Jobs: Mannschaftssportler nicht automatisch teamfähiger
Nicht teamfähiger!
360 Probanden füllten einen Fragebogen zur Messung sozialer Kompetenzen aus und gaben an, ob sie sportlich aktiv sind - entweder in einer Mannschaft oder in einer Einzelsportart. Die Daten wurden mit einer Normstichprobe von 4000 Menschen abgeglichen. "Wir konnten feststellen, dass es in Hinblick auf die soziale Kompetenz keine signifikanten Unterschiede gibt", erklärt Kanning. Es gab keinen Hinweis darauf, dass Mannschaftssportler teamfähiger seien als Einzelsportler. Außerdem unterschieden sich Sportler auch nicht von Menschen, die überhaupt keinen Sport trieben.
Vorteile für Sportler
Bei der Personalauswahl wird aber bis heute der Mannschaftssport besonders hoch geschätzt, wie Beispiele aus Jobratgebern zeigten: "Üben Sie dagegen eine Mannschaftssportart aus, sagt dies einiges über Ihre Teamfähigkeit aus." Oder: "Wenn jemand im Verein Fußball spielt, ist er normalerweise durchsetzungsfähig und kann gut im Team arbeiten." Kanning sagt: "Im Lebenslauf wird die Angabe, sportlich aktiv zu sein, von vielen Arbeitgebern gern gesehen und gilt als Indikator für soziale Kompetenz."
Der Wirtschaftspsychologe rät Unternehmen, keine Bewerber auszuladen, nur weil im Lebenslauf der Sport fehlt. "Das kann eine klare Fehlentscheidung sein." Und angesichts der in vielen Branchen schrumpfenden Auswahl an Bewerbern sollten Personaler nicht voreilig handeln. (im)
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3 Meinungen zu "Vorteile durch sportliches Hobby"
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Karmapa
Dienstag, 21.08.2012, 13:03 Uhr Die Personaler haben es aber auch nicht leicht. nicht mal mehr auf Sportler alleine dürfen sie setzten. Man, man, man was für tolle Ratschläge mal wieder. -
TrainingsSchule
Dienstag, 21.08.2012, 11:29 Uhr Tja, da wäre ich mal gespannt, was denn da als "Sport" definiert wurde. Das ist die zentrale Frage, um die Aussagekraft dieser Studie bewerten zu können. Da der Studienaufbau hier bereits beschrieben ist, kann ich hier schon feststellen: Die Probanden wurden ganz einfach gefragt, ob sie "sportlich" aktiv sind. Was die 360 befragten Perosnen also darunter verstehen, bleibt ihnen selbst überlassen. Wie praktisch. Professorchen macht sich erst gar nicht die Arbeit, Sportler in ihrer sportlichen Aktivität zu beobachten, um dann zu schauen, ob die Sportler daraus etwas für ihr Leben lernen - das wäre zuviel Arbeit. Fazit: Humbug. Keine Aussagekraft. Entzieht dem Prof. das Gehalt für die Zeit, in der er diese Studie erstellt hat. -
GODZILLAsLover
Dienstag, 21.08.2012, 10:19 Uhr Ist gibt auch im Team auch viele Sportler die nur Mitlaüfer sind. Betreibe selber Einzel und Team-Sport...Im Team finde ich den Druck gut zu spielen (muß) größer als im Einzelsport. Im Einzelsport kann ich Kreativer sein..Ich muß nicht der Herde nacheifern. Wichtig im Sport und allem ist doch eine gute Menschenführung..Die leider nur wenige haben. Mißgunst und Neid haben in Deutschland die Oberhand..Das fängt schon bei den Kinder an..
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