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22.07.2012, 15:17 Uhr

Turn-Riege mit Zuversicht nach London

Kienbaum (dpa) - Voller Zuversicht hat die deutsche Olympia-Riege am Sonntag von Berlin aus die Reise nach London angetreten.

"Alle sind froh, dass es endlich losgeht. Das Wichtigste ist, dass alle Topleute nach den Wochen im Trainingslager Kienbaum gut drauf sind", beschrieb Cheftrainer Andreas Hirsch die Stimmung im deutschen Turner-Quintett. "Jetzt zittern alle ein wenig vor dem ersten Start, aber dieser Zustand ist völlig normal", sagte Hirsch.

Erfreut zeigte sich der Coach, dass auch Vizeweltmeister Philipp Boy nach seinen zahlreichen Verletzungsproblemen im Vorfeld der Olympia-Qualifikation derzeit "nahezu beschwerdefrei" sei. "Er hat alle Tests, die wir uns selbst auferlegt haben, bewältigt", konstatierte der verantwortliche Trainer.

Hirsch, der immer betont hatte, dass man drei Chancen benötige, um in London eine Medaille zu holen, wollte sich aber zum Abschluss der Vorbereitung nicht festlegen, wie viele Möglichkeiten für seine Männer in der britischen Metropole realistisch seien. "Ich will nicht, dass ein Turner aus der Zeitung erfährt, was ich ihm zutraue", begründete er.

Neben den Stars Fabian Hambüchen, Philipp Boy und Marcel Nguyen reisten die Olympia-Neulinge Sebastian Krimmer und Andreas Toba mit nach London. Bis zum Vorkampf am 27. Juli werden sich aber auch Matthias Fahrig, Andreas Bretschneider, Christopher Jursch und Thomas Taranu an ihren Stützpunkten fithalten und für den Fall bereitstehen, dass sich einer der Olympia-Fahrer in London noch verletzen sollte.

Alle News vom: 22. Juli 2012 Zur Übersicht: Olympia

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