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04.06.2012, 17:29 Uhr

"Gefällt mir"-Werbung wider Willen

Düsseldorf (dpa/tmn) - Für einen Klick auf "Gefällt mir" bekommen Facebook-Nutzer von Unternehmen oft Zugang zu Rabatten oder Gewinnspielen. Gleichzeitig machen sie sich damit aber auch zum Werbeträger, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt.

Denn das Online-Netzwerk informiert mit den sogenannten sozialen Anzeigen auch andere Nutzer über die eigenen Vorlieben. Wer das verhindern möchte, kann die entsprechende Funktion unter "Kontoeinstellungen" und "Werbeanzeigen" abschalten.

Außerdem nutzen Firmen Rabatt- und Geschenkaktionen bei Facebook oft zum Datensammeln. Dabei werden nach Angaben der Verbraucherschützer nicht nur die Mailadresse, sondern auch andere persönliche Angaben wie Adresse und Geburtstag abgespeichert. Nutzer sollten sich daher bei jedem Klick gut überlegen, wie viel ihnen ein versprochenes Sonderangebot tatsächlich wert ist.

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9 Meinungen zu ""Gefällt mir" überhaupt nicht"

  • Mistmade
    Mittwoch, 27.06.2012, 14:48 Uhr
    Habe mein FB deaktiviert,weils mir am Sack geht was die da betreiben,jetzt soll ja auch eine Gesichtserkennung auf FB eingeführt werden!!! Langsam wird FB etwas unheimlich ich mach da nicht mehr mit und ich lebe auch ohne FB noch :p;auch wenn mein Konto eigentlich nicht gelöscht sondern nur auf Eis gelegt ist
  • CarpeNoctem
    Dienstag, 12.06.2012, 11:21 Uhr
    Hallo coolmande, vor ca. 4 Wochen hat ein Personalchef bei einem Vorstellungsgespräch den Sohn meines Nachbarn gefragt: "Habe bei facebook gesehen, dass Sie vor 2 Jahren an Komabesäuffnissen teilgenommen haben. Haben Sie das jetzt im Griff???" Nur mal so zur Info. Sie scheinen ziemlich blauäugig zu sein oder?? Aber die wahre Schweinerei ist, dass man so einen Mist "SOZIAL" nennt. Das ist der absolute Hammer.
  • Nostri
    Dienstag, 05.06.2012, 09:58 Uhr
    @Erich71 Leider haben Sie recht, das Recht auf Datenschutz wird leider zu oft über Bord geworfen, aber man wirds auch immer mehr gewohnt, daß ist das Problem, daß die nachfolgende Generation nicht mehr richtig, oder zu spät diesbezüglich aufgeklärt wird. Mir wurde Ende der 80er noch groß erklärt in der Schule, daß Datenschutz was wichtiges ist. Mitlerweile hat es schon jeder jugendliche über Bord geworfen noch bevor man in der Schule das Thema durchnimmt. Facebook (ich hab selber eine fakeaccount, also kein richtiger Name, keine echte Daten, keine Handyverifizierung etc..., es erleichtert aber zugegebenermaßen den Kontakt mit anderen Leuten aufrecht zu erhalten), Twitter, Origin, Steam etc... All diese Dinger haben ihre berechtigten Vorteile, aber kaum jemand liest sich die AGB´s durch und versteht sie auch. In diesen Texten steht was von Rechtsentzug (Steam - Das einzige Rechtsmittel, daß wir Ihnen zugestehen ist, den Account zu kündigen, und auf alles bisher erworbene zu verzichten), man erlaubt einem Programm die Festplatte zu scannen (Origin - angeblich nur um andere Originanhängliche Spiele mitzuerfassen - ja klar), den Webverlauf mitzuprotokollieren (Facebook - kam vor kurzem ans Licht, daß sie das machen) etc.... Da mangelt es definitiv an dringender Aufklärung der Jugendlichen.
  • Erich71
    Dienstag, 05.06.2012, 09:04 Uhr
    @collmande Es geht nicht darum, daß irgendwer etwas privates "verbergen" will, um z.B. irgendetwas illegales zu verhindern. Es geht darum, daß solche Firmen unsere generelle Vorhersagbarkeit ausnutzen, aber mit diesen Aktionen bis in feinere Details perfektionieren und uns damit schliesslich gegen unseren rationalen Willen zu gezieltem Verhalten bringen, uns also manipulieren. Ich weiß nun nicht, ob Du zustimmst, daß Manipulation und Propaganda Formen von Freiheitsberaubung sind. Wenn ja, denkst Du dann nicht auch, daß wir mit allen möglichen Mitteln versuchen müssen, das naive, freiwillige Mitmachen von Leuten bei so etwas zu vermindern oder zu verhindern? Wenn nein, dann bist Du vielleicht schon zu sehr selbst gehirngewaschen oder zynisch-apathisch ("man kann eh nichts daran ändern"). Viel Spaß beim Nachdenken und bei der weiteren Diskussion
  • a0b0c
    Dienstag, 05.06.2012, 08:44 Uhr
    @collmande und der spruch - wissen ist macht - hat auch keine bedeutung nicht wahr^^
  • Summerhaze
    Dienstag, 05.06.2012, 08:41 Uhr
    Datensammlung, -speicherung und -nutzung passiert jeden Tag auch millionenfach mit sämtlichen Payback-Karten, mit denen sich der Kunde gläsern macht und alles über seine Kaufgewohnheiten und Daten (Alter, Wohnort, Familienstand, ...) preisgibt! Das machen alle gerne und zücken bei jeder Gelegenheit für vermeintliche Boni die Karte...
  • Yetisitter
    Dienstag, 05.06.2012, 08:38 Uhr
    Wer bei dem Sche.ss mitmacht ist selbst Schuld. Von mir kriegt der Zuckerberg keinen einzigen Mausclick. Auch keine Daten. Hoffentlich stürzen seine Aktirn auf 0,50 $ ab.
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