Hague befürchtet atomares Wettrüsten in Nahost
Allerdings fehlten die Sicherheitsmechanismen, wie sie damals zwischen dem Westen und der Sowjetunion wirksam gewesen seien. "Die Iraner sind ganz klar dabei, ihr nukleares Waffenprogramm voranzutreiben", sagte Hague der Zeitung "Daily Telegraph".
"Wenn sie an der nuklearen Option festhalten, dann glaube ich, dass auch andere Staaten im Nahen Osten Atomwaffen entwickeln werden", sagte der britische Außenminister. "Dann wäre die gefährlichste Phase der atomaren Aufrüstung seit der Erfindung der Atombombe erreicht, mit all ihren destabilisierenden Effekten in Nahost."
Hague betonte, er sehe im Nahen Osten eine Krise heraufziehen, die in einem Desaster für die internationalen Politik enden könne. Er machte aber zugleich deutlich, dass sein Land einen möglichen Militärschlag Israels gegen den Iran nicht unterstützen werde. "Wir haben allen Beteiligten sehr deutlich gemacht, dass wir militärisches Handeln nicht unterstützen", sagte er. Dennoch müssten grundsätzlich "alle Optionen" auf dem Tisch bleiben.
Es gebe wachsende Besorgnis, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sich von Wirtschaftssanktionen nicht abschrecken lasse. Großbritannien befürworte deshalb eine doppelgleisige Strategie mit Sanktionen und Druck auf der einen Seite und Verhandlungen auf der anderen Seite.
92 Meinungen zu "Angst vor neuem Kalten Krieg"
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troubadix123456
Montag, 19.03.2012, 11:47 Uhr @susi Schon merkwürdig, dass die USA den Pakistaner die Bomben geliefert haben. -
troubadix123456
Montag, 19.03.2012, 11:46 Uhr Die USA hatten damals die Bombe innerhalb von rd 4 Jahren entwickelt. Und damals war alles neu. Die Iraner sollen angeblich seit über 20 Jahren an der Bombe bauen. Falls sie wirklich welche haben wollten, hätten sie schon längst welche. Und Nuklearwaffen wurden bisher nur gegen Länder angewendet, die selbst keine hatten-verständlicherweise, denn die Antwort wäre ja gleich ausgefallen. Nur die Tatsache, dass Amis und Russen die A-Waffen hatten, hatte hier in Mitteleuropa einen Krieg verhindert.Denn ohne diese Waffen hätten entweder die Amis ein Roll-Back versucht, oder die Russen wären bis zum Atlantik vorgestoßen. Das "Gleichgewicht des Schreckens "sorgte für Frieden. Das sollten sich einmal die Leute merken, die nur einer Seite A-Waffen zugestehen wollen. -
troubadix123456
Montag, 19.03.2012, 11:41 Uhr @wqaldpibgu Seite 1 Nicht nur die Russen und Chinesen werden etwas gegen einen Exportstopp von Waffen haben, sondern sicher auch Rheinmetall und Deutsche Werften. Denn ohne Krisen im Nahen Osten würden wir keine U-Boote oder Panzerteile in diese Gegend exportieren können. Und natürlich auch Minenräumpanzer.
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