Uhr

Spritpreise-Anstieg geringer als im EU-Schnitt

Auch wenn das Wehklagen über die Spritpreise hoch ist - in Relation zu vielen anderen EU-Ländern ist der Schmerz an der Tankstelle noch überschaubar.

Sowohl bei Diesel als auch bei Eurosuper verzeichnet Österreich heuer den viertniedrigsten Preisanstieg. Am stärksten haben die Treibstoffpreise in Slowenien und Finnland zugenommen, rechnete der VCÖ mit Verweis auf EU-Zahlen am Sonntag vor.

"Ein Liter Diesel kostet heute in Österreich um 1,8 Cent mehr als am Ende des Jahres 2011. Und für Eurosuper ist um 3,4 Cent pro Liter mehr zu bezahlen. Im EU-Schnitt war die Teuerung bei Sprit um das zweieinhalb Fache höher", so VCÖ-Experte Markus Gansterer. Die Folge sei, dass Tanken in Österreich mittlerweile billiger ist als in allen unseren Nachbarländern. "Das führt zu mehr Tanktourismus und verschlechtert Österreichs Klimabilanz", warnt Gansterer. Lediglich in Tschechien koste Eurosuper im Schnitt gleich viel wie in Österreich.

Insgesamt habe Österreich derzeit die elftniedrigsten Spritpreise in der EU. "Im Verhältnis zur Kaufkraft ist nur in Luxemburg das Tanken billiger als in Österreich", meint Gansterer.

© APA

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