Gegessen wird pünktlich
Hungrig in der Nacht
Vor allem bei Freigänger-Katzen ist Pünktlichkeit ein Problem, manchmal sind sie die halbe Nacht unterwegs und wenn sie dann kommen, sind sie meist hungrig und fordern ihr Recht. Gerade, wenn man keine Katzenklappe hat, sollte man sie auf bestimmte Essenszeiten konditionieren. Und so erziehen Sie Ihre Katze zur Pünktlichkeit.
Früh übt sich
Bevor Katzen im Alter von etwa sechs Monaten an Freigang gewöhnt werden, sollte man sie bereits konditionieren. Man verknüpft einfach ein Signal (z.B. das Klingeln eines Glöckchens) mit einer Belohnung, beispielsweise einem Stückchen Hähnchenfleisch.
Feste Zeiten
"Sobald die Katze raus darf, überlegt man sich eine Zeit, zu der sie von nun an heimkehren soll", rät eine Expertin. Stellen Sie sich auf die Terrasse und klingeln Sie mit dem Glöckchen, damit sie kommt. Allmählich gewöhnt sich das Tier an das Ritual, zumal Katzen auch ein ausgezeichnetes Zeitempfinden haben.
Konsequent bleiben
Wenn die Katze nicht pünktlich erscheint, dann fällt die Mahlzeit eben aus. Aber man sollte nicht zu streng sein, ein "akademisches Viertelstündchen" Verspätung ist völlig okay.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Falls eine Katze trotz Konditionierung unzuverlässig bleibt, empfehlen Tierärztee einen sogenannten "Pet Finder", ein Ortungsgerät für Haustiere, mit dem man die Katze lokalisieren und dann anlocken kann. Der "Pet Finder" kostet inklusive Sender, Empfänger und Kopfhörer rund 300 Euro.
© Axel Springer AG
21 Meinungen zu "Mieze muss Manieren lernen"
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lobita
Montag, 01.10.2012, 15:25 Uhr Also es ist schon richtig es umgekehrt zu sehen, ich muß ständig aufpassen dass meine Katzen nicht mich erziehen. Ab 17:00 Uhr wird mir laut maunzend Beine gemacht wenn ich irgendwo bin und noch nicht gefüttert habe. Wenn mein Freund später auftaucht wird versucht zu schummeln indem auch er angebettelt wird, konsequent und mit entschiedener Lautstärke. Ich finde darum auch dass Mieze Manieren lernen sollte vor allem wie sie nicht nervt. Ich will mich doch nicht selber versklaven indem ich immer auf die Minute genau mit Glöckchen und Dose bimmel, soweit kommt das noch! Katzen sind kluge und interesante Persönlichkeiten und nicht aus Zucker. Da meine Katze mir z.B. auch beibringen möchte, zumindest im Winter für sie ein Katzenklo aufzustellen, kackt sie dann immer mal wieder in die Badewanne (dafür darf ich noch dankbar sein). Sie hat dann kein Bock raus zu gehen. Kurzerhand bleibt sie dann zwei Nächte draußen und kommt nur am Tage rein wenn ich sie sehen kann. Das klappt ganz gut und wir lieben uns trotzdem. Dafür habe ich ihr nach ihrer Sterilisation vor 12 Jahren, sie ist jetzt 13, versprochen dass sie nie mehr zum Tierarzt muß. Bis jetzt konnte ich dies halten... -
Ichfragemich
Montag, 01.10.2012, 09:09 Uhr Katzen sind keine Tiere für Menschen, die alles unter Kontrolle haben wollen. Ich, alte Frau, bin mit Katzen gross geworden. Da gab es kein Futter vom Supermarkt. Die Katzen suchten sich ihr Futter selbst im Garten und Umgebung. Evtl. wurde Beigefüttert. Meine letzte Katze habe ich genau vor einem Jahr töten lassen müssen. Ich hatte sie mir aus dem Tierheim geholt. Sie war 9 Jahre bei mir. Meine Katze, die morgens nach Hause fand, bekam ihr Fressen. Ich konnte an dem Fressverhalten ablesen, ob sie sich unterwegs ernährt hat. :-) Sie brachte aber auch Beute nach Hause, was ich je nach Grösse nicht so erqickend fand. Am "tollsten" war, wenn die Beute noch gelebt hat )-: Ich könnte mir nie eine Katze anschaffen, die kein Freigang hätte. Ich weiss, das ist beklopt. Die Katzen, die in Wohnungen lebten, wurden alle älter, als meine. Ein halbes Jahr, bevor ich meine Katze haben töten lassen müssen, hat sich ein Kater in dem Garten eingefunden. Ich habe ihn immer mitgefüttert. Er ist bis heute mein kleiner Trost für den Tod meiner Katze. Nun bin ich alt, und weiss auch nicht, was mit meiner Wohnung (Garten) geschehen wird. Aus diesen zwei Gründen, will ich mir keine Katze mehr anschaffen. Katzen Manieren bei bringen? Katzen sind KEINE Hunde, sie aber ihren Eigenwillen. Wenn sie den nicht leben kann, wird diese Katze wohl nicht zufrieden sein! Ich hatte auch mal 15 J. einen Hund. Hier überlege ich mir, evtl. wieder einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Zögern tue ich, weil man nie weiss, wie es gesundheitlich weitergeht. Sprich, ich weiss nicht, ob ich immer den Hund gassi führen kann. Ergo, erfreue ich mich an die Tiere, die in unserem Hausgarten ein und ausgehen. (-: -
TheHood
Sonntag, 30.09.2012, 14:57 Uhr Wie heißt es so schön: Menschen erziehen die Hunde und Katzen erziehen sich ihre Menschen;) na klar, da fehlte ja ein Artikel über die "erziehung" von Katzen. Schwachsinn! -
Jotschen
Mittwoch, 12.09.2012, 14:38 Uhr Meine Mulle bekommt immer morgens, wenn ich zur Arbeit aufbreche, das Futter. Abends, wenn ich wieder da bin, wird genascht. Fällt mal eines von beiden aus, dann übersteht meine Mietze dies problemlos. An zwei Tagen im Monat gibt es übrigens kein Futter (aber natürlich frisches Wasser), abends wird aber genascht. In der freien Natur würde meine Mietze auch nicht jeden Tag etwas fangen. Meiner Mietze-Katze geht es gut, die Tierärztin bescheinigt eine gute Ernährungslage (nicht zu dünn, nicht zu fett). -
wondercloud
Dienstag, 11.09.2012, 11:29 Uhr Ein Freigänger sollte niemals hungrig das Haus verlassen, dann sind auch die Vögel vor ihm sicher, denn einen Vogel versucht eine Katze nur zu fangen, wenn sie richtig hungrig ist, ansonsten ist ihr das viel zu anstrengend, bei Mausis sieht das anders aus, die wecken den Spieltrieb, fangen, laufen lassen und wieder fangen. Wirkliche Mausefänger sind nur die Katzendamen, die jagen bis ins hohe Alter, bei Katern lässt der Jagdtrieb mit 2-3 Jahren nach, die liegen dann lieber in der Sonne und die Mäuse haben gut Lachen. Meine Katzen haben von ganz alleine gelernt, wann Futterzeiten sind und sind dann auch pünktlich zur Stelle, Trockenfutter haben sie, entgegen einiger anderer Meinungen, immer zur Verfügung. -
krempelrot
Dienstag, 11.09.2012, 11:28 Uhr Miau................... -
Carinja
Dienstag, 11.09.2012, 10:53 Uhr Unsinnig. Ich verstehe das Problem überhaupt nicht, finde es schon schlecht, wenn man Babys zu regelmäßigen Mahlzeiten und somit zu Fressern erzieht, warum nun auch noch Katzen? Man stelle der Katze einfach was hin, wenn sie nicht da ist, dann wird sie einen schon nicht wecken. Katzen, die freilaufen, hungern zu lassen, ist gefährlich, weil sie dann leicht schlechtes Futter oder gar Gift aufnehmen. Zu meinem ersten Satz: Wer isst, weil es Zeit ist, isst nicht, weil er Hunger hat. Wer zuviel Hunger hat, neigt dazu, zuviel zu essen, wenn endlich was da ist. Ich habe meinen Katzen immer ausreichend hingestellt, und es waren alle sehr bescheidene Fresser und gute Futterverwerter.





























