Tipps für den Frühlingsstart
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Es ist mal wieder an der Zeit: überflüssige Winterpfunde los werden, die trübe Stimmung dunkler Tage abschütteln und die Energietanks wieder auffüllen. Wir zeigen, wie das jetzt geht. Hier sind zwei Rundum-Programme und – wenn Sie nicht so viel Zeit investieren mögen – Tipps für zwischendurch. Damit geht’s allmählich wieder Richtung Bestform!
1. Heilfasten
Nach der Faschingszeit beginnt die christliche Fastenzeit. Von Aschermittwoch bis zum ersten Ostertag heißt es Verzicht üben. Aber wie eigentlich? Was sollte ich jetzt weglassen? Und für wie lange? Für viele ist die Zeitspanne bis Ostern zu lang, und Null-Fasten zu extrem. Unser Tipp: Probieren Sie es doch mal mit Heilfasten. Das ist eine gesunde und leichte Art, abzunehmen, und den Körper zu 'reinigen'. So geht’s:
Nehmen Sie sich ein bis zwei Tage Zeit, um ihren Körper an die Umstellung zu gewöhnen. Essen Sie in diesen Tagen viel Obst und Gemüse und verzichten Sie auf fette, schwer verdauliche Kost. Am ersten Fastentag wird dann eine Darmentleerung (zum Beispiel mit Glaubersalz oder einem Einlauf aus der Apotheke) durchgeführt. In den nächsten ein bis zwei Wochen (so lange Sie sich wohl fühlen) nehmen Sie dann ausschließlich flüssige Nahrung zu sich: Gemüsebrühe, Säfte, Wasser und Tee. Treiben Sie dabei gern auch Sport.
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Angesichts der Ernährungsumstellung gilt natürlich: bitte nicht überfordern! Schließlich fangen Sie wieder an, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Beginnen Sie mit Obst und Gemüse, und lassen Sie sich zwei bis drei Tage Zeit, um sich wieder daran zu gewöhnen. Kauen Sie in dieser Zeit besonders gründlich. Vielleicht nutzen Sie jetzt sogar die Chance, Ihre Ernährung langfristig umzustellen.
2. Detox-Kur
Unser Körper kann Stoffwechselendprodukte zwar selbst abführen, unser stressiger, moderner Lebensstil kann diesen Prozess jedoch stören. Eine Detox-Kur kann hier unterstützend wirken. Zudem hilft sie bei der Gewichtreduktion, stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an.
Beim ‚Detoxen’ verzichten Sie für ein bis zwei Wochen auf Fleisch, Käse, Milch, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee, schwarzen und grünen Tee. Drei bis vier Tage vor der Detox-Kur reduzieren Sie den Konsum der genannten Lebensmittel, um den Körper vorzubereiten. Im Anschluss gibt es drei Aufbautage, bis Sie wieder normal essen. Beginnen sie erst mit einem Apfel und erweitern Sie Ihren Speiseplan nach eigenem Ermessen. Zusätzlich zu dieser gesunden Ernährung unterstützen leichtes Yoga, Dampfbäder und spezielle Detoxmassagen den Entgiftungsprozess.
Die Massagen kann man in Spas und Massagestudios buchen. Als erstes wird der Körper mit einem Sisal-Handschuh abgerubbelt um Hautschuppen zu lösen, das Lymphsystem anzuregen und die Durchblutung zu fördern. Anschließend folgt eine Entschlackungsmassage, bei der Arme und Beine einzeln, dann über das Kreuz, entlang der Meridiane mit viel Druck und einer heißen Öl-Honig-Mischung ausgestrichen und massiert werden. So wird ebenfalls der Lymphfluss gefördert und der Stoffwechsel angekurbelt.
Außerdem sorgt die Wärme für ein tieferes Eindringen der Inhaltsstoffe, die Gifte aus dem Gewebe lösen und entschlackend wirken sollen. Nach der Detox-Massage steht Ausruhen und Entspannen mit ruhiger Musik und unter einer Wärmelampe auf dem Plan. Zu Hause sollten Sie Kräutertee oder stilles Wasser trinken, eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen und sich weiter entspannen. Schmerzende Gelenke am nächsten Morgen gelten als Zeichen, dass die Entgiftung gewirkt hat.
3. Beauty-Tipps
Ihnen ist Fasten oder eine Detox-Kur zu aufwändig? Kein Problem. Diese Tipps lassen sich bequem in den Alltag einbauen – und bringen Haut und Haare schnell neuen Glanz:
• Für das Gesicht: Magerquark und Kokosnussöl geben Ihrer Haut die Feuchtigkeit zurück und fördern die körpereigene Nachfettung. Dafür einfach eins von beiden auf die Haut auftragen und einwirken lassen. Wenn Sie Kokosnussöl und Olivenöl zu gleichen Teilen mit etwas Salz vermischen, können Sie das als Gesichtspeeling benutzen. Olivenöl hilft ebenfalls gegen trockene Haut: Waschen Sie sich Ihr Gesicht gut ab und massieren Sie das Olivenöl ein – schon bekommt Ihre Haut essentielle Fettsäuren, an denen es trockener Haut fehlt. Auch mit Karotten schützen sie ihre Haut vor dem Austrocknen. Dazu einfach fünf kleine Karotten zu einem Brei kochen und mit ein wenig Sahne verrühren, so dass sich die Masse leicht streichen lässt. Zum Auftragen benutzen sie einen Kosmetikpinsel und lassen den Brei dann 20 Minuten einwirken. Danach mit lauwarmem Wasser abwaschen.
• Für den Körper: Mit Olivenöl können Sie Ihrem ganzen Körper etwas Gutes tun, indem Sie es mit grobkörnigem Salz vermischen, Ihre Haut damit einreiben und es nach dem Einmassieren mit Wasser wieder abspülen. Säfte aus Gemüse, wie Möhren- oder Selleriesaft wirken entschlackend.
• Für die Haare: Mit Kokosnussöl tut man auch den Haaren Gutes. Einfach einmassieren, einwirken lassen und wieder auswaschen – Ihre Haare werden weich und glänzend.
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