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18.05.2012, 20:47 Uhr

Facebook handelt sich Klage über 15 Milliarden Dollar ein

New York (dpa) - Am Tag des Börsengangs ist Facebook eine Klage über 15 Milliarden Dollar ins Haus geflattert. Nutzer werfen dem sozialen Netzwerk vor, ihre Spuren im Internet aufgezeichnet zu haben - selbst nachdem sie die Facebook-Website geschlossen hätten.

Die Kläger verlangen nun im Namen aller Geschädigten in den USA den Milliardenbetrag. Selbst für Facebook wären 15 Milliarden Dollar (11,5 Mrd. Euro) viel Geld. Nach dem Börsendebüt ist das Unternehmen insgesamt rund 110 Milliarden Dollar wert.

Die Höhe der Forderung erklärt sich dadurch, dass es sich um eine der gefürchteten Sammelklagen handelt. Pro Tag und Nutzer verlangen die Kläger 100 Dollar als Wiedergutmachung und Strafe, bis zu 10.000 Dollar pro Person. Hinzu kommen die Kosten für Experten und Anwälte.

Das soziale Netzwerk hat mittlerweile mehr als 900 Millionen Mitglieder weltweit, steht aber wegen seiner Datenschutz-Richtlinien in der Kritik. Am Freitag begann der Handel der Facebook-Aktie an der US-Technologiebörse Nasdaq in New York. Dabei nahmen die Alteigentümer um Mark Zuckerberg sowie das Unternehmen selbst insgesamt 16 Milliarden Dollar ein.

Alle News vom: 18. Mai 2012 Zur Übersicht: Digitale Welt

207 Meinungen zu "Sammelklage gegen Facebook"

  • mirzetaga
    Sonntag, 30.12.2012, 10:42 Uhr
    heehehe djeste ljudine
  • FirstUser
    Samstag, 24.11.2012, 17:19 Uhr
    HB69 | 3192 Beiträge versteh die klage nicht, machen doch so ziemlich alle. die leute sollten mal das denken anfangen. wer keine spionage möchte, sollte facebook und google meiden. alternativ sind proxys eine lösung und diverse addons für browser. ------------------------------ Nur blöd, wenn auf jeder Seite ein "Mag ich" Button ist. Allein das Laden des Buttons überliefert Daten an Facebook. Ich bin nicht bei Facebook und von mir existieren Daten auf deren Rechnern. Ich hoffe andere Länder schließen sich der Klage an, damit diese Plattform geschlossen wird. Ich hätte nichts gegen solche Plattformen, wenn diese keine Daten sammeln würden, keine Werbung spammen und sich von Spenden am Leben halten, so wie Wikipedia.
  • NewsFromToday
    Donnerstag, 28.06.2012, 10:39 Uhr
    "wer privat in facebook und co etwas über sich preisgibt, sollte sich über die folgen klar sein." So ein Quatsch - das zählt wohl zum Märchen vom "mündigen Bürger" ! Wer kann denn als "einfacher Bürger" all sein Handeln und die Folgen davon überblicken ? Das ist doch illusorisch !
  • NewsFromToday
    Donnerstag, 28.06.2012, 10:37 Uhr
    Gute Idee, die würd ich auch verklagen !
  • derbatzi
    Montag, 21.05.2012, 17:45 Uhr
    @BrasilMan "Google Analytics ist da ja schon hart an der Grenze." Deswegen gab es dazu ja auch entsprechende Auflagen zur Nutzung auf Websites vgl. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Analytics-ist-amtlich-datenschutzkonform-1343698.html
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