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22.02.2012, 14:16 Uhr

Strauss-Kahn weiter in Gewahrsam wegen Callgirl-Affäre

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat den zweiten Tag in Folge im Polizeigewahrsam verbringen müssen. Der 62-Jährige wurde im nordfranzösischen Lille weiter im Zusammenhang mit der Callgirl-Affäre und seiner Teilnahme an einer Reihe von Sex-Partys verhört. Die Justiz ermittelt wegen des Vorwurfs der Beteiligung an Zuhälterei und der Beihilfe zur Veruntreuung von Firmengeldern.

Strauss-Kahn war am Dienstag den gesamten Tag über in einer Kaserne der Gendarmerie in Lille befragt worden. Der frühere Hoffnungsträger der französischen Sozialisten bestreitet nicht, an den Sex-Partys teilgenommen zu haben, die zwei Geschäftsmänner bezahlten. Unklar ist, ob Strauss-Kahn wusste, dass es sich bei den Frauen um Prostituierte handelte und ob er die Herkunft des Geldes kannte, mit dem die Partys bezahlt wurden.

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen verteidigte sich Strauss-Kahn mit dem Hinweis, er hätte sich nicht vorstellen können, dass es sich um Prostituierte handele, weil ihm die Damen "von Polizeibeamten vorgestellt wurden". An den Sex-Partys hatte auch die Nummer zwei der Polizei für Nordfrankreich, Jean-Christophe Lagarde, teilgenommen.

Aus Justizkreisen hieß es, der Polizeigewahrsam für Strauss-Kahn könnte bis Donnerstagmorgen andauern, würde aber vermutlich eher am Mittwochabend aufgehoben. Im Anschluss könnte offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eröffnet werden, wenn es ausreichende Verdachtsmomente gibt. Gegen den 62-Jährigen könnten dann auch Auflagen oder sogar Untersuchungshaft verhängt werden. Strauss-Kahn könnte aber auch entlastet werden und dann nur noch als Zeuge in dem Fall gelten.

Strauss-Kahn hatte im vergangenen Jahr wochenlang für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er am 14. Mai am New Yorker Flughafen wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung festgenommen worden war. Im Zuge der Affäre musste er als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurücktreten.

© AFP

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10 Meinungen zu "DSK weiter in Polizeigewahrsam"

  • utob
    Mittwoch, 28.03.2012, 09:57 Uhr
    Männer in so hohen Positionen müssten sich eigentlich bewusst sein, dass sie durch die Teilnahme an Partys mit käuflichen Damen und Sex mit Zimmermädchen erpressbar werden - vorausgesetzt, sie sind intelligent genug! Wenn nicht, dann sind sie meiner Meinung nach auch für die hohen Positionen zu dumm! OH HERR, LASS HIRN REGNEN!
  • obisodum
    Samstag, 25.02.2012, 11:20 Uhr
    DSK & BERLUSCONNI - BUNGA BUNGA!!! Der "eine" Medienmodul der "andere" Lude, von irgendwas muß er ja leben......... die paar "Kröten" als Präsident von IWF allein machen nicht satt.................
  • veronika48
    Donnerstag, 23.02.2012, 14:58 Uhr
    Mit Berlusconi in eine Zelle sperren, das wärs. Zwei alte schmierige geile Böcke.
  • Kasperltheater
    Donnerstag, 23.02.2012, 14:25 Uhr
    dieser Typ ist einfach nur zum kotzen. Wgesperren, auf lange, lange Zeit wäre eine Lösung.
  • Karin51
    Donnerstag, 23.02.2012, 09:48 Uhr
    ichmag ihn nicht er ist ein lügner egelhaft
  • Karin51
    Donnerstag, 23.02.2012, 09:45 Uhr
    Mag ihn nicht
  • ericroadrunner
    Mittwoch, 22.02.2012, 16:25 Uhr
    So ein Lustmolch wollten die Franzosen als Präsidenten haben. Was für eine Schande. Sozalist nennt er sich. Er wohnt in einem Hotel was zig 1.000 Euro am Tag kostet. Lebt wie ein Fürst und meint dann das er ein Sozialist ist. Der ist noch schlimmer als unser Oskar Lafontain. Und das ist schon ein Heuchler. Er betrügt seine Frau und die ist so blöd und hält noch zu ihm. Die Franzosen sind streng katholisch. Und so ein Lustmolch will Frankreich regieren. Armes Europa. Echt ekelhaft.
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