Chinesen holen alle Badminton-Goldmedaillen
Im letzten Endspiel von London besiegten die vierfachen Weltmeister Cai Yun und Fu Haifeng die Dänen Carsten Mogensen und Mathias Boe nach 45 Minuten mit 21:16, 21:15. Die Bronzemedaille ging an die Südkoreaner Lee Jong-Dae und Chung Jae-Sung.
Zuvor hatte die chinesische Mannschaft auch die Einzel-Wettbewerbe bei Damen und Herren, das Damen-Doppel und den Mixed-Wettbewerb für sich entschieden. Noch nie war einer Nation in der 20-jährigen olympischen Geschichte dieser Sportart ein derartiger Erfolg gelungen.
Die deutschen Spieler waren spätestens im Olympia-Viertelfinale ausgeschieden. Damit blieben sie etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Vize-Europameisterin Juliane Schenk aus Berlin hatte auf die erste Medaille für den Deutschen Badminton Verband gehofft. Die 29-Jährige unterlag im Achtelfinale.
Beste deutsche Starter waren die Mixed-Spieler Michael Fuchs aus Saarbrücken und Birgit Michels aus Bonn. Sie erreichten die Runde der besten Acht. Europameister Marc Zwiebler (Bonn) schied im Achtelfinale aus. Für das Herren-Doppel Ingo Kindervater (Bonn) und Johannes Schöttler (Saarbrücken) war schon nach der Gruppenphase Schluss.
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