Senioren grübeln weniger als jüngere Menschen
Für die Untersuchung wurden 300 Personen zwischen 15 und 87 Jahren gebeten, ihre negativen Gedanken, Depressionen und ihr persönliches Wohlbefinden zu beurteilen. Wie die Forscher feststellten, waren Teilnehmer, die viel grübelten, mit ihrem Leben unzufriedener. Die Befragten im Alter ab 63 Jahren berichteten dabei von deutlich weniger negativen Gedanken als junge Erwachsene.
Die Forscher wollten die Zusammenhänge zwischen dem Älterwerden und Faktoren, die zu Depressionen führen, untersuchen. Sie nahmen an, dass unterschiedliche Denkweisen den Ausbruch von Depressionen beeinflussen können: Wer häufig unter negativen Gedanken leidet oder grübelt, neigt dazu, sich auf seine Probleme zu fixieren, statt zu handeln. Dies kann Verstimmungen verstärken und zu Depressionen führen.
8 Meinungen zu "Senioren sind gelassener "
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hoerbell
Freitag, 20.04.2012, 10:53 Uhr mudhoney -rasch ist die Jugend in Ihrem Urteil! 1949 Abi. Job bei Autolackierer 49 Pfennig die Stunde. Keine Sozialhilfe. Nix Bafög. Kein Studienplatz. Landwirtschaftslehre 20 Mark im Monat. Studium 130 Mark Semestergebühren. Bauarbeiter 24 Monate in 6 Semestern Stundenlohn 1 Mark. Nach Diplom arbeitslos. Depressionen hatten wir keine. Hört auf mit eurem Gejammere!! -
MollyMalone67
Dienstag, 21.02.2012, 11:32 Uhr Ich wäre auch gelassener, wäre ich nicht dauerndem Arbeitsstress ausgesetzt und müsste mir noch Sorgen um meine Altersversorgung machen... Eine tolle Feststellung hier oben. ;-) -
Gigolo2502
Dienstag, 14.02.2012, 11:03 Uhr finde ich auch super "Ich finde es aber erstaunlich, das hochbezahlte Wissenschaftler sich um so etwas kümmern müssen. Für manche Dinge ist ien Haufen Geld da" Und im Stern steht, die Wissenschafter verdienen zu wenig!!! -
Gigolo2502
Dienstag, 14.02.2012, 10:59 Uhr Wenn man eine gute Rente bekommt, das Leben ist gesichert..... dann kann an schon gelassen sein. Aber es gibt auch viele Senioren die zu viel zum Sterben haben und zuwenig zum Leben, oder in Altersheimen dahinsichen im Zwei-Bett-Zimmer.... dann ist man sicherlich nicht so "gelassen" -
Mudhoney
Dienstag, 14.02.2012, 10:29 Uhr ist klar, bei deren gesicherter rente... worauf können die jüngeren generationen denn hoffen!? die alten haben vielleicht den krieg überlebt, haben aber keine ahnung von jobsuche, horrenden preisen auf dem immobilienmarkt und und und... -
peterpan2000
Dienstag, 14.02.2012, 10:29 Uhr evtl. liegt es schlicht und einfach daran, das Kindheitsprobleme in der Jugend lächerlich werden und Jugendprobleme einem Erwachsenen lächerlich vorkommen usw.. Je mehr Erfahrung man im Leben macht, destso mehr bemerkt man, das die Probleme von Gestern, eigentlich gar nicht so schlimm waren. Also wird man im Alter automatisch gelassener. Es gibt ein altes Sprichwort : Es wird nichts so heiß gegesse, wie es gekocht wird . Und irgendwann merkt man, das es stimmt. Denkt einfach an das Ende der ersten ( vermeindlich größten und einzigen ) Liebe zurück. Wie schlimm war denn das---- und was bleibt, wenn man es 30 Jahre später betrachtet ?? War gar nicht sooo schlimm. Ich finde es aber erstaunlich, das hochbezahlte Wissenschaftler sich um so etwas kümmern müssen. Für manche Dinge ist en Haufen Geld da. -
Eulenspiegel01
Dienstag, 14.02.2012, 10:21 Uhr "Sie nahmen an, dass unterschiedliche Denkweisen den Ausbruch von Depressionen beeinflussen können" was, wenn diese Annahme falsch ist? Also wenn die Gedanken ihrerseits nur eine Folge von etwas sind? wer bei strunz.com mal "depressionen" in die News-Suche eingibt, weiß evtl mehr!
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