Wenn sich nachmittags im Büro die Lust auf etwas Süßes bemerkbar macht, greifen die meisten zu Schokolade und Co. Seit wenigen Wochen gibt es eine gesunde Alternative: BiteBox heißt die Geschäftsidee; sie soll Naschkatzen künftig eine Alternative zur Schokolade bieten. In einer flachen Kartonbox kommen die Leckereien direkt ins Büro. In der Packung "Die glorreichen Drei" mischen sich Feigen, Datteln und Pflaumen, bei der Beerenparty Cranberries, grüne Rosinen und Johannisbeeren, und wer auf bestimmte Größen im Deutschen Fernsehen steht, bestellt sich die Mischung "Johannes B. Körner" mit gerösteten Sonnenblumenkernen.
Vier Hamburger, Philipp und Max Festge, Mari Enzensberger sowie Marc Dassler, entwickelten die Geschäftsidee bereits im Jahr 2011. Nach einer längeren Testphase mit ausgewählten Kunden startete das Unternehmen am 31. Januar dieses Jahres offiziell den Verkauf. Motiviert durch 15 Kilogramm überflüssigen Hüftspeck, suchten die Freunde nach einem Ausweg aus der Fast-Food-Hölle im Büro, die ihnen selber nur zu vertraut war. Die vier Unternehmer kennen sich noch aus Studienzeiten und wollten schon länger etwas Eigenes starten, erinnert sich Gründerin Mari Enzensberger. Die Marktlücke war da - die Idee schnell geboren.
Der größte Kunde ist bis jetzt der Internetkonzern Google, der seine Angestellten in Hamburg bereits wöchentlich mit den BiteBox-Produkten versorgen lässt. "Die ersten 1,5 Wochen waren schon sehr erfolgreich", so Enzensberger, die früher im Bereich Markendesign tätig war. Das Start-up entwickelt sich kontinuierlich und hat jetzt einige Teilzeitmitarbeiter eingestellt.
Der Karton enthält vier verschieden gefüllte Schälchen und kann einfach über das Internet bestellt werden. Als unbefristetes Abo wird der Knabber-Spaß ein, zwei oder drei Mal in der Woche direkt ins Büro geliefert. "Unser Online-Abo-Modell macht den Menschen das Leben einfacher und eröffnet neue Möglichkeiten für ein bewussteres und vielseitigeres Essverhalten am Arbeitsplatz", sagt die 31-Jährige. Was in den recycelbaren kleinen Schalen verschickt wird, ist individualisiert. Vor jeder Lieferung wird neu entschieden, was als Nächstes gesnackt werden darf. Der Kunde gibt über das Online-Bewertungsverfahren an, welche Geschmacksmischungen er mag oder eben nicht. So wird nur verschickt, was wirklich schmeckt. Die Produkte beziehen die Gründer von dem Naturkost-Anbieter Bode.
2 Meinungen zu "Eine knusprige Geschäftsidee"
-
schieber1
Dienstag, 21.02.2012, 09:55 Uhr Auch eine gute Geschäftsidee. Ich wünsche dem Unternehmer viel Glück für seinen Mut. -
Puma1949
Samstag, 18.02.2012, 11:49 Uhr Seufz - das wär's gewesen, wie ich noch im Büro gehockt bin! Diese Sachen sättigen auch sehr gut, man braucht nicht viel davon. Wenn's dann abends auch noch später wird, ist sicher noch was da, um einem schnell einmal das Leben zu retten. Schokolade etc. habe ich mir nie auf Lager gelegt im Schreibtisch und so bin ich Nachmittags manchmal gehörig in Nöte gekommen, so ab 16 h. Hoffentlich setzt sich das weiter durch.
Für jeden Tag eine neue Idee!
- Weinversand
- Spargel kochen
- Induktionstöpfe
- Trennkost
- Abnehmen im Schlaf
- Mineralstoffe
zu Ernährung



