Russische Gaslieferungen wieder auf Normalniveau
Die in den Verträgen mit EU-Staaten vereinbarten Mindestliefermengen würden jedoch eingehalten. In den vergangenen Tagen waren wegen der Kältewelle im Heimatmarkt die Lieferungen nach Angaben des Monopolisten um rund zehn Prozent gedrosselt worden.
Putin sagte den Berichten zufolge bei dem Treffen, Gazprom möge auf die Anfragen Westeuropas in dem Maß eingehen, wie dies die Versorgungssituation in Russland zulasse. Das Staatsunternehmen solle "alle Anstrengungen unternehmen, um den Bedarf unserer ausländischen Partner zu decken". Die Versorgung Russlands sei jedoch die "Hauptaufgabe".
Die EU-Kommission hatte am Freitag über die Drosselung von Lieferungen aus Russland um bis zu ein Drittel informiert. Betroffen sind demnach neben Österreich, Deutschland, Polen, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und die Slowakei. Den Angaben zufolge drohen jedoch nirgendwo Versorgungsengpässe.
Die Kältewelle hat weite Teile Europas weiter fest im Griff. Besonders Osteuropa leidet unter dem Hoch über Russland. Innerhalb von 24 Stunden starben allein in der Ukraine 21 Menschen, womit die Zahl der Kältetoten in dem osteuropäischen Land auf 122 stieg.
© APA
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