Fachbegriffe und ihre Bedeutung
AACS: (Advanced Access Content System) Ein neues System zur Rechteverwaltung, das zum Beispiel bei den DVD-Nachfolgeformaten an Stelle des von Hackern geknackten Vorgängers CSS (Content Scrambling System) eingesetzt werden soll. AACS soll unerlaubte Kopien durch ein digitales Rechtemanagement verhindern. Zugleich ist es mit Erlaubnis des Urheberrechte-Inhabers auch möglich, begrenzt private Kopien zu erstellen und Inhalte in einem Netzwerk zu versenden. Kritiker prangern an, dass AACS der Unterhaltungsindustrie zuviel Macht über die Nutzung der Aufnahmen gebe.
AMBILIGHT: Eine von Philips entwickelte und patentierte Technik, welche das Gerätesichtfeld in der Wahrnehmung des Zuschauers vergrößert. Je nach Entwicklungsgeneration kommen bis zu vier Leuchtmittel zum Einsatz, die sich selbständig und in Echtzeit der dominierenden Farbe des Bildschirms anpassen. Der Bildeindruck wird somit noch realistischer und die Augen werden durch die Lichtquelle geschohnt.
ARTEFAKTE: So werden Bildfehler genannt, die bei der Verarbeitung komprimierter Daten entstehen. Dabei tauchen meist kleine Klötzchen im Bild auf. Kann es auch beim Abspielen einer DVD geben oder beim DVB-T-Empfang, wenn der Datentransport kurzzeitig abreißt.
AUFLÖSUNG: Ist ein Maß für die Detailerkennung. Digitale Bilder setzen sich aus vielen Einzelpunkten zusammen. Je höher die Zahl der Bildpunkte, desto höher die Auflösung. Die immer größer werdenden Fernsehschirme machen auch eine höhere Auflösung notwendig, um noch ein klares Bild zu bekommen. So hat der neue - hochauflösende - Fernsehstandard HDTV eine Auflösung von bis zu 1920 mal 1080 Punkten, während zum Beispiel das bisherige PAL-Format auf 720 mal 576 Punkte kommt.
BLUETOOTH: Standard für drahtlose Datenübertragung auf eine Entfernung von bis zu zehn Metern. Im Gegensatz zur Infrarot- Übertragung ist bei Bluetooth keine Sichtnähe zwischen den Geräten nötig.
BREITBILD: Bildschirm-Format moderner Fernseher im Seiten- Verhältnis 16:9. Die größere Breite entspricht mehr als das herkömmliche 4:3- Verhältnis dem natürlichen Sichtfeld des Menschen. Das Format soll sich nun als Standard durchsetzen.
DECODER: Ein Gerät, das verschlüsselt gesendete Datensignale wieder entschlüsselt.
DOLBY DIGITAL: Digitales Mehrkanaltonsystem, das im Kino oder auf DVDs sowie teilweise auch in Fernsehsendungen verwendet wird. Dolby Digital arbeitet über sechs Tonkanäle: Einer ist für Basseffekte reserviert, die übrigen fünf sorgen für räumlichen Klang.
DVB: (Digital Video Broadcasting) Europäischer Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten über Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C). Im Aufbau ist auch DVB-H (Handy) für Fernsehempfang auf Mobiltelefonen. Bis 2010 sollen sämtliche Fernsehsignale in Deutschland digital übertragen werden.
DVI: (Digital Video Interface) Digitale Schnittstelle für Videosignale. Der Ton wird dabei über einen extra Eingang übertragen. Die hochauflösenden (HD) Formate setzen allerdings auf den neuen Eingang HDMI.
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