Warum nehme ich nicht ab?
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Und dennoch wird's irgendwie nichts mit dem Abnehmen, bleibt die Nadel der Waage immer bei derselben Zahl hängen. Also noch mehr Sport in den Terminkalender packen? Noch weniger Essen auf den Teller? Stopp! Vielleicht wird Ihr Abnehmwille böswillig sabotiert – von Ihrem eigenen Körper.
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Es gibt Ursachen für Gewichtsprobleme, die im Körper verborgen liegen und nur unspezifische Symptome haben. Gegen die man nur aktiv werden kann, wenn man sie kennt. So leidet etwa ein Drittel aller übergewichtigen Männer unter einem Mangel an Testosteron. Das beeinträchtigt nicht nur den Stoffwechsel erheblich, sondern führt auch zur Zunahme von Fettgewebe im Körper.
Dem Testosteron als Übeltäter kommt man mit einer Hormonuntersuchung auf die Spur, der falschen Fettverteilung mit der bioelektrischen Impedanz-Analyse (BIA), bei der Wasser- und Körperfett-Anteil sowie die Muskelmasse bestimmt werden. Behoben wird das Ganze durch die Einnahme von Hormonen. Doch diese sollten nicht die einzigen Verdächtigen bei Ihren Ermittlungen in Sachen Gewichtssabotage bleiben. Wir sagen, wie Sie die 7 häufigsten Abnehmbremsen erkennen und beseitigen.
Bremse 1: Schilddrüse
Hier hakt es Die Schilddrüse speichert Jod und spielt eine bedeutende Rolle im Energiestoffwechsel. Wenn ihre Funktion gestört ist, stellt sie von den Schilddrüsenhormonen T3 und T4 zu wenig her. Als Reaktion wird im Gehirn vermehrt das Hormon TSH gebildet, das normalerweise die Hormonproduktion in Gang setzen soll. Doch Ihre Schilddrüse ignoriert das einfach – mit schweren Folgen: "Die Hormone T3 und T4 regen den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel im Körper an", erklärt Dr. Daniel Harbs, Facharzt für Allgemeinmedizin und Ärztlicher Leiter des Sportmedicums Hamburg (www.sportmedicum.eu).
"Werden sie nicht mehr produziert, verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel. Dadurch vermindert sich der Energiebedarf, und Sie legen – bei unveränderter Nahrungszufuhr – an Gewicht zu. Sie fühlen sich schlapp und müde, sind nicht mehr belastbar." Weitere typische Symptome: ständiges Frieren, Trägheit, Konzentrationsschwächen, depressive Verstimmungen. Die Unterfunktion ist häufig angeboren, kann sich aber durch Veranlagung, Krankheit oder Einnahme von Medikamenten auch erst im Laufe des Lebens entwickeln.
So läuft es wieder: Falls Sie die typischen Symptome feststellen, sollten Sie zügig zum Arzt gehen. Die Schilddrüsen-Unterfunktion ist die häufigste hormonelle Erkrankung, zirka 1 Prozent aller Menschen leidet darunter. Diese Dysfunktion wird durch einen Bluttest diagnostiziert, in dessen Rahmen die Schilddrüsen-Hormone bestimmt werden. Um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, müssen Betroffene fehlende Hormone gezielt einnehmen, um die Schilddrüsen-Funktion wieder zu normalisieren. Im Rahmen regelmäßiger Blutuntersuchungen wird überwacht, ob die Unterfunktion behoben ist und ob die Medikamente wieder abgesetzt werden können.
Bremse 2: Darmflora
Hier hakt es Die Darmflora des Menschen besteht aus rund 100 Billionen Bakterien. Sie hat einen erheblichen Einfluss aufs Körpergewicht, wie eine US-Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis bestätigt. Die Bakterien gehören zu 600 bis 700 verschiedenen Arten, 90 Prozent davon lassen sich jedoch in zwei großen Bakteriengruppen zusammenfassen: Firmicutes und Bacteroidetes. Bei Übergewichtigen wird die Darmflora häufig von den Firmicuten dominiert. Diese Einzeller besitzen die Eigenschaft, unverdauliche Ballaststoffe aufzuspalten.
Dabei entstehen Zucker und Fettsäuren. Der Körper kann diese in Energie umwandeln oder als Fett speichern. "Menschen mit zu vielen Firmicuten nehmen 8 bis 10 Prozent mehr Kalorien auf als andere", erklärt Experte Harbs. So werden aus eigentlich gesunden Ballaststoffen Kalorienbomben. "Bei einem Bedarf von etwa 2.300 Kalorien können das pro Tag bis zu 200 Kalorien mehr sein, die bei gleicher Nahrungsaufnahme im Körper gespeichert werden." Symptome einer veränderten Darmflora können Probleme wie Verstopfung, anhaltende Blähungen oder Durchfall sein.
So läuft es wieder: Der Körper kann diese Signale senden, muss es jedoch nicht. Untersuchungen zeigen allerdings, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung die Firmicuten unterstützt. Die einzig sichere Möglichkeit, ihnen auf die Schliche zu kommen, ist eine Stuhlprobe. Dabei kann bestimmt werden, welche der beiden Bakteriengruppen die Vorherrschaft im Darm hat. Im Normalfall ist ihr Verhältnis fast ausgeglichen, im Extremfall sind 8-mal mehr Firmicuten vorhanden. Um die Bacteroidetes aufzupäppeln, nehmen Betroffene spezielle Tabletten oder mit Probiotika angereicherte Nahrungsmittel zu sich.
Bremse 3: latenter Stress
Hier hakt es Länger anhaltender, negativer Stress, der vielleicht nur unterschwellig als solcher wahrgenommen wird, den Körper jedoch dauerhaft belastet, kann ebenfalls die Ursache für Übergewicht sein. "Während bei positivem Stress die stoffwechselanregenden Hormone Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet werden, produziert der Körper bei negativem Stress Cortisol", sagt der Experte. "Dieses Hormon begünstigt die Bildung von Bauchfett und verstärkt das Verlangen nach Süßigkeiten, dem klassischen Frustfutter."
So läuft es wieder: Das Schwierige ist, den latenten Stressor als solchen zu erkennen: Was steckt wirklich hinter der Überlastung, welche Faktoren sind verantwortlich und wie kann man an der Situation nachhaltig etwas ändern? Je nach Typ können Entspannungsübungen, Yoga, Akupunktur, aber auch Sport oder eine Verhaltenstherapie weiterhelfen.
Bremse 4: Nitrosativer Stress
Hier hakt es Hört sich gefährlich an, ist es auch. Es geht um eine hohe Belastung mit Stickstoffmonoxid, einem Gas, das im Körper durch eingeatmete Umweltgifte, nitratreiche Nahrungsmittel, Medikamente oder chronischen Stress gebildet wird. Steigt der Level zu stark, werden eisenhaltige Enzyme in den Mitochondrien blockiert. So wird die Energiegewinnung erheblich gestört. Dieses Defizit versucht der Körper durch ein permanentes Hungergefühl, speziell nach Kohlenhydraten, zu kompensieren.
Dadurch wird schnell das eine oder andere Kilo angefuttert. Stickstoffmonoxid hemmt zudem ein wichtiges Enzym, das für den Abbau von Kohlenhydraten benötigt wird. Die Folge: Der Mangel an Energie wird durch den Verzehr von Kohlenhydraten noch größer. Neben einem ständigen Hungergefühl fühlen sich Betroffene oft schlapp, ihre Ausdauerleistung geht merklich zurück.
So läuft es wieder: Ein Anhaltspunkt für nitrosativen Stress ist ein chronisch erhöhter Cholesterinspiegel, da durch Stickstoffmonoxid auch ein Leberenzym blockiert wird, das Cholesterin in Gallensäuren umwandelt. Der Mangel an Gallensäuren führt wiederum zu Fehlverdauung. "Um sicherzugehen, muss Ihr Arzt jedoch den Nitrotyrosin-Spiegel im Blut bestimmen", sagt Experte Harbs.
Damit die Mitochondrien wieder problemlos arbeiten können, muss die Ursache für die Belastung mit Stickstoffmonoxid eliminiert werden. Bei übermäßigem Stress ist also Entspannung angesagt. Nehmen Betroffene Medikamente ein, muss die Dosierung umgestellt werden. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, um nitratreiche Lebensmittel wie Blattsalate oder Spinat möglichst einen Bogen zu machen.
Bremse 5: Serotoninmangel
Hier hakt es Serotonin ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Körper. Zuständig ist er unter anderem fürs Gefühlsleben und fürs Sättigungsgefühl. Zu einem Mangel kommt es, wenn nicht genug Ausgangsstoffe, also die Aminosäure Tryptophan und Vitamin B6, zur Verfügung stehen, um Serotonin zu bilden. Aber auch bereits vorhandenes Fettgewebe hat einen negativen Einfluss: Kleine Entzündungsreaktionen hemmen die Bildung von Serotonin.
Ein Teufelskreis: Der Mangel beeinträchtigt das Sättigungsgefühl, man isst zu viel, legt sich noch eine Fettschicht zu, die wieder die Serotonin-Bildung hemmt. "Übergewicht auf Grund von Serotonin-Mangel entsteht also einerseits durchs nicht eintretende Sättigungsgefühl, andererseits durch die Wirkung von Nahrungsmitteln auf den Serotonin-Spiegel", erklärt Mediziner Harbs.
Fehlt Serotonin im Körper, hat man Heißhunger auf Süßes, Kohlenhydratreiches, denn: Eine kohlenhydratreiche Ernährung führt über die Ausschüttung von Insulin zu einer erhöhten Aufnahme von Tryptophan in das Gehirn, wo daraus Serotonin gebildet werden kann. Blöderweise bleiben die kohlenhydrat- und zuckerreichen Lebensmittel nicht ohne Wirkung auf Ihr Gewicht und verschlimmern so die Situation. Folgen: Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Heißhunger, Stimmungsschwankungen, Neigung zu Depressionen.
So läuft es wieder: Den Serotonin-Gehalt im Blut kann man leicht bestimmen – ein Tropfen genügt. Um einen Serotonin-Mangel auszugleihen, muss die Zufuhr von Kohlenhydraten reduziert werden und verstärkt proteinreiche Kost mit ausreichend Tryptophan auf dem Speiseplan stehen. Darüber hinaus brauchen Sie ausreichend Vitamin B6, Niacin und Magnesium, die alle an der Bildung von Serotonin beteiligt sind. Je nachdem, wie stark der Serotonin-Mangel ist, können auch Nahrungs-Ergänzungsmittel sinnvoll sein.
Bremse 6: Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
Hier hakt es Im Fall einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit reagiert der Körper auf ein oder auch mehrere Lebensmittel mit einer Abwehrreaktion. Dabei werden Antikörper gebildet, die sich gegen das Gegessene und gegen den Körper richten. Das Fettgewebe produziert darüber hinaus Botenstoffe, die die Produktion von Entzündungsproteinen anregen. Die sorgen zusammen mit den Antikörpern für eine stärkere Abwehrreaktion und greifen gleichzeitig in den Energiestoffwechsel ein, der sich dann stark verlangsamt.
"Das Tückische an den Unverträglichkeiten ist, dass sie im Gegensatz zu Allergien nicht sofort wahrgenommen werden", sagt Harbs. "Die Symptome sind vor allem Unwohlsein, Bauchschmerzen sowie eine unregelmäßige Verdauung. Oft wird dies aber nicht mit den jeweiligen Lebensmitteln in Verbindung gebracht." Unverträglichkeiten können gegen jedes Lebensmittel entwickelt werden – und das in jeder Lebensphase. Besonders häufig sind Getreide, Milch und Hülsenfrüchte die Auslöser dafür. Im Verdachtsfall können die Antikörper im Blut nachgewiesen werden.
So läuft es wieder: Beim Arzt wird der Test auf Unverträglichkeiten meist in zwei Stufen durchgeführt: Zunächst erfolgt ein Vortest, um zu ermitteln, ob man überhaupt reagiert. Anschließend erfolgt ein spezifischer Test, um die Lebensmittel genauer zu bestimmen. Sind die Übeltäter erst mal entdeckt, ist der wichtigste Schritt getan. Diese Lebensmittel sollten Sie in Zukunft unbedingt meiden!
Bremse 7: Schlafmangel
Hier hakt es Jeder hat einen eigenen Schlafrhythmus. Doch haben Studien gezeigt, dass wenig Schlaf grundsätzlich in Zusammenhang mit Übergewicht steht. Die Theorien der Wissenschaftler zu den Ursachen sind vielfältig. Zum einen stehen wieder die Hormone im Fokus. "Wenn der Tag-Nacht-Rhythmus gestört ist, bringt das den Hormonstoffwechsel durcheinander", erklärt Allgemeinmediziner Harbs.
"Das Zusammenspiel von Leptin und Ghrelin, die beide einen wesentlichen Einfluss auf Hunger und Sättigung haben, funkioniert nicht mehr. Das appetitanregende Ghrelin dominiert, es entsteht ein anhaltendes Hungergefühl." Zudem wird durch diese Störung auch der Grundumsatz gesenkt. Auf Deutsch: Der Kalorienverbrauch des Körpers sinkt. Eine weitere Erklärung lautet, dass bei weniger Schlaf auch weniger Melatonin produziert wird und in der Folge auch weniger von dem Sättigungshormon Leptin. Ziemlich banal klingt diese wissenschaftliche Theorie zum Zusammenhang von Schlafdauer und Übergewicht: Je länger ein Mensch schläft, desto weniger Zeit bleibt ihm, um zu essen.
So läuft es wieder: Ja, Bewegung hilft beim Abnehmen. Aber in diesem Fall können wir nur raten: ab ins Bett! Bei extremen Schlafproblemen hilft nur der Gang zu einem Spezialisten, der das Problem erkennt und Ihnen wieder zu entspannender Nachtruhe verhilft. Dann nämlich bekommt "Schlank im Schlaf" auch für Sie eine ganz neue Bedeutung.
15 Meinungen zu "Wenn der Körper nicht abnimmt"
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saebelzahntiger
Dienstag, 21.02.2012, 17:47 Uhr Wofür ich jetzt einen "Daumen runter" bekommen habe, weiß wohl nur der Geier... *koppschüttel* Hätte ich ja noch verstanden, wenn ich ohne Ende Kritik geübt hätte - aber so...?! -
lenaisabel
Dienstag, 21.02.2012, 15:10 Uhr guter Artikel -
saebelzahntiger
Dienstag, 21.02.2012, 14:39 Uhr Punkt 8 fehlt: Progesteronmangel bei Frauen. http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Progesteron.htm Laut meinen bisherigen Ärzten ist mit mir seit Jahren alles in bester Ordnung. Alle Blut-, Hormon- un Organwerte seien bestens gewesen. Ich wurde immer nur belächelt und als "hysterische Zicke, die auf die 40 zugeht und nicht einsehen will, dass sie mehr Sport treiben muss" angesehen. Die dritte Fehlgeburt hintereinander brachte dann meinen Gyn auf die richtige Spur. Starker Progesteronmangel zusammen mit starkem Östrogenüberschuss, sorgt unter anderem für starke Gewichtszunahme an Bauch, Beinen, Po, für Haarausfall, und und und. 90% der im Link geschriebenen Symptome treffen auf mich zu. Hätten die Ärzte in den letzten 7 Jahren auch nur ansatzweise wirklich zugehört und nachgeforscht, wäre mir vieles erspart geblieben. Ganz besonders die 3 Fehlgeburten. -
Ostfriese
Dienstag, 21.02.2012, 13:18 Uhr @cicia Meine Frau macht auch mit und sie isst eigentlich am liebsten nur Kartoffeln, Reis oder Nudeln....was die Sache für Sie nicht leichter macht ist: Unsere Kinder (2 u. 3J.)essen meistens auch nur die Kohlenhydrate... Aber erstens hat man wenigstens 2mal am Tag richtig gegessen und dadurch hält sich der Hunger in Grenzen....Abends ist dann eben satt-trinken (Wasser/Schorle) angesagt....und das klappt eigentlich ganz gut.... -
Puma1949
Dienstag, 21.02.2012, 12:17 Uhr Endlich einmal ein wirklich guter, ordentlich recherchierter Artikel zu diesem lästigen Thema. Ich habe mich auch darin wiedergefunden, bei mir war's - oder ist es noch - der berüchtigte Hashimoto. Angefangen hat das bereits in meinen Teenager-Jahren, ausgelöst offenbar durch eine schwere Infektion samt passenden Medikamenten, da wurde eine leichte Überfunktion festgestellt, weil man mich vorsorglich komplett "auf den Kopf gestellt" hat. Wie das später enden kann, hat mir aber keiner mitgeteilt. Na fein, mir ging's prächtig, man ist ja sehr aktiv damit, das ging jahrzehntelang gut und beginnend etwa 2010 hat meine Schilddrüse beschlossen, Schluss zu machen. Zuerst habe ich die nachlassende Leistung auf das Alter geschoben. Im Sommer 2011 habe ich gemerkt, da stimmt was nicht, die klassischen Symptome inklusive massiver Gewichtszunahme. War nicht fein. OK, Übeltäter gefunden, jetzt bin ich gut eingestellt, Kontrolle ca. alle 3 Monate, Dosis anpassen. Seit vergangenem Herbst nehme ich mit nichts als FdH schön gemütlich ab. NACH den Wechseljahren, wohlgemerkt! Ich verbiete mir gar nichts, komplett, meine ich. Es gibt Vollmilch genauso wie hin und wieder ein Stückchen Kuchen. Viel Grünzeug brauche ich ohnehin, Fleisch im Gramm-Bereich. Sehr viel gegessen habe ich vorher auch nicht, es blieb halt einfach alles "drin und drauf". Da ich mich jetzt natürlich wieder mehr bewegen kann, läuft der Speck langsam und gleichmäßig ab. Im vergangenen Sommer dachte ich schon, ich müsste die geplante Reise im November absagen, aber statt dessen hat es ein Monat davor "Klick" gemacht. Ich habe gemerkt, dass ich mich wirklich wohler fühle, leichter werde und war 11 Tage lang fast dauernd auf den Beinen. Schön! -
neca86
Dienstag, 21.02.2012, 10:04 Uhr gerd, klar ist das erstmal der erste stellknopf an dem man arbeiten muss und kann. dann liegts bei dir halt wohl wirklich nur am essverhalten und mangelnder bewegung. wenn du bei umstellung dann doch abnehmen konntest, ist doch alles super. ist aber nunmal dennoch nicht generell bei allen so. (mal davon ab dass man bei "nichts" essen dann bald auch weniger abnimmt, weil der körper auf sparflamme schaltet, wenn er kein kalorienminimum kriegt, vom jojoeffekt ganz zu schweigen...10 kg/monat wäre auf dauer auch nicht gesund, da viel zu schnell. 1 kg pro woche sollte es maximal sein und dann auch nicht mit diät sondern ernährungsumstellung) gibt aber nunmal auch welche, die schon eigentlich alles richtig machen und dennoch nicht bzw nur sehr schwer abnehmen und bei einer sünde dann direkt wieder weit zurück fallen -
gerd
Dienstag, 21.02.2012, 09:58 Uhr Als Übergewichtiger(etwa20%) kann ich nur sagen: Ich esse zuviel im Verhältnis zu meiner Bewegung. Es mag ja sein, dass es durch irgendeinen Mangel / ein Ungleichgewicht schwieriger ist das Gleichgewicht zu halten, doch nimmt jeder ab der "nichts" mehr isst. Klar kann man Kartoffeln, reis etc weglassen. Doch ob man das auf Dauer durchhält? Bewiesen habe ich mir das selbst bei einer Kur (Rückenprobleme). In 4 Wochen 10Kg abgenommen ohne zu hungern. Im Gegenteil, ich dachte immer "bei der menge Futter sollst Du auch abnehmen?" Allerdings wurden wir doch von "Entspannung" zu "Entspannung" gehetzt :-) Doch einige, wegen Adipositas "Kurende" nahmen nicht ab. Das allerdings lag bei denen in erster Linie daran, dass sie bei den "Entspannungen" zusahen und nebenher im Kaff täglich "ordentlich" essen gingen.
Der Countdown zur EURO 2012 läuft...



