Der Kalender für Olympia
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Juli 2012
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10 Meinungen zu "Der Kalender für Olympia"
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Borntral
Mittwoch, 08.08.2012, 17:32 Uhr @ alleshalbsoschlimm: Das fragte ich mich auch, aber laut Medaillenspiegel der letzten 3 olympischen Spiele ist da auch eine deutliche Steigerung ablesbar. Die Spiele im eigenen Land geben da einfach noch einen drauf. gegrüßt! -
alleshalbsoschlimm
Mittwoch, 08.08.2012, 08:01 Uhr Waren die Briten eigentlich immer so gut? Oder beflügelt sie die Tatsache, dass die Olympiade in ihrem Land stattfindet? -
Querdenker58
Montag, 06.08.2012, 16:22 Uhr Schön, dass wir hier alle miteinander der GMX ein Schnippchen geschlagen haben und das Diskussions- und Denkverbot der Medien umgehen können. Zur Sache: Wird Frau Drygalla vorgeworfen, dass sie selbst in irgendeiner Form politisch agitiert und andere Athleten belästigt oder verunglimpft hätte? Antwort: nein. Nur das hätte das NOK berechtigt, gegen sie vorzugehen. Wäre Frau Drygalla selbst bekennendes NPD-Mitglied und jetzt bei den Spielen politisch unauffällig, dürfte sie für mich selbstverständlich mein Land vertreten. Ich lasse mich ja bei Olympia auch von bekennenden Vertretern der Links-Partei vertreten, wenn sie politisch unauffällig sind. Zur Erinnerung: Die Links-Partei, früher SED genannt, ist die Partei, die es auch heute noch richtig findet, dass an der deutsch-deutschen Grenze Hunderte von Flüchtlingen umgebracht oder in Bautzen jahrelang für ihre freie Meinungsäußerung inhaftiert wurden. Und die Partei, die ihr Vermögen großenteils aus rechtswidrigen Zwangsenteignungen im Osten hat. Aber auf dem linken Auge sind wir ja blind - wie immer. Es kommt für mich auch nicht darauf an, ob die NPD verboten ist oder nicht. Wie von anderen Diskutanten schon richtig festgestellt, darf die Mitgliedschaft in einer nicht verbotenen Organisation nicht zu Sanktionen führen. Wäre die NPD aber verboten, würde sich ein NPD-Mitglied möglicherweise strafbar machen, aber ohne entsprechende Agitation bei den Spielen gäbe es hier für das NOK nichts zu tun. Das NOK dürfte ja auch niemanden heimschicken, wenn man erführe, dass ein Athlet z.B. eine Steuerhinterziehung begangen hätte. Ein Arbeitgeber dürfte seinem im Betrieb unauffälligen Arbeitnehmer auch nicht wegen Mitgliedschaft in einer verbotenen Partei kündigen. Aber die Hysterie der Offiziellen geht noch weiter. Wir erfahren, dass Frau Drygalla gar nicht selbst in der NPD ist oder war, sondern nur ihr Partner. Da sind wir jetzt bei der Sippenhaft angelangt. (Unerträglich, die Beleidigung von Memobalu, Frau Drygalla als "Eva-Braun-Ruderin" zu bezeichnen). Hat denn wenigstens ihr Freund sich irgendwie strafbar gemacht? Antwort: nein. Der Mann ist in 2011 bei der Landtagswahl für die NPD angetreten, was sein gutes Recht war. Dass er sich danach aus der Partei zurückgezogen hat, ist da nur eine Randnotiz. Es ist unerträglich, wenn jetzt in den Medien nur darüber räsonniert wird, wer von den Offiziellen denn jetzt was wann gewusst hat oder hätte wissen müssen. Oder dass bekannt gewesen sei, dass es "Probleme" gäbe. Oder dass solche "Vorfälle" in Zukunft vermieden werden müssten. Es gab weder Probleme noch einen Vorfall. Es gibt nur die Angst der Offiziellen, dass die Medien die bloße Nähe eines Athleten zu einem Menschen, der sich früher einmal in einer rechtsextremen, aber erlaubten Partei befand, negativ ausschlachten könnten. Da lobe ich mir dann doch das klare Statement von Lothar de Maiziere. -
F81
Montag, 06.08.2012, 10:25 Uhr Elter, Kinder, Geschwister sucht man sich nicht aus, im Gegensatz zu Bekannten und Partnern. Und Fräulein Drygalla wird kaum behaupten nie etwas von den "Neigungen" ihres Freunds gewusst zu haben. Da sie ihn sich wohl bewusst ausgesucht hat, kommt mir dieser logische Distanzierungsstandart ziemlich unglaubwürdig daher. -
summerwine
Samstag, 04.08.2012, 14:55 Uhr So etwas gibt es nur in Deutschland. Jeder sollte nach dem beurteilt werden was er selbst macht und nicht was seine Eltern, Geschwister, Kinder oder Lebensgefährten und Bekannte machen. Wir sollten eigentlich keine Sippenhaft mehr kennen. Ganz abgesehen davon ist die Verurteilung der NPD ( und ich bin kein Anhänger dieser Partei) nicht o.k. Entweder Sie steht auf dem Boden unseres Grundgesetzes dann kann eine Zugehörigkeit kein Problem sein oder sie verstößt gegen die gesetzlichen Vorgaben, dann muß man sie verbieten. So einfach funktioniert Rechtstaat. -
Rodgauner
Samstag, 04.08.2012, 13:13 Uhr Was ist das denn für eine Heuchelei? Wieso sind alle Artikel zu Frau Dygalla so eingestellt, dass Meinungen nicht zugelassen sind bzw. unterdrückt werden (sollen)? Ist den hier die Gestapo oder die Stasi am Werk? Frau Drygalla ist von ihrem Verband, dem Deutschen Ruderverband, für den Frauen-Achter zu den Olympischen Spielen nominiert worden - offenbar, weil sie gut und schnell rudern kann. Die Anmeldung zu den Olympischen Spielen erfolgt durch das Deutsche Nationale Olympische Komitee. Diese Organisation hat keine staatliche Qualität. Frau Drygalla vertritt deshalb auch nicht "Deutschland", wie wir uns im Sport in etwas undifferenzierter Sichtweise angewöhnt haben, dies so - fälschlicherweise - zu sehen. - Aber der werden wohl die Deutschen überheblich - siehe: "WIR sind Pabst!" ... WIR haben Gold gewonnen ... Das Olympische Komitte hätte vor der Olympiade in London entscheiden MÜSSEN, ob Frau Drygalla "würdig" ist, den Deutschen Ruderverband zu vertreten. Jetzt diese aufgeschreckte Reaktion und das Quasi-Verweisen von Frau Drygalla (OK, die Sprachregelung lautet: sie hat das Olympische Dorf freiwillig verlassen), empfinde ich als armselig in Bezug auf die Sportfunktionäre. Ich bin sicher, dass man auf Verbandsebene wusste, was mit Frau Drygalla los ist - in ihrem privaten Umfeld. Allein die politische Ausrichtung ihres Freundes- und Bekanntenkreises ist für mich kein Kriterium, Frau Drygalla von London aus nach Hause zu schicken. Was mir hier großes Unbehagen bereitet, ist folgendes. (1) Die NPD ist nach wie vor eine zu den Wahlen zugelassene Partei. Wenn man der Meinung ist, diese Partei verfolgt verfassungswidrige Ziele (ich bin dezidiert dieser Meinung), dann muss nun ein Verbotsverfahren eröffnet werden. Wenn es da genug Belastungsmaterial gibt, wird das Bundesverfassungsgericht diese Partei verbieten. (2) Die NPD ist durch V-Leute des Staates vielfältig durchdrungen, unterwandert. Sind hier die Grenzen noch eindeutig? Was bei dem ganzen NSU-Skandal nun scheibchenweise offenbar wird, ist, dass wir uns nicht mehr sicher sein können, dass der Staat in Form seiner Verfassungsschutzämter immer eindeutig auf der Seite des GG gehandelt hat. -
Milena
Freitag, 03.08.2012, 16:45 Uhr Man muß schon wundern wenn es gegen angebliche Rechts Kontakte bei der Ruderin geht darf man keine Meinung abgeben. Wenn alle die die Grünen Wählen muß der Verfassungsschutz sehr viel Überstunden machen denn die Grünen haben einen Hauch von El Kaida. Schilly (SPD) Ströble (Grüne) standen der RAF auch sehr nahe und sitzen heute im Bundestag und der Ruderin will man an den Kragen weil Sie vielleicht einen Freund der in der NPD ist. Noch ist die NPD nicht verboten also nicht Verfassungs Feindlich.
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