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22.02.2013, 18:15 Uhr

Pferdefleisch-Skandal: Zurückgerufene Produkte im Überblick

Der Pferdefleisch-Skandal zieht immer weitere Kreise. Was mit Lasagne anfing, hat sich inzwischen auch bei anderen Produkten bestätigt: Döner, Gulasch und andere Gerichte enthalten nicht deklarierte Fleischsorten. Eine Übersicht welche Marken bei Lidl, Aldi und bei anderen Supermärkten betroffen sind, bietet diese Liste.

Fast täglich gibt es neue Details im Pferdefleisch-Skandal. Zahlreiche Lebensmittelketten und -hersteller haben aus Vorsicht ihre Produkte aus den Regalen entfernt. Neben Pferd wurden inzwischen auch andere nicht deklarierte Fleischsorten in verschiedenen Lebensmitteln nachgewiesen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stellt auf seiner Internetpräsenz eine Übersicht zu den betroffenen Produkten zu Verfügung. Die Angaben dieser Liste basieren auf den Informationen von Landesbehörden, Verbraucherschützern und Mitteilungen der betroffenen Unternehmen (Stand: 22.02.2013).

Liste betroffener Lebensmittel und Supermärkte

Aldi Nord: Der Discounter hat in zwei Fertiggerichten Pferdefleisch gefunden. Betroffen sind die Produkte "Premium Gulasch" (Dose, 540g) und "Pastagericht Penne Bolognese" (Tiefkühlware, 750g). Beide wurden inzwischen aus den Regalen entfernt.

Aldi Süd: Auch in Filialen im Süden wurde Pferdefleisch in verschiedenen Lebensmitteln nachgewiesen. Hier sind das Gulasch des Lieferanten "Omnimax" (Dose, 540g, Sorte Rind) und die Ravioli von "BLM" (Dose, 800g, Sorte Bolognese) betroffen. Spuren von Fremdfleisch wurden auch in den "Pasta Spezialitäten" (Tiefkühlware, 750g, Sorte Penne Bolognese) entdeckt.

Edeka: Die Supermarktkette hat eine Lasagne aus dem Sortiment entfernt. Im Produkt "Gut & Günstig Lasagne Bolognese" (Kühlprodukt, 400g) wurden in Stichproben geringe Mengen Pferdefleisch gefunden. Am 22. Februar teilte das Unternehmen mit, dass auch die "Gut & Günstig Penne Bolognese" (Tiefkühlware, 750g) vom Fleischskandal betroffen sei.

Eismann: Der Tiefkühl-Heimservice hat vorsorglich seine Lasagne aus dem Angebot genommen. Betroffen sind die Produkte "Lasagne Bolognese" (Artikel-Nummer: 7576) und "Lasagne Vorteilspack" (Artikel-Nummer: 7285)

Kaiser's Tengelmann: Der Händler hat vorsorglich die "A&P Lasagne" (Tiefkühlprodukt) aus den Regalen genommen. Das Produkt der Eigenmarke könne Spuren von Pferdefleisch enthalten.

Kaufland: Die Kette hatte bei Eigenkontrollen seines Produkts "K-Classic Penne Bolognese" (Tiefkühlware, 750g) geringe Mengen Pferdefleisch festgestellt und das Fertiggericht aus dem Sortiment entfernt. Betroffen ist die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03/2014. Kunden finden den Aufdruck auf der Beutelrückseite.

Lidl: Die Discount-Kette hat mehrere Produkte aus dem Verkauf genommen. In den Lebensmitteln "Tortelloni Rindfleisch" (400g, Hersteller Combino), "Rinder-Gulasch" (Dose, 500g, Hersteller Dreistern), "Ravioli in pikanter Sauce" (800g, Hersteller William Saurin) und "Penne Bolognese" (750g, Hersteller Copack und Schröder KG) wurden im Rahmen eigener Untersuchungen Spuren von Fremdfleisch festgestellt.

Metro: Die Großmarkt-Kette nahm vorsorglich das Produkt "Lasagne Bolognese" (400g, Capri) aus den Regalen.

Netto: Der Discounter zog am 22. Februar das Produkt "Dinner Gold Penne Bolognese" (Tiefkühlware, 750g) wegen des Verdachts auf Pferdefleisch zurück.

Real: Als erstes deutsches Unternehmen hatte die Supermarkt-Kette eine Tiefkühl-Lasagne aus dem Sortiment genommen. In Stichproben der "Tip Lasagne Bolognese" (Tiefkühlware, 400g) wurden Spuren von Pferdefleisch nachgewiesen.

Rewe: Vorsorglich hat das Unternehmen mehrere Produkte aus den Regalen entfernt. Betroffen sind die Lebensmittel "Lasagne Bolognese" (Hersteller Tavola), "Rewe Chili con Carne" (Kühlprodukt, 350g) und "Rewe Spaghetti Bolognese" (Kühlprodukt, 400g).

Verbraucherschutz-Ministerium informiert fortlaufend

Wer sich auf dem Laufenden halten will, findet ein entsprechendes Angebot auf den Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Daten werden täglich aktualisiert. Grundlage sind Angaben von Landesbehörden, Verbraucherschützern und Mitteilungen der betroffenen Unternehmen. Dort finden sich auch Informationen zu den einzelnen Bundesländern. (mgb)

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