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31.01.2013, 13:31 Uhr

Arnie eröffnet Umweltkonferenz

Aufbruchsstimmung statt Weltuntergang: Schauspieler Arnold Schwarzenegger hat bei der Eröffnung der Umweltkonferenz seiner R20-Initiative am Donnerstag in Wien für einen "sexy" Zugang zum Klimaschutz geworben. "Wir sollten nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein. Gemeinsam können wir die Zerstörung der Umwelt stoppen - terminate", war sich der Ex-Gouverneur von Kalifornien sicher.

© APA

Bei der Konferenz, die von Bundeskanzler Faymann eröffnet worden ist, sollen praktische Lösungen für Umweltthemen gefunden werden. Schwarzenegger predigte bei seiner Rede sein "Erfolgsrezept" als Gouverneur in Kalifornien. "Punkt eins: heraus aus der ideologischen Ecke", meinte der Schauspieler. Er selbst hatte damals als Republikaner gegen den heftigen Widerstand seiner eigenen Partei den Umweltschutz vorangetrieben. Punkt zwei des Schwarzeneggerischen Klimarettungsplans: "Warte nicht auf internationales Klimaabkommen".

Zu guter Letzt sollte man die Menschen nicht demotivieren und ihnen das Gefühl geben, dass sie dem Klimawandel hilflos ausgeliefert sind. "Man sollte den Leuten sagen, was sie machen können", sagte Schwarzenegger. Seine Heimat Österreich konnte Schwarzenegger in seiner Rede gar nicht genug loben. Das Land sei "ein Held der Grün-Bewegung", Faymann ein "Real Action Hero", der in Sachen Klimaschutz "keine Bazooka benötigt, um seinen Standpunkt zu unterstreichen", zudem gebe es zahlreiche beispielhafte Vorzeigeprojekte wie etwa den effizienten Einsatz der Windenergie im Burgenland. "Ich bin stolz auf Österreich. I am back", meinte der Schauspieler.

Faymann trat für vermehrte Anstrengungen beim Klimaschutz ein. "Es hilft nichts, die Augen zu schließen. Wir brauchen eine ökologische Wirtschaft mit einem Triple-A-Rating", sagte der Kanzler bei seiner Begrüßung. Österreich sollte vermehrt unabhängig von fossilen Brennstoffen werden, allerdings ohne den Einsatz von nuklearer Energie.

EU-Kommissionspräsident Barroso unterstrich die Parallelen zwischen der R20-Initiative und der EU. Auch in der EU würden sich die einzelnen Staaten einem gemeinsamen Ziel verschreiben. Beim Klimaschutz betonte Barroso, dass die Verbindung von Wirtschaftswachstum und Umweltschutz kein Widerspruch sei, sondern sogar ein Ausweg aus der Wirtschaftskrise sein könne.

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