Ölpreise auf Neun-Monats-Hoch
Das waren 1,41 Dollar mehr als am Freitag. Ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,69 Dollar auf 104,93 Dollar. Damit notieren die Ölpreise so hoch wie zuletzt im Mai 2011.
Für Preisauftrieb sorgte am Ölmarkt vor allem die Ankündigung Irans, die Belieferung Frankreichs und Großbritanniens mit Rohöl einzustellen. Anlass ist das Ölembargo der EU, das seine volle Wirksamkeit erst im Sommer entfalten wird. Hintergrund des Disputs ist das iranische Atomprogramm. Der Westen wirf dem Iran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Kernenergie ein Atomwaffenprogramm zu betreiben.
37 Meinungen zu "Ölpreise auf Neun-Monats-Hoch "
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touareg
Donnerstag, 23.02.2012, 14:29 Uhr Ich war der Meinung der erste Beitrag ist nicht angekommen deshal so einiges doppelt. Entschuldigung -
touareg
Donnerstag, 23.02.2012, 14:25 Uhr Und wer sich einen Diesel PKW kaufte hat sich erst richtig angeschi-----, denn schon der Kauf ist teuerer, die Steuern sind auch nicht ohne u. dazu kommt der Spritpreis der nun mittlerweile fast so hoch wie bei Benzin ist. Dafür werden am Wochenende weniger Autos zum Kaffetrinken in den Harz fahren oder sonst wohin. Doch die Massenmedien werden bald wieder einige Beruhigungspillen verbreiten: der Spritpreis ist wieder um 1 cent oder vielleicht sogar um sage u. schreibe 1³ cent gefallen u. alle freuen sich weil der Staat soooviel für uns macht. -
touareg
Donnerstag, 23.02.2012, 14:06 Uhr Schimpft nicht allzuviel denn bald wird man in den Massenmedie wieder kundtun, daß die Spritpreise wieder gefallen sind zwar nur um 2 cent oder 1 cent aber der Deutsche Michel sagt dann: Mensch unser Staat tut wieder was fürs Volk u. alle sind glücklich, wenigsten die Gutgläubigen. Um dieser ganzen Lügerei ein Ende zu bereiten kann nur ein Volksbegehren etwas bewerkstelligen. -
Hauskater
Mittwoch, 22.02.2012, 17:55 Uhr Wir Autofahrer sind keineswegs hilflos. Uns fehlt es leider an Zusammenhalt. Würde per Internet aufgerufen, für meinetwegen 14 Tage gemeinsam einen! Ölkonzern zu meiden, würden sich auch andere Konzerne schnell umschauen. Dies müßte dann im 14- tägigen Rhythmus bei den anderen Konzernen auch durchgezogen werden und sehr schnell würden die Benzinpreise sinken! Leider bekommen wir Deutschen so etwas nicht auf die Reihe! Wir organisieren lieber Facebook -Partys oder Marktplatztänze ! -
FatTarzan
Mittwoch, 22.02.2012, 17:51 Uhr ... ach ja, aus Rußland kommt auch noch eine Menge Öl zu Festpreisen. Und "Rotterdam" schreibe ich normalerweise auch richtig ... -
FatTarzan
Mittwoch, 22.02.2012, 17:49 Uhr Die angedrohte Sperrung der Straße von Hormuz ist natürlich als Begründung für eine Preiserhöhung so willkommen wie alles andere. Auch die Ölpreise an der Börse von Rotterdamm sind immer ein Argument. Aber das muss uns eigentlich nicht interessieren! Die Mengen, die an der Spotbörse in Rotterdamm gehandelt werden, sind sehr gering. Und das Öl aus dem persischen Golf ist nicht auf dem Weg nach Europa - oder jedenfalls nur einem unbedeutend geingen Teil. Unser Öl (und Benzin) kommt zum allergrößten Teil aus der Nordsee, aus Großbritannien und aus Norwegen. Und das aufgrund langfristiger Verträge zu festen Preisen. Schon deshalb sollte man die aktullen Preistreibereien als das nehmen, was sie sind: Wucherpreise, die von Monopol-Kartellen völlig grundlos verlangt werden. Einfach, weil sie es können! Und weil sie gute Werbefritzen haben, die in der Öffentlichkeit über böse Iraner und nageblich hohe Ölpreise fabulieren. Und weil sie die Politiker schmieren. Die Milliardengewinne der Ölfimen zeigen doch deutlich, worum es geht. -
robinhood50
Mittwoch, 22.02.2012, 16:56 Uhr Liebe Leidensgenossen, es trifft uns alle und die Gründe liegen klar auf der Hand. Abzocke ist fast eine Verniedlichung für diese dreisten Spritpreise. Beklagen, Schimpfen und die Faust in der Tasche ballen hilft garnichts. Aktionen sind gefordert die bundesweit organisiert werden müssen. 25 Millionen Autofahrer haben eine enorme Macht etwas zu bewegen. Zum Beispiel: Einen Sonntag wird in ganz Deutschland nicht getankt, was für die Konzerne ein großer finanzieller Verlust wäre. Einmal könnten sie es verschmerzen, mehrmals nicht. Damit würde ein Signal gesetzt, womit die Konzerne aber auch die Regierung getroffen werden. Als Stimme des Autofahrers ist auch der ADAC gefordert. Sie informieren, kritisieren und mahnen, doch das ist viel zu wenig. Habe sie schon oft angeschrieben, doch man hatte sich immer nur herausgeredet und abgedroschene Positionen vertreten. Vielleicht sollten sie eine Flut von Kritiken bekommen, damit sie sich allmählich bewegen. Ich kann nur hoffen, dass der deutsche Autofahrer aktiv wird und reagiert. Ich tue es wo ich kann.
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