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14.02.2012, 16:21 Uhr

Anfang der Influenza-Welle in Wien

Der Anfang der diesjährigen Influenza-Welle ist eingeläutet: Vergangene Woche gab es laut den Hochrechnungen der MA15 in Wien (Gesundheitsdienst) bereits 11.300 Neuerkrankungen infolge der echten Virus-Grippe bzw. wegen grippaler Infekte. "Man kann sich durchaus noch impfen lassen", sagte am Dienstag der Leiter des Departments für Virologie der MedUni Wien, Franz X. Heinz.

Nach jeweils 6.900 geschätzten Fällen in der dritten und vierten Kalenderwoche waren es vor zwei Wochen rund 7.900 Erkrankungen in der Bundeshauptstadt gewesen. Heinz: "Die Zahl ist vergangene Woche mit 11.300 deutlich gestiegen. Wir haben auch einen Anstieg bei den Nachweisen von Influenza-Viren in unserem Labor. Mehr als die Hälfte der eingesendeten Proben sind Influenza-positiv. Rund 80 Prozent entfallen auf A(H3N2), es gibt aber auch einige wenige Influenza B-Fälle."

Der Experte rät weiterhin zur Impfung. Eine Influenza-Welle dauert jeweils einige Wochen. Der Impfschutz baut sich binnen rund zehn Tagen auf. Man hätte also jetzt gerade noch die Möglichkeit, via Immunisierung davon zu kommen. International sind derzeit wieder vor allem A(H3N2)-Virusstämme unterwegs. Die Schweinegrippe-Pandemie-Erreger A(H1N1) sind nur noch in einigen Regionen aktiv.

© APA

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