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06.11.2013, 17:03 Uhr

Matthäus reagiert auf Hoeneß' Lästerattacke

(com) Die Spekulationen um einen Wechsel von Robert Lewandowski sorgen bei den Bayern für mächtig Wirbel: Uli Hoeneß attackierte in einer Sportsendung Lothar Matthäus wegen dessen Äußerungen auf Sky. Der Angegriffene reagiert nun auf den Spott des Münchner Präsidenten.

Bricht bei Bayern rund um den angeblichen Transfer von Robert Lewandowski ein Zickenkrieg aus? Lothar Matthäus hatte als Sky-Experte bereits verkündet, dass der Stürmer von Borussia Dortmund zum FC Bayern wechselt. Das Management von Lewandowski soll sich mit den Münchnern einig sein. Nur der Zeitpunkt sei noch nicht klar.

Ähnliche Gerüchte gibt es schon seit längerem, kochten aber vor allem in der vergangenen Woche noch einmal hoch. Uli Hoeneß zeigt sich über die Spekulationen verärgert. In der "Doppelpass"-Sendung von Sport 1 am Sonntag Mittag schoss er dann gegen Matthäus: "Er hat sich in den letzten Monaten immer mit Frauen beschäftigt. Jetzt diskutiert er plötzlich über neue Spieler beim FC Bayern. Scheinbar hat er sein Jagdfeld etwas verändert."

Matthäus reagierte nun in der "Bild"-Zeitung auf die Läster-Attacke. Seine Informationen habe er von einem Insider, dessen Namen er jedoch nicht verraten wolle. Den Tipp will er am Rande des Länderspiels gegen Frankreich erhalten haben.

Matthäus fordert von dem Bayern-Boss eine Entschuldigung: "Überflüssig, dass man so persönlich wird. Ich entschuldige mich bei Uli, wenn Lewandowski doch nicht innerhalb der nächsten anderthalb Jahre kommt. Und ich erwarte, dass er sich umgekehrt entschuldigt, wenn Lewandowski zu Bayern wechselt."

Auch andere Bayern-Angehörige melden sich zu der Debatte um Lewandowski zu Wort. Mario Gomez, Bayerns bester Torjäger der vergangenen Jahre, fürchtet um seinen Platz im Team und fordert von den Verantwortlichen eine klare Ansage: "Der Verein muss sich klar bekennen und sagen, was los ist." Die Unsicherheit spüren alle drei aktuellen Angreifer der Bayern. Sowohl Mario Mandzukic als auch Claudio Pizarro waren diese Saison schon äußerst erfolgreich im Einsatz.

Trotz seines Torerfolgs am Samstag beim Spiel gegen Schalke 04 ist Gomez mit der Situation nicht zufrieden: "Ein Bekenntnis im Moment sieht anders aus für die Stürmer, die da sind."

Alle News vom: 6. November 2013 Zur Übersicht: Sport
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