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21.06.2012, 10:14 Uhr

Wenige Mutationen könnten Vogelgrippe für Menschen ansteckend machen

Washington (dpa) – Das Vogelgrippe-Virus könnte nach einer neuen Studie leicht zu einer weltweiten Gefahr werden. Demnach reichen nur fünf Mutationen im Erbgut des Erregers, damit sich dieser per Tröpfcheninfektion auch von Mensch zu Mensch verbreiten kann.

Die nötigen Veränderungen könnten innerhalb eines einzigen Virustyps entstehen, eine Vermischung verschiedener Virus-Unterarten sei nicht nötig, berichtet ein Team internationaler Forscher im Fachmagazin "Science" (Bd. 336, S.1534). In den Experimenten ließen sich die Erreger allerdings mit Medikamenten bekämpfen und auch die verfügbaren Impfstoffe zeigten Wirkung. Bisher ist das Vogelgrippe-Virus vor allem für Vögel gefährlich.

Die Vogelgrippe bezeichnet Infektionen mit Influenza A-Viren des Typs H5N1. "H" und "N" sind die Abkürzungen für Eiweißstücke auf der Hülle der Viren. Sie treten in Varianten auf, die durchnummeriert sind. Der H5N1-Virustyp wurde in den späten 1990er Jahren erstmals bei Vögeln in Asien entdeckt. Von dort breitete er sich nach Europa, Afrika und in den Nahen Osten aus. Das Virus ist für die Vögel sehr gefährlich; ein Großteil der infizierten Tiere stirbt.


1997 steckten sich in Hongkong erstmals auch Menschen an und starben. Bis heute sind gut 600 Erkrankungen beim Menschen nachgewiesen. Sie hatten alle engen Kontakt zu Geflügel.

Experten fürchten, dass das Virus mutiert und so eine Ansteckung zwischen Menschen wahrscheinlich wird. Eine weltweite Ausbreitung des gefährlichen Erregers – eine Pandemie – könnte die Folge sein. Die Forscher um Sander Herfst vom Erasmus Medical Center in Rotterdam (Niederlande) untersuchten deshalb, welche Mutationen im Erbgut der Viren nötig sind, um eine Übertragung per Tröpfcheninfektion zu ermöglichen. Sie veränderten das Erbgut der Viren zunächst gezielt an drei Positionen, so dass es sich besser unter Säugetieren ausbreiten kann. Dann infizierten sie Frettchen mit dem Virus. Diese Tiere eignen sich gut für die Studie, weil sie sich mit menschlichen Virustypen anstecken lassen und der Krankheitsverlauf ähnlich ist.


Die Forscher entnahmen dann einen Abstrich aus der Nase der Tiere, um weitere Frettchen zu infizieren. Dieses Vorgehen wiederholten sie mehrfach, damit die Viren wie unter natürlichen Umständen mutieren können. Nach einiger Zeit untersuchten sie dann, wie sich das Virus verändert hatte. Sie fanden die drei ursprünglichen Mutationen und zusätzlich weitere Veränderungen. Diese hatten scheinbar dazu geführt, dass sich die Viren besser vermehren und ausbreiten konnten.

Die Forscher prüften, ob die Viren auch durch die Luft übertragbar sind. Sie stellten Käfige mit gesunden Frettchen neben denen von infizierten. Tatsächlich erkrankten die meisten benachbarten Tiere. Die Forscher stellten fest, dass fünf Mutationen ausreichten, um eine Übertragung per Tröpfcheninfektion zu ermöglichen. Bedeutend sei, dass sich die entscheidenden Mutationen in einem Wirt und innerhalb eines einzigen Virustyps entwickeln können. Die Viren, die im vergangenen Jahrhundert Pandemien hervorgerufen hatten, waren entstanden, als sich verschiedene Virustypen in einem Tier zu einem genetisch neuen Typus vermischt hatten.

Angesichts der großen Anzahl an H5N1-Infektionen bei Vögeln weltweit und der schnellen Mutationsrate der Viren sei es womöglich nur eine Frage von Zufall und Zeit, bis ein Virus entstehe, das sich von Mensch zu Mensch verbreiten könne, schreibt das Team um Herfst.



Mit den Ergebnissen und möglichen Auswirkungen der Untersuchung beschäftigt sich eine Reihe von weiteren Studien, die in "Science" veröffentlicht sind. Ein Forscherteam weist daraufhin, dass im Freiland bereits Viren gefunden worden seien, die zwei der nötigen Mutationen aufweisen. Sie identifizierten mit Hilfe eines mathematischen Models, welche Faktoren weitere Mutationen begünstigen, welche sie eher unwahrscheinlich machen. Um der Gefahr einer Pandemie zu begegnen, sei es denkbar, so viele Menschen wie möglich mit dem bisher verfügbaren Impfstoff gegen H5N1-Viren zu schützen, schreiben zwei Wissenschaftler des Impfstoffherstellers Novartis. Dies würde auch im Falle einer Pandemie mit einem genetisch leicht veränderten Virustyp einen gewissen Schutz verleihen.

Alle News vom: 21. Juni 2012 Zur Übersicht: Gesundheit

126 Meinungen zu "Wird H5N1 zur globalen Gefahr?"

  • jagdflieger
    Samstag, 16.02.2013, 16:07 Uhr
    Geht die Verarscherei schon wieder los ?
  • Kristallklar56
    Sonntag, 29.07.2012, 17:16 Uhr
    Nachdem ich über die "schleichende Enteignung" der Sparer gelesen hatte, ist mir der Gedanke gekommen, dass die Anschaffung so eines Geräts womöglich mehr zu einer Sicherung der Lebensqualität im Alter beitragen könnte als das Ersparte auf dem Konto. Beispielsweise gibt es jetzt preiswerte Geräte aus Russland (Scenare), die das körpereigene Schwingunsmuster messen und dann mit einer ausgleichenden Schwingung antworten, immer im Wechsel, so dass man über die Schwingungen stabilisiert werden kann. Sicherlich muss man dazu auch noch für eine vernünftige Ernährung sorgen sowie für frische Luft, Bewegung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und eine konstruktive Einstellung, was das Denken anbelangt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass so ein Gerät wirklich hilfreich ist, nach allem, was ich darüber gelesen habe und aufgrund der Erfahrungen, die ich mit der Methode bisher gemacht habe. Wenn jemand also Sorge hat, dass sein Erspartes in wenigen Jahren nichts mehr wert ist, könnte zumindest mal einen Scenar anschaffen. Ein Laptop wäre womöglich teurer - und würde der Gesundheit nicht so viel nützen. Es werden in Deutschland auch Skenare verkauft. sie scheinen mehr für die Schmerzbehandlung gedacht zu sein und liegen im Preis günstiger. Ich bin noch dabei, die verschiedenen Gerätetypen und Hersteller miteinander zu vergleichen. Man muss halt auch wissen, was man später damit machen möchte.
  • Kristallklar56
    Sonntag, 29.07.2012, 16:43 Uhr
    Wer sich Sorgen macht über die ganzen Viren, die in den Laboratorien gezüchtet werden, sollte sich vielleicht mit der Bioresonanz-Methode und ihren Möglichkeiten befassen. Da diese Lebewesen so winzig sind, haben sie nur ein Schwingungs-Spektrum. Und mit diesem kann man sie behandeln. Bei einem speziellen Gerät, das lediglich auf die Behandlung und nicht auf Messung ausgelegt ist, konnte man in einem asiatischen Land bereits nach 6 Minuten Behandlung keine Malaria mehr nachweisen, bei mehreren Malaria-Patienten nacheinander. Aber natürlich kann man dann die vielen schönen Medikamente nicht mehr verkaufen... In den Arztpraxen kommen eher die Geräte zum Einsatz, die auch messen können. Eine Bekannte hatte Leberegel. Nach nur zwei oder drei Behandlungen mit der entsprechenden Schwingung gingen die Tiere über den Stuhl ab. Sie erkannte sie wieder, da sie ja ein präpariertes Exemplar auf einem Glasplättchen (für Mikroskope) gesehen hatte. Der Arzt meinte damals, dass sie vielleicht eine schlecht gewaschene Mango gegessen haben könnte. Wenn man ein Medikament schlucken muss, das solche Parasiten abtötet, vergiftet man sich ja auch immer selbst. Da sind mir solche Schwingungen lieber. Und diese Patientin interessiert bestimmt nicht, ob man diese Methode als "wissenschaftlich anerkannt" bezeichnet. Sie war die Viecher los. Und sie konnte sie sogar noch selbst in der Kloschüssel bewundern. Immerhin werden die Tierchen bis zu 3 cm lang. Die QuickZap-Geräte, die bei dem oben erwähnten Malaria-Einsatz verwendet wurden, kann man auch für 3 Wochen mieten. Sie sind für eine private Anschaffung etwas teuer. Ich habe mir schon überlegt, dass man sich ja unter Freunden den Mietpreis teilen könnte und 3 Wochen lang alle "durchbehandelt". Wäre preiswerter als ein Wellness-Urlaub - und man hätte länger etwas davon...
  • Saschisch1
    Donnerstag, 21.06.2012, 16:58 Uhr
    Wer den Käs noch glaubt ;)
  • proSelbstbestimmung
    Donnerstag, 21.06.2012, 16:52 Uhr
    Irgendwie müssen die ja die auf Halde liegenden Impfdosen verwerten können. Also bringt man jetzt zur Verdeutlichung den exakten wissenschaftlich Vorgang an die Öffentlichkeit, und demonstriert so warum sie so wahnsinnig gefährlich sind. In der Hoffnung wir verfallen in Panik und rufen : Ja bitte, für mich auch! Dann haben wir das Virus endlich in uns und können so den Sterberaten Futter liefern...... ein perfides Spiel. Was ist eigentlich mit den vielen Schweinegrippe-Rationen passiert? In den 70er-Jahren gab es die ja auch schon in USA, blöd war nur, dass das Marketing schon damals nicht wirklich funktionierte.
  • Sound11
    Donnerstag, 21.06.2012, 16:44 Uhr
    Und mit einem US Publikationsverbot koennte dann absolut niemand auf die Spur kommen, dass es im Labor erzeugt wurde um dann alle zwangszuimpfen mit Impfstoffen, die ein paar Jahre spaeter Krebs verursachen...doch ein guter Plan der Pharmamultis, nicht !!!! Einige Wissenschaftler geben sogar oeffentlich auf ihren Webseiten zu, dass sie 3000 Euro PRO TAG von den Pharmafirmen bekommen, um gegen die Kraeuter zu kaempfen bzw. um die Kraeuter aus der Hand der Herbalists/ normalen Leute in die Haende der Pharmaindustrie zu zwingen, z.B. mit einer neuen EU Regelung!!!! Aber es ist sicher wichtig, dass die EU unsere Steuergelder verschwendet, um RCTs an total ungefaehrlichen Kraeutern wie Fenchel durchzufuehren, mit der satanischen Luegengeschichte kommend, dass Fencheltee v.a. fuer Babies und Schwangere gefaehrlich sein koennte, da es noch keine RCT’s gibt, wo jeder Gescheite weiss, dass der jahrhundertelange Gebrauch von Fenchel die beste Studie ist-genauso wie der wirkliche Test fuer ALLE Pharamzeutika die Realitaet ist, naemlich wenn die Medikamente dann nach den klinischen Studien an den normalen nicht randomisierten standardisierten Leuten ausprobiert wird, erst dann sieht man dann die meist ernsten/toedlichen, nicht so haeufigen Nebenwirkungen dieser petrochemisch erzeugten Gifte/ Problemstoffe.
  • nico87
    Donnerstag, 21.06.2012, 16:08 Uhr
    wir werden alle sterben!!!...sowieso 21.12.2012 ____________________
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