Die Zeichen stehen im Grünen
Ein eigenes Verkehrsmuseum
Sein Garten dürfte zu den skurrilsten in Hamburg zählen. Auf der etwa 300 Quadratmeter großen Rasenfläche hat er sich sein eigenes verkehrshistorisches Museum geschaffen. Zu bestaunen sind seine Sammlerstücke auch auf seiner eigenen Homepage (ampelolaf.de).
Als 13-Jähriger die erste Ampel bekommen
Angefangen hatte alles, als Marcinkowski ein kleiner Junge war. Als 13-Jähriger bekam er von einem Techniker der damaligen Hamburgischen Electricitätswerke sein erstes grünes Ampelmännchen geschenkt. Doch das reichte ihm bald nicht mehr. In den folgenden Jahren wuchs seine Ampelsammlung immer weiter an. Bald kamen auch Verkehrs- und Straßenschilder sowie Steuerungskästen und Schalter dazu. "Es fasziniert mich, wie alle Elemente aufeinander abgestimmt sind", sagt er. Mittlerweile habe er jeden Ampeltyp, den es seit den 50er-Jahren in Deutschland gegeben hat. Insgesamt umfasst seine Sammlung etwa 100 Einzelstücke.
Auf der Suche neuen Schildern
Zwei bis drei Stunden pro Woche widmet sich der gelernte Kfz-Mechaniker seinem Hobby. Kümmert sich um die Technik, schraubt Einzelteile zusammen und macht sich auf die Suche nach neuen Verkehrsschildern oder Ampeln, entweder im Internet oder auf der Straße.
Immer den Hänger am Auto
"Immer wenn ich durch die Stadt fahre, habe ich ein Auge darauf, ob gerade irgendwo Schilder oder Zeichen abmontiert werden", sagt Marcinkowski. "Bevor sie einer wegwirft, nehme ich sie gerne." Über die Jahre hat er sich gute Kontakte zu der Branche aufgebaut - wenn irgendwo etwas für ihn dabei ist, erfährt er es. Für solche Fälle hat er immer einen Hänger am Auto, mit denen er die Ampeln, korrekt Signalgeber, transportieren kann.
Eine Ampel verkaufen? Niemals!
Von einem seiner Stücke trennen würde er sich niemals. Und viel Geld würde er auch nicht bekommen. "Finanziell gesehen sind die Ampeln und Schilder kaum etwas wert", sagt Marcinkowski. Aber wenn alles so blinkt, wie er sich das vorstellt, dann freut er sich, der Ampel-Olaf in seinem Garten.
© Axel Springer AG
3 Meinungen zu "Die Zeichen stehen im Grünen"
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intressiertnich
Donnerstag, 31.05.2012, 16:39 Uhr wenn der die ampeln eingestelt hat, sollte er vielleicht mal in manchen städten loslegen. was da teilweise für ampelregelungen herschen... grauenvoll. bzw. viele ampeln wären auch komplett überflüssig bzw. sollten bedarfsampeln sein sprich, wenn ich ne ampel brauch (als kind oder älterer mensch) dann drück ich auf knopf und die ampel schaltet sich ein und wird grün für fussgänger. was da die nacht über sinnlos rumleuchtet. gleiches bei verkehrsgesteuerten ampeln. die sind auch ständig an, auch wenn das tw. gar nicht notwendig ist. -
JackFun
Mittwoch, 30.05.2012, 11:25 Uhr Finde ich gut - da weiß er wenigstens, wo´s lang geht. Vielleicht halten sich die Schnecken ja auch an das "Durchfahrt Verboten" vorm Blumenbeet? Und die Eichhörnchen an das "Absolute Halteverbot" vor den Vogelnestern!



























