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27.03.2012, 09:41 Uhr

Kantine & Co.: Fit durch den Arbeitstag

in Kooperation mitFitForFun

Wer arbeiten will, braucht auch was Ordentliches zu essen. Das leuchtet ein, doch wer nimmt sich schon die Zeit, sich vernünftig und nachhaltig zu ernähren, wenn der stressige Alltag einen wieder mal auffrisst? 

Frühstück: den Start in den Tag clever planen

Über Nacht hat unser Körper seine Energiereserven angezapft. Eigentlich benötigt er jetzt Nachschub. Das gilt übrigens auch für Kopfarbeiter, unser Gehirn ist ein großer Nährstoffverwerter! Also, wenn Sie Zeit und Lust haben, frühstücken Sie in Ruhe, und am besten mit Vollkorn, Milchprodukten und Früchten. Also zum Beispiel Vollkornbrötchen mit Käse oder Quark und Früchten oder Brot mit Ei. Wenn Sie aber morgens noch nicht essen mögen, macht nichts, zwingen Sie sich nicht. Forscher rücken inzwischen von der eisernen Frühstücksregel ab.

Wenn man zum Beispiel spät zu Abend isst, oder morgens einfach noch keinen Hunger hat, muss man nicht unbedingt frühstücken. Das ist auch eine Typfrage. Doch: der Hunger kommt bestimmt. Spätestens gegen 11 Uhr, und dann sollten Sie vorbereitet sein. Wer dann nämlich improvisieren muss, hat schlechte Karten. Besser: etwas von zu Hause mitnehmen. Etwa ein Vollkornmüsli mit Nüssen, etwas Banane, Milch und Joghurt, gut verpackt in einer verschließbaren Dose. Sie brauchen nur noch einen Löffel. Oder einen fertigen Smoothie und ein Knäckebrot.

Unmotiviert? Lustlos? Mit diesen Tipps überstehen Sie den Wochenstart. >

Kantine: weniger ist mehr

Mittags geht’s ja bei vielen Mitarbeitern größerer Unternehmen meist in die Kantine. Und mal ehrlich: in fast allen Kantinen bekommt man inzwischen einen Salat oder ein anderes leichtes Gericht. Es ist also eine Frage der Auswahl.

Achtung: vegetarische Alternativen sind oft nicht leichter, also kalorienärmer als Fleischgerichte. In Nudeln mit Sahnesoße, Kartoffelauflauf oder süßen Hauptgerichten wie Kirschenmichel stecken oft reichlich Fett und Kohlenhydrate. Wenn Sie Lust auf ein Schnitzel haben, warum nicht. Lassen Sie Beilagen wie Brot, Nudeln oder Pommes Frites weg, so können Sie bei einer Mahlzeit leicht 200 bis 300 Kalorien sparen. Kalorienarm und leicht verdaulich sind meist auch Suppen.

Wichtig ist, dass anschließend nicht die gesamte Energie für Verdauung benötigt wird, schließlich soll Ihr Hirn ja weiter leistungsfähig bleiben. Wenn Sie Lust auf Süßes haben, essen Sie lieber eine kleine Portion Dessert, Schokolade oder Eis gleich nach dem Mittagessen. Als Zwischenmahlzeit am Nachmittag genossen, lassen Süßigkeiten den Blutzucker zu sehr schwanken, was müde und schlapp macht. Einfach unmöglich, sich dann noch zu konzentrieren oder körperlich zu arbeiten.

Der kleine Kantinen-Guide (alle Angabe ca. und pro Portion)

Zugreifen bitte:

Gemüsesuppe (Karotte, Kürbis, Tomate)  

100 Kalorien

Gulaschsuppe 

145 Kalorien

Gemüse-Reis-Pfanne   

300 Kalorien

Putenschnitzel mit Salat        

330 Kalorien       

Kasseler mit Sauerkraut und Salzkartoffeln

520 Kalorien

Besser nicht:                                                  

                                             

Haxe mit brauner Soße und Knödel  

645 Kalorien

Spaghetti Carbonara mit Speck und Sahne  

675 Kalorien

6 Fischstäbchen mit Kartoffelsalat

750 Kalorien

Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree 

765 Kalorien

Lasagne mit Hackfleisch

890 Kalorien

                        

Zwischendurch: hungern oder naschen?

Oft ist gerade nachmittags der Hunger auf etwas Süßes unwiderstehlich. Aber besser als ein Schokoriegel als Snack zwischendurch ist ein gründlich gekauter Apfel, Nüsse und Trockenfrüchte oder ein Naturjoghurt. Sie enthalten auch Kohlenhydrate, aber in Kombination mit Ballaststoffen bzw. Eiweiß, so dass der Blutzuckerspiegel nicht zu schnell ansteigt und zu Heißhunger oder Müdigkeit führt.

Wer in der Cafeteria keine solchen gesunden Snacks kaufen kann, sollte sie am besten gleich von zu Hause oder unterwegs mitbringen. Super sind auch die neuen Fruchtchips etwa aus Erdbeeren, Ananas, Mango, Apfel oder Banane (oft auch in Bioqualität). Sie enthalten alles, was in der Frucht steckt, müssen aber nicht gewaschen und geschält werden.

© Fitforfun.de

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