Bluttat: Mutter musste Mord an Tochter mit ansehen
Demnach dürfte der 56-jährige Täter seine gleichaltrige Ex-Freundin im Beisein ihrer betagten Mutter erschossen haben. Im Anschluss tötete er sich selbst. Im Haus wurde zudem ein Abschiedsbrief des Mannes gefunden.
"Er hat sein Kommen kurz zuvor telefonische angekündigt", heißt es vonseiten der Polizei. Nach seinem Eintreffen gegen 17.30 Uhr dürfte es im Parterre des Hauses zu einer Auseinandersetzung zwischen dem ehemaligen Paar gekommen sein. Das spätere Opfer sei daraufhin zu ihrer Mutter in den ersten Stock gelaufen, um sich gemeinsam mit ihr in einem Zimmer zu verschanzen. Obwohl die beiden die Tür versucht hätten zuzuhalten, stieß der Täter sie auf. "Er eröffnete das Feuer auf die Frau", erläuterte Hundertpfund. Die betagte Frau habe schließlich ihren Sohn verständigt, der folglich die Polizei alarmierte.
Das Paar dürfte über mehrere Jahre eine Beziehung gehabt haben. "Diese war aber seit einigen Monaten beendet", führte der Chefermittler aus. Über den Inhalt des Abschiedsbriefes wurde nichts mitgeteilt. Der Täter dürfte Erkenntnissen zufolge eine Waffenbesitzkarte gehabt haben, was ihn aber nicht dazu berechtigte, eine Waffe in geladenem Zustand bei sich zu tragen, erklärte der Kriminalist. Ob es in der Vergangenheit bereits Streitigkeiten bzw. Drohungen des 56-Jährigen gegenüber seiner Ex-Freundin gegeben hatte, war der Exekutive nicht bekannt. Ein Obduktionsergebnis soll am Montag vorliegen.
© APA
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