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23.06.2012, 07:19 Uhr

Bierhoff: Kanzlerin käme auch zum Finale nach Kiew

Danzig (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den deutschen Fußball-Nationalspielern einen weiteren Besuch angekündigt, sollten sie den Sprung ins EM-Endspiel am 1. Juli in Kiew schaffen.

"Sie hat uns gratuliert und hofft natürlich, dass wir weiter Erfolg haben werden, weil sie eben zum Finale auch kommen würde", berichtete Teammanager Oliver Bierhoff im ARD-Hörfunk über Merkels kurze Rede in der Mannschafts-Kabine nach dem 4:2-Sieg im Viertelfinale gegen Griechenland. Auch Kapitän Philipp Lahm erzählte von den Finalplänen der Kanzlerin. "Das war ganz entspannt. Wir haben ja ein lockeres Verhältnis", erklärte Bierhoff weiter.

Merkel hat eine mögliche Reise in die Ukraine offiziell bisher offen gelassen. Die Bundesregierung hatte den Umgang der Ukraine mit der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko kritisiert. Bei den drei Vorrundenspielen, die Deutschland in ukrainischen Städten austrug, war die Kanzlerin nicht im Stadion.

"Es ist immer wieder aufregend. Anfangs habe ich gebibbert. Danach hatte ich aber den Eindruck, dass die Mannschaft überlegen ist", sagte Merkel nach dem Live-Besuch des Viertelfinales im polnischen Danzig zu den Spielern. "Das ist immer ein sehr netter Besuch, der den Stellenwert der Nationalmannschaft zeigt", kommentierte Bierhoff das erneute Aufeinandertreffen.

Auf einen Besuch des Halbfinals am Donnerstag in Warschau muss die Bundeskanzlerin verzichten. Merkel nimmt zur gleichen Zeit an der zweitägigen Sitzung des europäischen Rates in Brüssel teil.

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7 Meinungen zu "Kanzlerin käme auch zum Finale"

  • peclet
    Donnerstag, 28.06.2012, 10:36 Uhr
    @koelleusmallorca ...ja für den guten Herrn Adenauer war auch eine Fahrt in den Taunus noch eine Weltreise und wenn wir samt unserer Frau Bundeskanzlerin mit unserer Umwelt weiter so haushalten, da ist nämlich nichts von der vielbeschworenen "schwäbischen Hausfau" zu spüren, es sei denn pressewirksam vorm Eisberg, so gibts bald nichts mehr zum mitfiebern. Höchstens die Temperatur auf unserer Erde. Aber da Sie ja im HEUTE leben scheinen Sie sich weder für Vergangenheit noch Zukunft zu interessieren. In diesem Sinne sei Ihnen und der Kanzlerin eine heiße Zukunft beschieden.
  • koelleusmallorca
    Sonntag, 24.06.2012, 14:40 Uhr
    @ peclet. Mit allem Respekt, aber sollten wir uns nicht zumindest bemühen, das Positive in einem Menschen und in dem, was er tut, sehen. Ich gebe zu, ich kenne die Biographie nicht, aber ich lebe ohnehin im HEUTE. Wie sagte noch unser alter „Konny Adenauer“: Ich habe das Recht, jeden Tag schlauer zu werden, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Mögen Sie über unsere Bundeskanzlerin denken, was immer Sie möchten. Ich bin jedenfalls froh um jeden Menschen, der so positiv mit unserer Mannschaft mitfiebert.
  • peclet
    Sonntag, 24.06.2012, 10:41 Uhr
    @koelleusmallorca ... deshalb hat Frau Merkel auch auf dem Umweltgipfel in Rio+20 soviel Präsenz gezeigt. Banken retten während die Meere leergefischt werden, Regenwald abgeholzt wird und mit dem Braunkohletagebau eine ganz "neue" Energiequelle erschlossen wird. Mit dem Managern der Deutschen Bank lässt sich halt einfacher verhandeln als mit dem lieben Gott. Zur Opportunität von Frau Merkel könne Sie ja gerne mal die Biographie bis 1989 nachlesen. Man kann nur hoffen, daß mal jemand einen Reißnagel auf ihren Platz in der VIP-Lounge legt, dann ist sie auf jedenfall da wo´s weh tut...
  • koelleusmallorca
    Sonntag, 24.06.2012, 10:22 Uhr
    Unsere Frau Bundeskanzlerin und unsere Nationalmannschaft haben mehr gemeinsam, als manche glauben. Sie vertreten beide uns und unser Vaterland, bleiben dafür ständig am Ball, gehen dorthin, wo`s weh tut und sind beide auch noch sehr erfolgreich. Danke und bitte weiter so …
  • unfreundlich
    Sonntag, 24.06.2012, 09:38 Uhr
    Mal abgesehen von dem Rumgejuckel unserer Politiker auf Steuerzahlerkosten habe ich noch eine bessere Idee, wie Angela dem "Bruderkuss" des Diktators entgehen könnte. Es gibt da noch einige Nicht-Models in der grünen und Emanzenscene, denen er mit Sicherheit nicht zu nahe kommen will. Es könnte nur passieren, daß auch bei unseren Kickern dann plötzlich der Saft alle ist. Also sollte vorher vielleicht eine Risikoabwägung durch Jogi L erfolgen.
  • Gradient
    Samstag, 23.06.2012, 17:12 Uhr
    Mich würde mal sehr interessieren, aus welchen Finanztöpfen die Fußballreisen von Merkel und Co. immer finanziert werden, bzw., wer Merkels Fußballvergnügen plus Spesen immer bezahlt. Angeblicher Mangel öffentlicher Gelder, hohe Steuern, Mangel an Kindergärten, Schulen, Lehrern, Altenpflegern usw. einerseits und unbegrenzte Ausgaben für die PR und Völlerei der Regierungsbonzen andererseits gehen nicht zusammen. Ich kann mich NICHT erinnern, daß in den 50er bis 80er Jahren damalige Bundeskanzler oder andere führende Regierungsbonzen zu Fußballspielen - außer maximal zu den Endspielen der EM oder WM - unserer Nationalmannschaft gereist sind. Warum geht in Deutschland deshalb niemand auf die Barrikaden? Warum werden solche Leute, deren Namen austauschbar sind, eigentlich immer wieder gewählt?
  • unfreundlich
    Samstag, 23.06.2012, 13:09 Uhr
    Wenn es wirklich zu einem Finale mit Frau Merkel kommen sollte, wird das ein richtig peinlicher politischer Eiertanz. Da wird sie wohl noch weitere 20 Sicherheitsleute einsetzen müssen, die den herandrängelnden Diktator und seine Günstlinge möglichst auf Abstand halten. Ich glaube nicht, daß es letztendlich klappt. Am Ende wird sie selbst es diesmal sein, die benutzt wird - von der ükrainischen Politikergarde und den hohen Sportfunktionären. Sicher eine ganz neue Erfahrung, denn als Kanzlerin ist ihr das wohl noch nicht passiert. Die beste Lösung wäre immer noch eine kurzfristige Absage - auch an die deutsche Mannschaft (die es sicher verstehen würde) mit dringenden anderen Terminen....

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