Gerade in diesen Wochen, wenn die ersten warmen Tage eigentlich Lust auf kurze Hosen und Röcke machen, haben viele Frauen ein Problem. Mit den lästigen Dellen an den Schenkeln trauen sich viele nicht, Bein zu zeigen. Mehr Selbstbewusstsein zu zeigen und auf Idealbilder zu pfeifen ist eine Möglichkeit, damit umzugehen. Die andere: Mit einem Mix aus Bewegung, gesunder Ernährung und den richtigen Cremes der Cellulite den Kampf anzusagen. Sollten Sie sich dafür entscheiden: Hier sind drei Strategien, die wirklich helfen.
Darum haben Frauen Cellulite
Ok, Frauen sind von Natur aus benachteiligt. Das liegt am höheren Fettanteil im Gewebe – gerade an Oberschenkeln und Po, wo sich auch gerne die so genannten Reiterhosen ansiedeln. Und daran, dass das weibliche Bindegewebe den Fettzellen aufgrund seiner Struktur wenig Widerstand entgegenbringt. So können sich wachsende Zellen richtig fies nach außen drücken. Cellulite bekämpfen ist unter diesen Voraussetzungen zwar schwer – aber nicht unmöglich. Denn die Lebensgewohnheiten tragen entscheidend dazu bei, wie stark sich die Dellen ausprägen.
1. Gesunde Ernährung: Wasser, Vitamine und Mineralstoffe
Je mehr Fett die Zellen speichern, umso größer ist der Druck, den sie auf das umliegende Gewebe ausüben. Wer überreichlich zuckerhaltige und fettreiche Speisen zu sich nimmt und überdies viel Alkohol trinkt, füttert damit die Fettzellen an und verstärkt die Dellenbildung. Ernährungs-Experten empfehlen daher eine gezielte Ernährung: Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Gerade Vitamin E, das unter anderem in Nüssen und Vollkornprodukten enthalten ist, leistet gute Dienste.
Auch Zitrusfrüchte und Gemüse, die reich an Vitamin C sind, sind gut für das Bindegewebe. Aminosäuren in Form, die Sie zum Beispiel mit Fleisch anderen tierischen Eiweißprodukten reichlich aufnehmen, unterstützen den Körper dabei, neues Bindegewebe aufzubauen. Gut zu wissen: Übergewicht abzubauen – und damit die Fettzellen zu "verschlanken" – ist grundsätzlich ein guter Plan. Achten Sie aber auf eine langsame und dauerhafte Gewichtsreduktion. Ein ständiges Gewichts-Jo-Jo ist kontraproduktiv. Und Crash-Diäten schwächen durch die Ausschüttung von freien Radikalen die elastischen Fasern des Gewebes. Werden die Fettzellen erneut gefüllt, ist das Bindegewebe überfordert.
2. Sport: Muskeln statt Fettgewebe
Eine wirksame Waffe gegen Cellulite ist Sport. Und die beste Voraussetzung für straffe Haut sind Muskeln: Wo Kraftstränge wachsen, kann sich Fettgewebe nicht so leicht ausbreiten. Außerdem erhöhen Muskeln den Grundumsatz. Sie verbrennen in der Folge mehr Kalorien – auch das verringert die Ansammlung von Fett im Gewebe. Als Einstieg für Sportmuffel empfiehlt sich je eine Ausdauer- und eine Krafttrainingseinheit pro Woche. Bei Lust und Zeit darf es gern mehr werden... Wer ein besonders schwaches Bindegewebe hat, sollte nach Möglichkeit Sportarten wählen, bei denen starke Erschütterungen vermieden werden, denn sie überfordern die elastischen Fasern. Ideal sind also Schwimmen, Biken, Yoga und natürlich Gerätetraining im Studio.
3. Creme-Kur: das gewisse Extra
Die Versprechungen der Kosmetikindustrie sind groß – und verlockend. Doch auch wenn sich so erfrischende Zusätze in Anti-Cellulite-Produkten wie Menthol sehr frisch und wirksam anfühlen: Cellulite lässt sich nicht einfach so wegcremen, dafür dringen die Wirkstoffe nicht tief genug in die entscheidenden Schichten der Haut ein. Ein bisschen helfen können sie aber dennoch. Wirkstoffe wie Koffein etwa festigen die äußere Hautschicht, die so dem Fettgewebe mehr Widerstand entgegen setzen kann. Wichtig ist, dass die Anti-Cellulite-Cremes regelmäßig aufgetragen und einmassiert werden, damit sie die Durchblutung verbessern und den Lymphfluss anregen.
313 Meinungen zu "Endlich Schluss mit Cellulite"
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grete
Samstag, 02.06.2012, 17:57 Uhr irma la douce schreibt @bedabro Hallo du da mit dem aus Silben zusammengefummelten nick - so wie du über die Frauen, die du siehst "ganz allgemein" herziehst, bist du ja ein ganz ganz böser Kritiker, lässt ja kein gutes Haar an uns (gelle, denn das ist ja fettig). Ich versinke im Boden vor deiner Unnachsichtigkeit: Hab grad in meinem Garten gearbeitet und musste schnell mal zum Penny, blaue Abfalltüten holen - ich kann nur hoffen, dass ich dein zartes Gemüt nicht durch meinen Anblick in Trainingshosen, ausgeleiertem T-shirt und reichlich Gartenerde unter den Fingernägeln tiefgehender geschädigt habe als es eh schon is.. Gott ja, selbst im Tierreich sind es die männlichen Exemplare, die von Mutter Natur zwecks Paarung attraktiver ausgestattet sind als die weiblichen Pendants. Nimm es einfach hin: Es kann nicht jeder so schön sein wie du - auf dem obersten Treppchen isses halt einsam - mit ganz viel Glück findest du schon noch jemanden, der dir ebenbürtig ist. Ein Mann, nehme ich an, denn soviel Verachtung kann eigentlich nur von einem Schwulen kommen oder einem designer: Bist du etwa Karl Lagerfeld?? -
Chilischote123
Dienstag, 15.05.2012, 10:14 Uhr Hallo Abide21, also ich weiß zwar nicht was unter diesem Artikel das Thema Bevölkerungswachstum zu suchen hat, aber ich muss dazu mal etwas sagen. Eine Ein-Kind-Politik ist eine mögliche Lösung, aber meiner Meinung nach definitiv nicht die Beste, da sie nicht die Ursache des Problems behebt. Wenn man sich die Geschichte anschaut und auch die weltweite Situation heute, dann sind es meistens die Menschen in den armen Ländern, die vier und mehr Kinder haben. Selbst in Europa war das vor 100 Jahren oft noch der Fall. Was sich aber zeigt ist, steigt das Einkommen von Familien und die Berufstätigkeit von Frauen, sinkt auch die Zahl der Kinder pro Frau. Heißt, wenn extreme Armut bekämpft, Bildung gefördert wird und sich die Lebenssituation von den Menschen in den ärmsten Ländern verbessert dann geht auch die Geburtenrate zurück. Ich empfehle hierzu das Buch von Jeffrey Sachs 'The End of Poverty'. Er hat dazu ein paar interessante Theorien. -
Abide21
Donnerstag, 03.05.2012, 10:59 Uhr Hallo AmoLaMiaVita Da stimme ich Dir absolut zu. Forschermeinung ist, dass 1,6 milliarden Menschen perfekt für unseren Planeten währen um ökologisches Gleichgewicht zu wahren. 7Milliarden+ ist absolut unverträglich für den Planeten Erde, auf Grund dessen logischerweise Ökosysteme zerstört werden. Wir Menschen wissen nicht was wir tun; in übergrossem Schwarmverhalten entehen zur Regulation dezimierende Krankheiten, wir bekämpfen diese erfolgreich, was datz führt, dass wir Menschen unser eigenen Lebensraum und der der Tiere zerstören. Aus diem Grund müssen wir Menschen uns zwingend weltweit mit Geburtenregulierung beschäftigen, ansonsten wird unser Leben ünerträglich auf diesem Planeten. China hat mit der Einkindpolitik das Problem erkannt und ist meiner Meinung nach Vorbild für alle. Klar werden damit auch probleme entstehen aber abwägegend zu jetztigenwähren das Pinatz. Würde die 5 Milliardengrenze in 30-50 Jahren erreicht oder unterschritten, hätten wir sehr viel für die Zukunft unserer Erben getan. -
KeLie
Mittwoch, 25.04.2012, 16:08 Uhr Gibt ja auch genug die Cellulite haben , und trotzdem Hot Pants anziehen ... Geschmacksache ;-) Und vorrallem ist es das Allgemeinbild das eine Frau Attraktiv macht ob mit oder ohne Cellulite , eine Frau di auf sich achtet und das Ausstrahlt kann auch diese Art von Beinkleidung tragen ;-) -
MM2012
Mittwoch, 11.04.2012, 11:57 Uhr Da gibt es doch diesen blöden Witz ..... Warum bekommen Männer eigentlich keine Cellulite? Ganz einfach: Weil es sehr besch....eiden aussieht! -
jaservusmitnand
Mittwoch, 11.04.2012, 11:53 Uhr Ich durfte vor vielen Jahren einmal einen Artikel in einer tollen Frauenzeitschrift lesen. Da schrieb die Reporterin einen absolut coolen Aussagesatz: Frau Jerry Hall (Ex-Frau von Mick Jagger) hat auch mit Cellulite zu kämpfen. Jetzt frage ich mich: wenn Leute mit so viel Geld, so viel Möglichkeiten und auch Personal-Trainern Cellulite haben...... Dann kann es keine 100%ige Lösung für dieses Problem geben! Seitdem bin ich viel entspannter. Ausserdem kann man genügend Promi-Frauen, Sportlerinnen sehen, die ebenfalls Cellulite haben. Trotz Sport bis zum Umfallen, viel Geld und noch mehr Cremes und Schönheits-Ops.
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