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05.08.2012, 22:25 Uhr

Pistorius verfehlt Finale über 400 Meter

London (dpa) - Der beinamputierte Oscar Pistorius hat den Einzug in das 400-Meter-Finale bei den Olympischen Spiele in London verpasst. In 46,54 Sekunden wurde der Südafrikaner am Sonntag Letzter im zweiten Halbfinal-Lauf.

Pistorius hatte sich die Teilnahme an Titelkämpfen der Nichtbehinderten und Olympischen Spielen vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) erstritten. Er will in London auch noch für die südafrikanischen Staffel laufen, die bei der Weltmeisterschaft 2011 in Daegu/Südkorea die Silbermedaille gewann. Weltmeister Kirani James aus Grenada siegte im ersten Halbfinale in 44,59 Sekunden.

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5 Meinungen zu "Showdown ohne "Blade Runner""

  • schieber1
    Montag, 06.08.2012, 13:43 Uhr
    Er hat es getan und seine Vorstellung war nicht schlecht. Allen Respekt für den Mann und viel Glück und Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg.
  • Luluxand
    Montag, 06.08.2012, 11:16 Uhr
    "Ich bin auch ziemlich entäuscht über das Verhalten seiner Mitkonkurrenten,welche Ihn offensichtlich mieden." Naja - der Sieger des Laufs hat immerhin die Startnummern mit ihm getauscht.
  • Bolzer12
    Montag, 06.08.2012, 10:21 Uhr
    Ich habe großen Respekt vor diesem Sportler.Trotz seines schweren Schicksals hat er Großes geleistet.Von Technikvorsprung kann keine Rede sein.An diesem Sportler sollten sich viele Leute ein Beispiel nehmen.Ich bin auch ziemlich entäuscht über das Verhalten seiner Mitkonkurrenten,welche Ihn offensichtlich mieden.Selbst bei der Fernsehübertragung wurde er fast nicht gezeigt bzw. erwähnt.Ich beziehe mich dabei auf den Sender Eurosport. Meiner Meinung ist ein behinderter Mensch nicht schlechter als ein gesunder Mensch.Jeder gesunde Mensch kann auch mal schwer krank werden.Daran sollte man immer denken.
  • Bartesque
    Montag, 06.08.2012, 08:14 Uhr
    Da er (zu Recht) wie alle anderen behandelt werden möchte, sollte es keinen Artikel über sein Ausscheiden geben. Viele andere Sportler sind in dieser Disziplin auch nicht ins Finale gekommen. Trotzdem hab ich Respekt für die Leistung ALLER Teilnehmer.
  • Foolbar
    Montag, 06.08.2012, 07:30 Uhr
    Ist auch ganz gut so. Nicht, dass ich ihm den Lauf nicht gönnen würde. Im Gegenteil. Für den Läufer wahrscheinlich genauso ein riesen Erlebnis, wie eine Medaille bei den Paralympics. Aber ich stelle mir alleine schon all die Diskussionen vor, wenn er die Goldmedaille bei den olympischen Spielen gewänne. Stichwort: Technikvorsprung. Ney, ich finde es klasse, wenn so ein Mensch sich nicht unterkriegen lässt und sein Leben ganz normal Leben will und es auch macht. Aber es gibt für mich Dinge, wo all der gute Wille zur Gleichbehandlung zu weit geht. Das ist einer von denen.

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