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20.07.2012, 16:21 Uhr

TÜV-Stichprobe: Wasser in öffentlichen Gebäuden belastet

(sist/dpa) - Leitungswasser in öffentlichen Gebäuden ist möglicherweise oft nur mit Vorsicht zu genießen. Jede dritte Probe bei einem Trinkwassertest des TÜV Rheinland zusammen mit der "Bild der Frau" sei mit Keimen belastet gewesen, heißt es in der Pressemitteilung.

Für das Blatt prüfte der TÜV 25 öffentlich zugängliche Wasserhähne in ganz Deutschland. Eine der Proben überschritt den laut Verordnung erlaubten Grenzwert für Keime um das Fünffache - allerdings wurde die Probe den Angaben nach nicht gemäß der Trinkwasserverordnung genommen.

In jeweils drei Stichproben fanden die Tester Legionellen oder Krankenhauskeime, die für immunschwache Menschen ein Gesundheitsrisiko darstellen können. Legionellen-Bakterien können Lungenentzündungen hervorrufen.

Die Art der Belastungen deute darauf hin, dass nicht die Qualität des Trinkwassers die Ursache für die Verunreinigungen sei, sondern das Leitungssystem in den Gebäuden, sagte ein Sprecher des TÜV. Vor diesem Risiko seien auch private Haushalte nicht gefeit. Intakte Rohrleitungen, Warmwassertemperaturen von mindestens 50 Grad sowie saubere Perlatoren und Duschköpfe könnten das Risiko aber minimieren, sagte der Sprecher.

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Sie lesen gerade: Keime im Leitungswasser. In öffentlichen Gebäuden fließt häufig belastetes Wasser aus dem Hahn.