Zur mobilen Ansicht wechseln

19.02.2013, 16:04 Uhr

Natascha Kampusch möchte vorerst keine Familie gründen

Die als Kind entführte und jahrelang in einem Keller festgehaltene Österreicherin Natascha Kampusch möchte vorerst keine eigene Familie gründen.

"Ich habe aus vielerlei Gründen beschlossen, Mann und Kinder vorerst nicht in mein Leben einzuplanen", sagte sie der "Bunten". Sie könne "auch fremden Menschen etwas Gutes tun".

Video

Mit "3096 Tage" kommt Natascha Kampuschs Geschichte ins Kino. >

Mit ihren Eltern redet sie kaum über ihre Erlebnisse in den mehr als acht Jahren in der Gewalt ihres Entführers. In ihrer Familie werde das Thema "immer ein bisschen ausgeblendet". Es sei für alle nicht leicht zu verarbeiten. "Wir reden über schöne Ereignisse vor der Entführung und über aktuelle Themen", sagte die 25-Jährige.

Kampusch war 1998 als Zehnjährige auf dem Schulweg entführt worden. Im August 2006 gelang ihr nach achteinhalb Jahren Gefangenschaft die Flucht aus dem Haus ihres Peinigers Wolfgang Priklopil. Dieser beging daraufhin Selbstmord. Der Film "3096 Tage" über die Entführung läuft ab dem 28. Februar im Kino.

© AFP

Alle News vom: 19. Februar 2013 Zur Übersicht: Nachrichten
Wird Syrien-Konflikt zum Flächenbrand?Flächenbrand im Nahen Osten? Video
Nordkorea: Entführte chinesische Fischer freigelassenChinesische Fischer wieder frei Video
Mehrere Tote nach Anschlägen im russischen DagestanBlutiger Anschlag in Dagestan Video
Tornado verwüstet MooreAmateurvideo zeigt Tornado Video
Wird Syrien-Konflikt zum Flächenbrand?
Nordkorea: Entführte chinesische Fischer freigelassenMehrere Tote nach Anschlägen im russischen DagestanTornado verwüstet Moore

Haben Sie noch den Durchblick, wer wo und wie mit drin hängt? >

Kogler hält Fekter für untragbar

Diesmal geht es um das Banken-Desaster rund um die Hypo. >

Suche in den Trümmern

Offiziellen Angaben zufolge kamen bei Tornado 24 Menschen ums Leben. >

Thomas de Maiziere

Druck auf de Maizière: Bündnis-Projekt mit Nato-Drohnen auf der Kippe. >


Internet Made in GermanyIhr GMX-Postfach ist grünGMX unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Kampusch will keine Familie. Entführungsopfer plant Mann und Kinder "aus vielerlei Gründen" nicht ein.