Rauball: "Werden für Erhalt der Stehplätze kämpfen"
"Wir werden weiterhin für den Erhalt der Stehplätze kämpfen", sagte Rauball in der ARD-Sendung "hart aber fair". "Das ist für uns nicht verhandelbar." Allerdings müsse es einen "Selbstreinigungsprozess" auf den Tribünen geben, vernünftige Fans sollten auf Krawallmacher einwirken. "Das ist die Lösung für die Stehplatzfrage", betonte Rauball, auch Präsident des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund.
Er kritisierte den Platzsturm der Fans von Fortuna Düsseldorf beim "Fastabbruch" im Relegationsspiel gegen Hertha BSC als "Novum in der jüngeren Geschichte des deutschen Fußballs". Zuletzt sei eine "neue Art der Intensität" zutage getreten. Die Entscheidungsspiele um Auf- und Abstieg stünden aber nicht zur Debatte. "Wir werden wegen dieser Veranstaltung die Relegationsspiele nicht einstellen", erklärte Rauball.
Er forderte auch die Spieler zum Handeln auf. Wenn es zu Ausschreitungen komme, solle das Team auf den Gang in die Kurve zu den Fans verzichten. "Liebesentzug der Mannschaft" sei ein "wirksames Mittel". Zudem seien neue, bessere Videokameras zur Überwachung sinnvoll. Auch bei Einlasskontrollen könne man "noch mehr machen", um verbotene Pyro-Technik aus den Arenen zu verbannen. Bei einer Konferenz wollen der Deutsche Fußball-Bund und der Ligaverband mit Vereinspräsidenten aus den drei Profiligen vor der kommenden Saison das weitere Vorgehen besprechen.
60 Meinungen zu "Rauball für Erhalt der Stehplätze"
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1marc
Donnerstag, 24.05.2012, 16:49 Uhr Zitat Raubal: ." Allerdings müsse es einen "Selbstreinigungsprozess" auf den Tribünen geben, vernünftige Fans sollten auf Krawallmacher einwirken. "Das ist die Lösung für die Stehplatzfrage" Antwort 1marc : Da möge er doch bitte persönlich mal mit gutem Beispiel vorran gehen und einer Gruppe von unter Amphetaminen stehenden und unter 3 Promille befindenden möglicherweise völlig frustrierten Krawallmachern genau daraufhin weisen. VIEL GLÜCK!! DU WIRST ES GEBRAUCHEN!! :-) -
rushhour
Dienstag, 22.05.2012, 13:53 Uhr In Verbindung mit Wasserkanonen bin ich auch für den Erhalt der Stehplätze und deren 100iger Auslastung. Dann kann man die Hitzköpfe etwas bespritzen und kühlen, Feuer löschen sowie den Platz stürmende sogenannte Fans vertreiben. Und der Düsseldorfer, der den Platz unbespielbar machte (11 m-Punkt), würde bei 10 bar selbst zum Spielball. Bei -10° C wird das dann richtig interessant. -
HerrWinzig
Dienstag, 22.05.2012, 13:01 Uhr Alle, die in Stadien gehen müssen, um sich als Ultra ?!?, Doofchoreodarsteller und Fanatiker von irgendwas? und Einheitsbrüller nach sozialistischer Fahnenkultart, einer schon vergessenen sowie untergegangenen Epoche, zu erleben, sollten mal ihre bescheidenen Ansprüche dafür verwenden, dass eine BL nur für das Doofpublikum geschaffen wird. Das wäre doch was! Dann können diese fußballfeindliche Leute völlig legal am Ende des Spiels, das ohnehinm niemanden interessiert, den Rasen stürmen und sich dann gegenseitig auf ihre Art ordentlich Bescheid sagen. Ja, es gibt auch Stadionbesucher und Vereinsanhänger, die auf diese Sorte Selbst- und Fremddarsteller gerne verzichten würden, die auch kein Problem haben, wenn ihre Mannschaft verloren hat, weil die andere besser oder etwas Glück hatte. Zum Sport gehört Fairness, Sieg und Niederlage, leider haben das einige nie gewusst oder vergessen. -
Pottlerpower
Dienstag, 22.05.2012, 12:28 Uhr vorweg, herr rauball hat absolut recht das stehplätze bleiben müssen. den sinn von lebenden stadien und abstinenzlerstadien wie zum beispiel in chelsea brauche ich keinen erklären. der kommerz will dem volk den fußball klauen. außerdem, fußball war schon immer politik und das volk braucht was zum gröhlen. bekommt es das nicht dann nimmt es sich das selber und zwar auf der straße. zur zeit sind es vorwiegend sehr junge leute die für gewisse aktionen in den stadien verantwortlich sind um so meinen diese ihren verein zu profilieren um zu zeigen wir sind besser als unser gegner. nichts gegen junge leute, die sind alle ok, nur schlauere leute müssen sich für diese einsetzen und ein bischen lenken, dann wird es auch nicht so viele dummheiten geben. daran fehlt es in den kurven manchmal. schon garnicht brauchen wir das gezähter vom kriegstreiber stoiber und vom arschkriecher kerner im doppelpass. -
fan111
Dienstag, 22.05.2012, 12:17 Uhr In England ist die ganze Liga eine total durchkommerzialisierte komplettvermarktete Scheiße, wo alles horrend teuer ist und die Stadien dadurch oft nur noch zur Hälfte voll sind. Außer bei den Großklubs (ManU, Liverpool, Arsenal, Chelsea) da kommen immer jede Menge Modefans aus aller Welt, sogar aus Japan. Deswegen sind die Stadien da immer voll. Aber bei den "normalen" Vereinen sind die Zuschauerzahlen längst nicht so hoch. Deswegen ist es auch Blödsinn, die englische Liga als Vorbildlich hnzustellen. Dort ist es so wie "oleoleole" schon geschrieben hat. Die Preise sind so gepfeffert, dass der "kleine Mann" nicht mehr in der Lage (oder nicht mehr bereit) ist, solchen Preise aufzuwenden. -
Oleoleole
Dienstag, 22.05.2012, 11:58 Uhr England? Dort kanns sich ein "normal arbeitender" Mensch keine Karte mehr leisten. Deshalb ist es dort so "schön" ruhig geworden. Ob Arsenal, Chelsea, Manu usw. Tickets ab 70€ aufwärts. Geh mal mit Familie hin! Undenkbar! In England sind die Stadien Tod und lange nicht mehr ausverkauft. Außer bei den Top 5 Teams. Guckt mal in die unteren Ligen. Dort ist mehr los als in der 1. Liga Englands. Warum? Dort sind die Karten bezahlbar. Wollen wir das in Deutschlandß -
Cavilacion
Dienstag, 22.05.2012, 11:45 Uhr Also mal ganz ehrlich in die Runde gefragt: Ändert die Unterbringung des Stadionbesuchers etwas an dessen persönlichen Einstellung? Ein gewaltbereiter Mensch wird auch sitzend provozieren und seine Aggressionen als bald freien Lauf lassen, als sich die Chance dazu bietet. Ebenso wird ein Bengalo-Zünder sein Feuerwerk abbrennen - gleich ob er sitzt oder steht. Und - und das ist auch ganz wichtig zu betonen - "normale", friedliche, feiernde, emotional mitfiebernde, grölende, singende Fans verhalten sich ebenso, egal ob sie stehen oder sitzen. Stehplätze gehören einfach dazu. Und jeder, der Fußballbegeistert ist, kann wohl nicht umhin das Dortmunder Stadion und dessen Kulisse beeindruckend zu finden. Ich denke die Frage nach Steh- oder Sitzplätzen ist hinfällig. Denn der Kern ist doch wirklich die Unterdrückung von Gewalt und das Verbannen von gefährlichen Feuerwerkskörpern aus den Stadien. Beides hat dort einfach nichts zu suchen.
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