Zur mobilen Ansicht wechseln

30.12.2012, 10:03 Uhr

Lawinenopfer geborgen und in Klinik geflogen

Nach einem Lawinenabgang in Gries im Tiroler Sellrain ist Samstagnachmittag eine verschüttete Person von der Crew des Notarzthubschraubers "Christophorus 1" ausgegraben und unter Reanimationsbedingungen in die Uni-Klinik Innsbruck geflogen worden, so ein ÖAMTC-Sprecher. Insgesamt dürften vier Personen beim Abgang des Schneebretts betroffen gewesen sein.

Zwei hätten sich selbst befreit und einen Weiteren aus der Lawine ausgegraben. Eine Identität der Betroffenen war vorerst nicht bekannt. Auch die näheren Umstände zu dem Freizeitunfall waren unklar. Möglicherweise dürften zwei Personen mit einem Lawinenairbag ausgerüstet gewesen sein.

Der Lawinenabgang war von der Leitstelle Tirol kurz vor 14.30 Uhr gemeldet worden. Er dürfte sich am rund 3.000 Meter hohen Zischgeles in der Schrankogelgruppe zugetragen haben. Neben Bergrettern standen auch Suchhunde sowie Alpinpolizisten im Einsatz.

Glimpflich endete indes ein Sucheinsatz nach dem Abgang eines Schneebretts in Serfaus im dortigen Skigebiet. Gegen 13.00 Uhr querte eine Gruppe von bis zu sechs Variantenfahrern im freien Gelände einen Hang und löste damit eine Lawine aus. Während von ihnen selbst niemand verschüttet wurde, erreichten die Schneemassen eine Skiabfahrt. Diese war zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs nicht gesperrt, berichteten die zuständigen Bergbahnen, weshalb sofort mit der Suche nach möglichen Verschütteten begonnen wurde.

"Rund 150 Mann waren vor Ort", sagte ein Bergretter. Die Suche wurde aber gegen 14.30 Uhr abgebrochen. Es sei niemand gefunden worden. An dem Einsatz hatten sich auch Suchhunde und zwei Hubschrauber beteiligt.

Auch südlich des Brenners in Sulden im Vinschgau konnten die Bergretter nach stundenlanger Suche nach möglicherweise einem Verschütteten den Einsatz abbrechen. "Es war niemand drunter", sagte der Suldner Bergretter Olaf Reinstadler. Die Lawinengefahr in war in Nord- und Osttirol am Samstag von Experten als "erheblich", der Stufe "3" auf der fünfteiligen Skala, beurteilt worden.

© APA

Alle News vom: 30. Dezember 2012 Zur Übersicht: Nachrichten
Inhaftiertes Pussy-Riot-Mitglied tritt in HungerstreikHungerstreik bei Pussy-Riot Video
Militär rückt in mexikanische Stadt einMilitärschutz für ganze Stadt Video
Kontroverse um Papst: Ist das ein Exorzismus?Papst: Ist das ein Exorzismus? Video
Wird Syrien-Konflikt zum Flächenbrand?Flächenbrand im Nahen Osten? Video
Inhaftiertes Pussy-Riot-Mitglied tritt in Hungerstreik
Militär rückt in mexikanische Stadt einKontroverse um Papst: Ist das ein Exorzismus?Wird Syrien-Konflikt zum Flächenbrand?

Haben Sie noch den Durchblick, wer wo und wie mit drin hängt? >

Vorwurf der Parteienfinanzierung

Geld an die FPÖ: Ex-Vorstand Fischer legt Teilgeständnis ab. >

Inhaftiertes Pussy-Riot-Mitglied tritt in HungerstreikVideo

Inhaftiertes Mitglied will persönlich an Verhandlung teilnehmen dürfen. >

Kardinal Meisner

Frauen sollen "drei, vier Kinder auf die Welt bringen" - Kardinal in Kritik. >


Internet Made in GermanyIhr GMX-Postfach ist grünGMX unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Rettung findet Verschütteten. Opfer wird mit Rettungshubschrauber nach Innsbruck geflogen.