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21.02.2012, 13:09 Uhr

Mobbingopfer verinnerlichen negatives Denken

Berlin (dpa/tmn) - Mobbing kann bei Kindern ernste psychische Störungen auslösen. Dazu gehören unter anderem Schulangst, negative Erwartungen für die Zukunft bis hin zu Selbstmordgedanken.

Werden Kinder wiederholt ausgegrenzt und beleidigt, verinnerlichten die Opfer, was über sie gesagt werde. "Diese Art negativer Gedanken begünstigt die Entstehung von Angsterkrankungen und Depression", erklärt Prof. Gerd Schulte-Körne von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin.

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Kinder, die gemobbt werden, sind oft ängstlicher und unsicherer in ihrem Verhalten. Wollen sie morgens nicht mehr in die Schule gehen oder klagen über Bauchschmerzen, können dies Anzeichen dafür sein, dass sie tyrannisiert werden. Haben Eltern einen Mobbing-Verdacht, sollten sie ihr Kind ansprechen und es ermutigen, über seine Situation zu sprechen.

Wichtig sei, dass sich das Kind von seinen Eltern emotional unterstützt fühle. Denn eine positive Rückmeldung über seine Stärken festigt laut Schulte-Körne das Selbstvertrauen des Kindes. Und das sei eine wichtiger Baustein, um sich gegenüber Gleichaltrigen durchsetzen zu können.

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19 Meinungen zu "Schwere Folgen für Kinder"

  • notting
    Samstag, 25.02.2012, 15:03 Uhr
    @Newt: Lies: Recht des Stärkeren. Nein, sowas machen Mobber ja überhaupt nicht. notting
  • lisi45
    Mittwoch, 22.02.2012, 16:23 Uhr
    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich im Vergleich zu meiner Schulzeit und der von heute viel zum Positiven verändert hat. Gerade in den Schulen wird das Thema Mobbing besprochen und dagegen gearbeitet. Natürlich kommt es auf die Schulleitung (und weniger auf den einzelnen Lehrer) an, wie die Problematik behandelt wird, aber immerhin wird es überall angesprochen. Die Problem gibt es eher mit den Eltern der Mobber, welche oft überhaupt kein Einsehen haben, hier auch aktiv gegen das Mobbing ihrer Kinder vorzugehen. Daher sehe ich es auch so, dass hier immer alle Beteiligten, und da gehören auch die Eltern der Mobber und die der Opfer dazu,aber auch Randfiguren ( wer schaut weg, wer mischt sich ein...) zu einem Lösungsgespräch herangezogen werden sollten.
  • Clemens80
    Mittwoch, 22.02.2012, 11:10 Uhr
    @Newt Ich bin zumindest stark genug ihnen ihre Meinung zu lassen....
  • Clemens80
    Mittwoch, 22.02.2012, 09:21 Uhr
    "Na da wäre ich eher vorsichtig. In meiner Umgebung gab es mal den Fall, dass ein "Mobbingopfer" einen angeblichen "Mobber" verprügelt hat. Das hat sich der Vater des angeblichen "Mobbers" nicht gefallen lassen und dafür den Vater des "Mobbingopfers" fast halbtot geschlagen. Wer Gewalt fordert, muss damit rechnen, ganz schnell an Leute zu geraten, die wissen, wie man "körperlich zur Wehr setzt"." --------------------- Wer psychische Gewalt fördert und nichts weiter ist Mobbing, brauch sich nicht zu wundern wenn andere ebenfalls mit Gewalt reagieren. Das der Vater des einen auf den Vater des anderen losging zeigt das er nicht in der Lage war ein Kind zu erziehen, weiß er selbst ja noch nicht einmal wie er mit anderen umgehen sollte. Wäre es über die Schule gegangen, hätte man aber nur dem anderen Vorwürfe gemacht. Der Fall zeigt recht gut wie sehr eigentlich etwas in der Gesellschaft geändert werden müsste. @Atbarah Korrekt, ich wurde von den anderen separiert weil ich mich mit körperlichen Mitteln gewehrt habe, auch wenn ich keinen Zusammengeschlagen habe. Dafür wurde mir angedroht von der Schule zu fliegen. Blaue Flecken kann man sehen, seelische Schrammen werden hingegen nicht beachtet. "Was passiert mit schwachen Tieren in der Natur? Natürliche Auslese!" ----------------------- Solange es die eigene Art ist, werden sie von den stärkeren beschützt.... weil die stärke durch die Größe der Gruppe viel wichtiger ist als die Stärke des einzelnen. Oh das gilt für soziale Tiere die in Gruppen leben so wie Menschenaffen, Elefanten und Co....
  • Clemens80
    Mittwoch, 22.02.2012, 09:00 Uhr
    "Hinzu kommnt, dass eine tatsächliche Parteinahme des Lehrers für ein Kind die Wut der Mobber auf das Kind erhöht. Das kriegt dann noch mehr zu spüren - ich weiß es, war selbst einmal ein gemobbtes Kind - einfach, weil ich aus armen Verhältnissen kam, schlechter gekleidet und so - keinen elterlichen Schutz hatte. Wenn du meinst, dass es anders ist, @Clemens80, dann warst du nicht in dieser Rolle." --------------------- Keine Ahnung, bei mir haben die Lehrer eher mitgemacht beim Mobben/Bossen oder zumindest den Mobbern narrenfreiheit gewährt... weil psychische Angriffe aus dem Klassenverband weit weniger schlimm sind als blaue Flecken, weil der vom Land den Städtern körperlich überlegen ist..... Der einzige Schutz de mir gegeben werden konnte war, "Duck dich unter den Angriffen weg"... ist zwar eine Lösung um nich mehr gemobbt zu werden, aber eine wirkliche Hilfe ist es auch nicht...
  • Ivalina
    Dienstag, 21.02.2012, 17:04 Uhr
    @ Hammel: Du bist ein Schaf!!! Dich würd ich als erstes schlachten wegen Anzeichen geistiger Behinderung!
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