Griechenland: Folgen für Kleinanleger noch unklar
Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, sagte, der in Brüssel vereinbarte freiwillige Verzicht institutioneller Anleger sei absolut einmalig. "Es steht noch völlig in den Sternen, wie das ausgeht."
In Brüssel hatten die Euro-Finanzminister das zweite Griechenland-Paket geschnürt. Zudem wollen auch Banken, Versicherungen und Fonds Athen einen Teil ihrer Forderungen erlassen. Sie sollen unmittelbar auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen an Griechenland verzichten. Das bedeutet für Griechenland laut internationalem Bankenverband IIF eine Entlastung um 107 Milliarden Euro.
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Ist Griechenland noch zu retten?
Kurz kritisiert, dass bei den Verhandlungen die Kleinanleger "keine Stimme" gehabt hätten. Neben der Politik seien nur die institutionellen Anleger gehört worden. Unterm Strich sei zur Zeit nur festzustellen: "Alles ist noch völlig offen." Generell sollten Anleger jetzt Ruhe bewahren, empfiehlt er.
Prof. Sascha Steffen von der European School of Management and Technology in Berlin erklärt: "Privatanleger haben zur Zeit nicht viel zu befürchten. Die getroffenen Vereinbarungen beinträchtigen ihre Anlagen zunächst nicht."
Keine Sorgen müssen sich Besitzer von Rentenfonds machen. "Die Anlagen von Investmentfonds in Staatsanleihen der krisengeschüttelten Staaten sind äußerst begrenzt", erklärt Panagiotis Siskos vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt. So liegt der Bestand griechischer Staatsanleihen im Wertpapierfondsvermögen deutscher Publikumsfonds bei lediglich 0,02 Prozent.
38 Meinungen zu "Was zahlen die Kleinanleger?"
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geothe
Freitag, 24.02.2012, 15:40 Uhr Was zahlen die Kleinanleger? Was für eine Dumme und Hinterhältige Frage:!!!!! Wie immer zum Schluß die Zeche. Noch zum Beitrag Na hoffendlich haben die Grieschischen Politiker und Bankenbosse ihr Geld alle im Ausland angelegt da kann man die Millionen wieder denne Klauen (sperren) An sonsten raus mit diesen Verlogenen Pack aus der EU -
ToniW
Freitag, 24.02.2012, 11:33 Uhr also ich meine mit 1986 EG-Zeiten. Gemeinschaft war OK, die Union brachte das Verderben. -
ToniW
Freitag, 24.02.2012, 11:30 Uhr so schön war die Zeit, wo jeder Staat sein Schicksal noch selbst in die Hand nehmen durfte... die gute alte Zeit muss nämlich nicht immer schlecht sein. Ich trauere ihr jetzt schon nach. Und mit guter alter Zeit meine ich die vor dem Euro und mit einer überschaubaren Anzahl europäischer Staaten... (1986) -
vsbiker
Freitag, 24.02.2012, 09:36 Uhr Schuld sind nicht die Griechen - schuld ist die EU, deren "Politiker" Griechenland durchgewunken haben - in den Euro rein. Es sollte jedem Hauptschüler einleuchten, dass mit Schafskäse und Oliven keine Nation reich werden kann; oder jedenfalls nicht eine auch nur annähernde wirtschaftliche Stabilität wie z.B. Frankreich, Österreich oder Deutschland erreichen kann. Und das wussten die Marionetten aus der Politik. Aber wenn die Wirtschaft "Frosch" sagt wird gehüpft. Das alles war von Anfang an geplant - und war von vorn herein offensichtlich! Die kritischen Stimmen wurden totgeschwiegen - es lebe der Euro. Kein Otto-Normal-Verbraucher wäre auf die Idee gekommen, die D-Mark abzuschaffen! Wer hat die Deutschen gefragt, ob sie den Euro wollen... ? Aber der Bürger bürgt mit seiner Leistungskraft - für "seinen" Staat und jetzt für ganz Euroland. Steht ja schon im Ausweis: PERSONAL - das deutsche Personal bürgt. Wofür? Für die Marionetten aus der Politik, die sich ungeniert am Steuertopf bedienen und besonders für die Wirtschaftsbosse, welche ganz oben sitzen und sich das größte Stück vom Kuchen sichern! Dummerweise erleiden bekannte Persönlichkeiten, welche sich gegen diese verlogene, von der Wirtschaft verordnete Politik bzw. Marschrichtung öffentlich wenden, meist einen tödlichen Unfall. Selbst national-kritische Stimmen werden ausgeschaltet (z.B. Kirsten Heisig; wer jetzt mit Suizid kommt - besucht lieber den Weihnachtsmann). Deutschland? Gibt’s nicht mehr. -
jorgos
Freitag, 24.02.2012, 09:29 Uhr Sicher wäre es eine ( von vielen) Möglichkeiten den Griechen zu helfen wenn man durch Entsendung von Finanzspezialisten das Steuersystem reformiert. Aber die riechen wollen das nicht. Argument: Souveränitätsverlust ! Falsch!! Hier hat man nur Angst dass jetzt diejenigen, die mit Hilfe von guten Kontakten keine Steuern zahlten, zur Kasse gebeten werden. Unter Solidarität der EU Länder verstehe ich auch eine Einwirkung der Staaten auf ihre Banken griechische Großanleger zu melden und die Herkunft ihres Vermögens überprüfen. Bei Nichtkooperation gehört das Vermögen beschlagnahmt und an Griechenland überwiesen. Weiter gehört zu Solidarität mit dem Griechischen Volk die Überprüfung von griechischen Immobilien Geschäften im Ausland. Übrigens: der "kleine Mann" muss in Griechenland wenn er eine Immobilie oder Land erwirbt lückenlos der legalen Erwerb des Kaufpreises nachweisen. Zur Zeit kann man das mit dem sogenannten " fakelaki " umgehen. ( ein mit Geld gefüllter Briefumschlag) -
freibeuter2010
Donnerstag, 23.02.2012, 09:55 Uhr Der Dicke links auf dem Foto ist gefärlich. Der würde bestimmt seine Mutter verkaufen um an das Geld der EU zu kommen. -
iduna
Mittwoch, 22.02.2012, 16:22 Uhr Natürlich jammern wir jetzt, dass Privatanleger Geld verlieren. Hat sich schon jemand mal Gedanken gemacht, wie es bei der von vielen geforderten Staatspleite aussehen würde? Das Geld der Banken ist doch in der Regel das Geld von Privatanlegern.
Der Countdown zur EURO 2012 läuft...


