Beruf kollidiert oft mit dem Privatleben
Laut "FAZ.net" hat das Marktforschungsinstitut "Dynamic Markets" im Auftrag von Avaya eine Umfrage durchgeführt, in der es darum geht, wie sich Beruf und Privatleben gegenseitig beeinflussen. Dazu wurden im Sommer diesen Jahres 700 Entscheidungsträger aus mittelständischen Firmen in Deutschland und Großbritannien befragt.
81 Prozent geben an, dass ihre berufliche Eingebundenheit mit dem Privatleben kollidiert. 83 Prozent finden, dass Flexibilität in der Arbeit ein harmonischen Privatleben einfacher macht. Trotzdem sind 27 Prozent der Meinung, dass der Job daran Schuld ist, wenn in der Beziehung mit dem Partner Probleme auftreten. Im schlimmsten Fall kommt es bei jedem zehnten Paar gar zur Trennung oder Scheidung.
Weitere Zahlen beweisen, in welcher Form die Arbeitsverhältnisse sich noch negativ auf den Arbeitnehmer auswirken können. 56 Prozent empfinden ihren Job sehr stressig und ein Drittel der Befragten tragen sogar gesundheitliche Schäden davon. 35 Prozent mussten schon Urlaube abgesagen oder verlegen, um ihrem Beruf nachzugehen.
Die Auswertung dieser Ergebnisse zeigt, dass den Arbeitnehmern grundsätzlich positive Arbeitsbedingungen geboten werden, um das Berufs- und Privatleben in Einklang zu bekommen. 76 Prozent der Unternehmen bieten sogar flexible Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel Gleit- oder Elternzeit, an. In der Realität verbringen die Mitarbeiter trotzdem 74 Prozent ihrer Arbeitswoche am Arbeitsplatz. Viele Angebote der Firmen werden also in der Realität gar nicht angenommen.
8 Meinungen zu "Job kann Beziehung zerstören"
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susiprincess
Dienstag, 13.09.2011, 11:51 Uhr auch Paare die sich beruflich und privat sehen, das kann auch nie gut gehen. Also ich möchte nicht meinen Partner, wenn ich einen hätte, noch auf Arbeit sehen wollen. Wenn man mal Streit hat, viele trennen sich deswegen. Wir haben auch 1 Paar auf Arbeit , ich frage mich nur wieland das gut geht :D Wenn der Job wichtiger wird als das Privatleben und den ganzen Tag nur vom Job erzählt "und der Herr x und der Herr y hat das gemacht und das war so lustig," dann läuft irgendwas privat mit dem Partner schief. Meist ist dann keine Liebe mehr da und dann folgt entweder die Trennung ooder man lebt unglücklich weiter. -
JoschiKaputtnik
Freitag, 02.09.2011, 17:27 Uhr "Großteil des Führungspersonals hat wegen Beruf Probleme zu Hause." Dieser Satz wirft so viele Fragen auf. Beginnend mit einer einwandfreien Bemühung des zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Genitivs, endet er in einem grammatikalischen Desaster. Was war wohl die Ursache dieses fatalen redaktionellen Leitsungseinbruchs. Vielleicht sollte der Satz einst nur "Großteil des Führungspersonals hat Probleme zu Hause" lauten und wurde dann von einem Praktikanten ergänzt der sich dachte: "Ey ja, wegen Beruf, ne!" Ich fordere Konsequenz und beantrage den Satz folgendermaßen zu ändern: "Großteil von Führungspersonal hat wegen Beruf Probleme zu Hause." -
Dubi1101
Donnerstag, 01.09.2011, 14:36 Uhr Statistisch gesehen übersteht jeder zehnte Betroffene diese kritische Phase nicht und trennt sich. Lese ich darin, dass es Neun von Zehn schaffen? -
Lumpatz
Donnerstag, 01.09.2011, 13:46 Uhr Die Lösung: Keinesfalls arbeiten gehen - und eine harmonische Beziehung führen. gez. Peter Zwegats schwerster Fall -
CrimsonTid
Mittwoch, 31.08.2011, 14:09 Uhr Nicht vergessen auch die Konstellation, Beide Partner arbeiten im gleichen Betrieb....bis jetzt ist so etwas nie gut gegangen...
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