Aufzüge kaputt: Hausverwaltung setzt Träger ein
Die vier sportlichen Lastenschlepper sollen den Bewohnern der Appartements im Hochhausviertel Chêne-Point helfen, Einkäufe und Kinderwagen bis zu zehn Stockwerke hinaufzutransportieren. "Vier Helfer wurden für 20 Stunden die Woche eingestellt", erklärte der Bürgermeister der Stadt Clichy-sous-Bois, Olivier Klein, der Nachrichtenagentur AFP. Er schätzte die Kosten auf rund 7000 Euro pro Monat.
Insgesamt sind 16 Aufzüge in der Anlage betroffen. Die Aufzugstüren wurden aus Sicherheitsgründen zugeschweißt. Der Austausch der Aufzüge wurde auf mindestens zehn Monate veranschlagt, die Finanzierung ist allerdings noch unklar.
Das Hochhausviertel beherbergt zahlreiche afrikanische Einwanderer-Familien, die meist unterhalb der Armutsschwelle leben und kaum ihre Beiträge für die Infrastruktur des Wohnviertels aufbringen können. Im Jahr 2005 waren dort die tagelangen Unruhen in den Pariser Vororten ausgebrochen.
11 Meinungen zu "Aufzug kaputt - Träger engagiert"
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NewLion
Dienstag, 21.02.2012, 13:47 Uhr Die können ja Bambus-Gerüste am Hochhaus montieren wie die Chinesen.Das ist sehr sicher-ist jedenfalls noch nie einer runtergefallen und bei den Indern gibts das ja auch.Und die Zugpassagiere halten sich an den Zügen draussen fest und sitzen auf dem Dach während der Fahrt. -
habibi4711
Dienstag, 21.02.2012, 11:32 Uhr @nerd..: falsch: mindestens 11 Stockwerke, denn zum Erdgeschoß braucht man nichts hochtragen.... -lesen, denken, schreiben... -
dieopelfahrerin
Dienstag, 21.02.2012, 11:17 Uhr den Job möchte ich aber nicht haben! der Horror mit Kleinkindern....... ich weis schon warum ich nur im EG wohnen will. -
Nerd1337
Dienstag, 21.02.2012, 11:04 Uhr @olum "...bis zu 10 Stockwerke hinaufzutransportieren" -
lahi86
Dienstag, 21.02.2012, 10:54 Uhr Keine blöde Idee. Für Jugendliche, die Sozialstunden abhalten müssen, wäre das doch eine super Arbeit. Zum Beispiel. -
gerd
Dienstag, 21.02.2012, 09:47 Uhr Uiiih, ein Fachmann für "1-EUR Jobs". Erst mal müsste es korrekt heissen "1-EUR-dazu-Job" und zweitens haben die Lastenträger einen richtigen Teilzeitjob und sind nicht auf H4. Sicherlich gäbe es auch dafür bei uns genügend Beschäftigungslose. Zieht man von denen zuerst die Arbeitsscheuen und dann die Ungeeigneten (es gibt Schwangere, Gehbehinderte, etc) ab, beiben gar nicht mehr so arg viele übrig. Die 1-EUR-Jobs werden zwar häufig missbraucht, doch dazu müsste politisches Handeln erfolgen
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