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18.09.2012, 15:13 Uhr

Huszti-Platzverweis: DFB weist Einspruch ab

Frankfurt (dpa) - Der Einspruch des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 gegen den spektakulären Platzverweis von Szalbocs Huszti ist vom DFB-Sportgericht zurückgewiesen worden.

"Im vorliegenden Fall ist ein Irrtum des Schiedsrichters nicht ersichtlich, vielmehr hat er regelkonform entschieden", teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit.

Der ungarische Mittelfeldspieler hatte nach seinem in der Nachspielzeit erzielten 3:2-Siegtor gegen Werder Bremen am Samstag das Trikot ausgezogen und war auf den Zaun geklettert. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte ihm anschließend für jedes dieser Vergehen jeweils Gelb und stellte ihn damit vom Platz.

Die Niedersachsen hatten am Montag Einspruch gegen die Gelb-Rote Karte eingelegt. In der Urteilsbegründung des DFB-Einzelrichters hieß es mit Verweis auf das Regelwerk weiter: "Wenn ein Schiedsrichter im Begriff ist, einen Spieler zu verwarnen, und dieser Spieler, ehe die Verwarnung ausgesprochen ist, einen weiteren Verstoß begeht, der eine Verwarnung nach sich zieht, so muss der Spieler mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen werden." Daher habe "der Schiedsrichter bestimmungsgemäß die Gelb-Rote Karte ziehen" müssen, lautete die DFB-Erklärung.

Alle News vom: 18. September 2012 Zur Übersicht: Sport

56 Meinungen zu "DFB-Sportgericht bleibt hart"

  • Pozsony
    Mittwoch, 19.09.2012, 14:54 Uhr
    Jeder `normale` Fan will positive Stimmung im Stadion! Sind diese Sportrichter noch normal oder stehen sie noch mitten im Sportleben?
  • frankenpower12
    Mittwoch, 19.09.2012, 12:43 Uhr
    Man stelle sich vor das gleiche wäre gegen Hannover und in der 78. Minute passiert , die Jubelorgie hat drei Minuten gedauert und der Schiri hätte nur gelb gezückt. Die gleichen Personen Kind und Slomka hätten nach Spielschluß sofort von einer Fehlentscheidung gesprochen mit dem Argument man hätte noch Zeit gehabt den Rückstand aufzuholen. Scheinheiligkeit ist leider unter Funktionären und Politikern eine Selbstverständlichkeit geworden. Ein Fußballprofi welcher bestimmt gut Geld verdient sollte zumindest das Regelwerk kennen und sich danach verhalten. Wir alle, müssen uns auch nach unseren Arbeitsverträgen richten und können nicht ohne Bestrafung Tun und lassen was wir wollen, und das hat eben Herr Huszti getan, er hat die Regeln und somit indirekt auch seinen Arbeitsvertrag gebrochen und verletzt.
  • HolgerGalumbe
    Mittwoch, 19.09.2012, 11:46 Uhr
    War zu erwarten, aber immerhin wurde die Diskussion über die Regeländerung losgetreten. Auch die " Grüne Karte " ist wieder eine Option für viele. Es wäre auf jeden Fall sinnvoller, einfach die Möglichkeit zu haben jemanden " mittelschwer " zu bestrafen.
  • Kasperltheater
    Mittwoch, 19.09.2012, 11:36 Uhr
    Gegen Dummhweit kämpfen Götter selbst vergebens kann man nur zu dieser Handlungsweise von Husti sagen. Man mag ja diese Regel für doof halten, aber sie ist nun einmal da und da ist ein hiochdotierter Profu und zieht eine solche Schau ab. Und was soll der Einspruch von den 96ern ?
  • auefan67
    Mittwoch, 19.09.2012, 10:01 Uhr
    Ist ja auch richtig so. Diese Profis wissen doch das solche Sachen mit Gelb geahndet werden. Hinterher lamentieren die rum, dafür müßte es gleich noch mal 2 Spiele Sperre geben. Glück Auf.
  • nachtragend
    Mittwoch, 19.09.2012, 09:01 Uhr
    Der Gegner hätte es dem Schiri schon gezeigt. Eher nicht. Wiederholtes Reklamieren, Forderung einer Verwarnung zieht ebenfalls ein Kärtchen nach sich... wäre dann auch wieder "regelkonform... ;-)
Nicole Hosp

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