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Die iPhone-Hülle zum Anbeißen
20.11.2012 - (PC-WELT) Plastik, Holz, Bambus – iPhone-Schutzhüllen gibt es in fast allen erdenkbaren Materialien. Doch mit dem "Survival Senbei iPhone 5 case" zeigt die Japanerin Mariko, dass ein Material bislang nicht verwendet wurde: geröstete Reiscracker. Diese sind als "Senbei" (sprich: Sembeï) in Japan sehr beliebt und werden mal mit Sesamkörnern oder eingeschlagen in Nori-Blättern – das ist eine Algenart – verspeist. Reiscracker werden nicht weich wie beispielsweise Butterkekse und behalten ihre Form auch in der warmen Hosentasche – anders als Schokolade. Doch ganz so stabil wie eine Plastik-Hülle sind die Senbei-Hüllen nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hülle beim Runterfallen kaputt geht, berechnet die Bäckerin Mariko mit 120 Prozent. Beim Einstecken in die Tasche sind es stattliche 89 Prozent. Die Bedienung des Touchscreens führe in 18 Prozent der Fälle zum Bruch der Hülle. Es ist auch möglich, dass die Reiscracker-Hülle in zwei Teilen ankommt, wenn man sie bestellt hat. Die Wahrscheinlichkeit dafür betrage 9 Prozent.
Doch eine kaputte Hülle sei halb so schlimm – schließlich könne man sie dann immer noch essen, schreibt die Bäckerin. Ob man das auch noch will, wenn das iPhone in eine Pfütze auf dem Boden gefallen ist? Essen könne man die Hülle natürlich auch, wenn sie noch heil ist – etwa im Notfall, wenn man großen Hunger hat. Das demonstriert die Bäckerin unter einem Tisch liegend selbst. Daher leitet sich auch das "Survival" im Namen ab. Mit 3.818 Yen ist Survival Senbei iPhone case aber nicht gerade billig – umgerechnet sind das fast 37 Euro.
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