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12.07.2012, 15:33 Uhr

Gladbach-Manager: "Platz vier ist nicht der Maßstab"

Mönchengladbach (dpa) - Sportdirektor Max Eberl geht nicht davon aus, dass die Fußballprofis von Borussia Mönchengladbach auch in der neuen Bundesligasaison um die Champions-League-Plätze mitspielen.

"Platz vier ist nicht der Maßstab", sagte Eberl dem "Kicker". "Platz elf müssen wir mit diesem Kader erreichen. Platz acht wäre ein sehr gutes Ergebnis. Und sollte es mehr sein, wäre es wieder eine Sensation", führte Eberl weiter aus. Die kommende Spielzeit bedeute für "uns alle eine enorme Herausforderung".

Wirtschaftlich werde der fünfmalige deutsche Meister "kein Risiko eingehen". Alle Investitionen würden "rein aus der Kraft des Vereins" gestemmt. Eberl: "Nicht über einen Mäzen oder andere externe Geldquellen. Wir haben Spieler entwickelt und reinvestieren jetzt die Ablösesummen, die wir für sie erhalten. In voller Höhe." Die Borussia profitiere nun davon, dass der Verein wirtschaftlich glänzend aufgestellt sei.

Nach dem Abgang beispielsweise von Marco Reus zu Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund für 17,1 Millionen Euro gab der Champions-League-Starter allein für den Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka (8,5 Millionen Euro) und Alvaro Dominguez von Atletico Madrid (7 Millionen Euro) rund 15,5 Millionen Euro aus.

Die Vertragsverlängerung mit Trainer Lucien Favre bis 2015 bezeichnete Eberl als "super Zeichen für uns alle" und einen "ganz wichtigen Schritt auf unserem Weg". Jetzt könne sich die Borussia gemeinsam auf die bevorstehenden Herausforderungen konzentrieren.

Alle News vom: 12. Juli 2012 Zur Übersicht: Sport

10 Meinungen zu ""Platz vier ist nicht der Maßstab""

  • Merkur08
    Freitag, 13.07.2012, 12:42 Uhr
    Richtige Aussage. Step by step. Man darf nicht vergessen, das die vor 2 jahren beinahe abgestiegen sind. Gut Ding will Weile haben......
  • BerlinerIII
    Freitag, 13.07.2012, 12:36 Uhr
    unabhängig davon ob es zu tief gestapelt ist, was haben die Ausgaben mit der Zielsetzung zu tun, wenn ein Verein 3 wichtige Säulen im Team abgeben muss? Wenn die Münchner Lahm, Schweini, Ribery, Robben und Gomez verlieren, müssten sie auch viel investieren, aber dann wären das Ziel wahrscheinlich nicht mehr der Titel.
  • sheldon2015
    Freitag, 13.07.2012, 12:32 Uhr
    also wenn ich für 20 mil euro speler kaufe kann platz 8 nicht das ziel sein.
  • BerlinerIII
    Freitag, 13.07.2012, 12:15 Uhr
    Eberl und Favre haben sehr gut eingekauft und die Abgänge prima kompensiert. Platz 10 als Minimalziel und Platz 8 als gut darzustellen ist dagegen sehr sehr tief gestapelt. Ich glaube die Borussia kann locker unter den besten 6 Vereinen Deutschlands mitturnen. Die Mannschaft ist, zumindest vor der neuen Saison betrachtet, mind. genauso gut wie im letzten Jahr. Ihnen bleibt nur zu wünschen, dass sie die CL Quali schaffen, damit auch in Zukunft gut investiert werden kann. Herrn Favre traue ich allemal zu die Mannschaft weiterhin positiv zu entwickeln, seine Vertragsverlängerung war fast schon die Wichtigste in diesem Sommer.
  • kcam
    Freitag, 13.07.2012, 11:03 Uhr
    Marco Reus ist der einzige Abgang der weh tut.Das wurde aber durch die Neuen sehr gut kompensiert, darum glaube ich das die Borussia in dieser Saison noch stärker ist!!
  • coachandy
    Freitag, 13.07.2012, 11:02 Uhr
    was man momentan so im umfeld der borussia liest, auch über die neuen, hört sich gar nicht so schlecht an, hoffentlich kann man die possitiven dinge mit in die neue saison retten, die belastung ist schwer genug (europa, pokal und bundesliga) da ist eine falsche erwartungshaltung nicht hilfreich, herr eberl hat vollkommen recht da von platz elf zu sprechen
  • neutralo69
    Freitag, 13.07.2012, 10:07 Uhr
    wird eine schwere saison für die borussia, das steht mal fest. kurzfristige höhenflüge hatten wir ja auch schon bei anderen vereinen, bevor sie dann wieder in die normalen niederungen der tabelle abgeglitten sind (wolfsburg, mainz, freiburg etc.). trotzdem würde ich es dem alten rivalen aus den 70ern aber gönnen, wenn sie zukünftig sich etwas weiter oben dauerhaft festsetzen könnten.
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