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29.12.2012, 13:20 Uhr

Dichter Nebel behindert Flugverkehr in Innsbruck

Ausgerechnet am Samstag, dem Tag des Urlauberschichtwechsels, hat dichter Nebel in Innsbruck ankommenden als auch abreisenden Gästen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Vormittag war es für mehrere Maschinen nicht möglich, auf dem Flughafen zu landen. Sie wurden nach München und Salzburg umgeleitet.

"Für drei Flüge wurde bereits am Freitag entschieden, sie heute von Friedrichshafen bzw. München starten zu lassen", erklärte der Betriebsleiter Marco Pernetta gegenüber der APA. Bis jetzt habe noch keine Maschine landen können. Betroffen waren davon insgesamt zehn. Auf der Homepage des Innsbrucker Flughafen war bei mehreren Ankünften die Information "verspätet" zu lesen.

Grund dafür sei, weil die Landebahn für den Piloten nicht sichtbar sei. Besonders im Endanflug bräuchten die Maschinen Licht aus dem Cockpit, der Pilot müsse die Piste sehen.

"Jetzt kommt aber die Sonne langsam durch", zeigte sich Pernetta für die Abfertigung der weiteren Flüge zuversichtig. Bis spätestens 11.30 Uhr sollte der Betrieb wieder voll aufgenommen werden. Dann könnten auch die in München und Salzburg stehenden Maschinen nach Innsbruck zurückkommen.

Bereits vor einer Woche sorgte dichter Nebel in der Tiroler Landeshauptstadt für zahlreiche Probleme. Damals konnten nur wenige Maschinen starten und landen. Der Nebel hatte sich "ungewöhnlicherweise" den ganzen Tag über gehalten. Die Reisenden wurden mit Bussen von und zu anderen Flughäfen transportiert.

© APA

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