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20.02.2012, 11:07 Uhr

Wenn das Spiel zur Realität wird

(abi/cze) - Das kam unerwartet: Beim Zocken von "Call of Duty" wurde ein US-Teenager rüde gestört. Und zwar von einer Spezialeinheit der Polizei.

So hat sich der Gamer seinen Nachmittag wohl nicht vorgestellt: Er zockte online mit seinen Freunden den Shooter "Call of Duty: Black Ops", als ein völlig Fremder ihm aus heiterem Himmel drohte, er würde seine Adresse herausfinden und die Polizei auf ihn hetzen. Wie der Online-Dienst "tgdaily.com" berichtet, soll das den Gamer jedoch nicht beeindruckt haben, weshalb er munter weiterspielte. Bis dann ein komplettes SWAT-Team im Vorgarten wartete.

In panischer Angst stürzte die komplette Familie nach draußen, wo festgestellt wurde, dass ein Fremder die Polizei über einen Schusswechsel im Haus informiert hatte. Dieser Anruf reichte den Beamten aus, und sie brachen mit einer kompletten Spezialeinheit zum vermeintlichen Ort des Verbrechens auf. Dort war selbstverständlich keine echte Gefahr vorhanden, weshalb die Familie um den Teenager mit dem Schrecken davon kam.

Wie der Fremde an die Adresse des Teenagers kam und warum er ihm die Polizei auf den Hals hetzte, ist noch unklar.

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