Telekom-Regulator genehmigt Drei-Orange-Fusion
Drei hat wiederholt betont, den Kauf von Orange finanziell nur stemmen zu können, wenn die Orange-Diskonttochter Yesss an die Telekom Austria weiterverkauft werden kann. Bereits im Februar wurde mit der Telekom vereinbart, Frequenzen, Basisstationen und die Yesss Telekommunikation GmbH um bis zu 390 Millionen Euro an den Marktführer abzugeben.
Die Telekom würde mit Yesss auch ein Spektrum aus insgesamt 2 x 13,2 MHz an gepaarten Frequenzen erwerben, die folgende Frequenzen inkludieren: 2 x 3,2 MHz im 900-MHz-Bereich; 2 x 5,0 MHz im Bereich 2.100 MHz und 2 x 5,0 MHz im 2.600-MHz-Spektrum.
Allerdings soll die Telekom gar nicht mehr so erpicht darauf sein, dass der Deal wie vereinbart zustande kommt. Falls die BWB tatsächlich gegen die Kartellgerichts-Entscheidung beruft und vor den OGH geht - die BWB hat dafür noch bis 27. Dezember Zeit - dann könnte sich die Telekom auf eine Ausstiegsklausel berufen, die ihr den Ausstieg aus dem Yesss-Deal ermöglicht, falls bis 31. Jänner nicht alle rechtlichen Hindernisse aus dem Weg geräumt sind.
© APA
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