Holzhäuser: Projekt Ballack ist nicht aufgegangen
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Nun macht Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser seinem Unmut äußerst deutlich Luft. Zum achten Mal im 14. Saisonspiel des ehemaligen Weltklassespielers Ballack wurde dieser ausgewechselt. Und es wäre nicht weiter beachtet worden, hätte das Spiel gegen Mainz nicht auf der Kippe gestanden.
Weil dies aber so war, erlagen viele Fans von Ballack dem nächsten Irrtum. Nämlich dem, dass der 35-Jährige immer noch in der Lage sein könnte, Spiele zu entscheiden, eben dann zuzuschlagen, wenn eine Partie auf des Messers Schneide steht. Dies aber ist Ballack nicht mehr gegeben, seit er bei Bayer bestens dotiert unter Vertrag steht. In 41 Pflichtspielen (mehr waren ihm wegen zweier bösen Verletzungen nicht vergönnt) erzielte er fünf Tore, vier bereitete er vor - eine überaus karge Bilanz für einen wie ihn.
"Es ist der Zeitpunkt erreicht, wo wir uns alle eingestehen müssen, dass unsere Überlegungen, die wir vor 20 Monaten hatten, nicht aufgegangen sind", sagte Bayer-Geschäftsführer Holzhäuser gegenüber dem Kölner Express.
"Ballacks Verhalten hat mich enttäuscht. Von ihm ist zu wenig gekommen. Er kann durch seine Aura auf das Publikum einwirken - das hat er nicht getan", kritisierte Holzhäuser. Die Zuschauer hatten die Auswechslung Ballacks nach einer Stunde mit Pfiffen quittiert. Das Publikum habe sich gegen die Mannschaft und den Trainer gestellt.
Möglicherweise steht der 98-malige Nationalspieler Ballack vor seinem vorzeitigen Abschied bei Bayer. Holzhäuser sprach von einer "größeren Bringschuld" der erfahrenen Spieler. Gemeint sei auch Ballack, "von dem man sportlich mehr erwarten darf und der sicherlich auch mehr von sich erwartet hat. Er sollte überlegen, ob er sich immer im Sinne des Vereins verhält. Rudi Völler (der Bayer-Sportchef, d. Red.) und ich haben in dieser Woche auch darüber mit ihm gesprochen - leider erfolglos."
Forcieren will der Klub einen Verkauf des 35-jährigen Mittelfeldstars noch in der Winterpause aber nicht. "Das ist nicht die Absicht. Ich gehe davon aus, dass Michael die nächsten drei Monate seinen Job gut macht", sagte Holzhäuser der dpa.
Ballack ist für viele Bayer-Fans die Ikone, er verkörpert die gute, alte Zeit. Es waren weniger die Kutten-Fans, die Dutt auspfiffen, es waren eher die, die zum Fußball kommen, um eine Show zu erleben.
Pfiffen sie zu Recht? Sicher nicht. Ballacks Auswechslung war so überfällig, wie seine Verpflichtung mittlerweile als misslungenes Projekt gesehen werden darf und von der Führung des Werksklubs auch wird.
Der Spieler isoliert sich immer mehr. Statt die Situation vom Sonntag aufzuklären, kam kein entspannendes Wort von ihm, die meisten Kollegen empfinden es längst als Belastung, pausenlos auf ihn angesprochen zu werden.
Möglicherweise wird es sich am Samstag zuspitzen. Sollte Dutt gemerkt haben, dass es positiv sein kann, Spannungsfelder zu schaffen und zu durchschreiten, statt um sie herumzuschleichen, könnte dies für Ballack in Bremen die Bank bedeuten. Alternativen gibt der Kader her: Gonzalo Castro könnte ins offensive Zentrum rücken, Stefan Kießling dann über rechts kommen. Oder Castro bleibt rechts und Kießling agiert als zweite Spitze. Ballack ist für Dutt Chance und Risiko.
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Lubica
Dienstag, 31.01.2012, 17:30 Uhr Holzhäuser bleib mit dem Arsch zu Hause oder kauf ein paar anständige Verteidiger ein. Bevor Du andere kritisierst, üb Kritik an deiner eigenen Pesron...... Hier sollten die Leverkusener Fans mal einheitlich seinen Abgang singen!!!! Und Völler kann auch direkt mitgehen. Große Klappe nichts dahinter. -
ziste72
Sonntag, 29.01.2012, 13:48 Uhr Ein Spieler wie Ballack der in seinen spitzenzeiten ca. 10 Mio. pro Jahr verdient. Kann ich auch mit mitte 30 noch leistung verlangen. das ist schon immer so gewesen. Schießt ballack ein Tor auch wenn er dummer weise nur abgefälscht wird und er geht rein, dann ist er der Mann des Spiels. denn ein richtiger spieler war Ballack für mich nie. Zweikampf stark war er nie, sondern nur unfair gegeüber seine gegner. Wehe er wurde gefoult, dann fordere er die gelben karten. an sonsten hat er doch ständig diskutiert mit den schiri. ich frage mich heute noch was chelsea mit diesen Spieler wollte. Der hat doch nie bei chelsea 90 minuten gespielt. er war für die premieleque zu langsam. und in der bundesliga muss der sich doch auch dreimal drehen um einen freien Mitspieler zu erkennen. Wie ein Schweinsteiger der auch ständig das Tempo des Spiels verlangsamt, weil diese spieler nicht blind spielen können. Denn die Aussage von einen Herrn Schweinsteiger aus der Begegnung Gladbach - Bayern (20.01) der Rassen war nicht geeignet . Und deswegen die schlechte Leistung der Bayern , hätte auch von Ballack kommen können. -
Keinersein
Sonntag, 29.01.2012, 12:01 Uhr ballack ist und bleibt eine mimose. bei dem geld was der verdient und der leistung die er bringt ist es eigentlich überfällig den kostenfaktor ballack zu verkaufen oder zu verschenken. ein fußballler kann nicht von der vergangenheit zehren solange er noch aktiv spielt und horende kohle dafür kassiert. die leistung wird für das hier und heute gefordert und jeder normale arbeitnéhmer bekommt das auch zu spüren. aber ballack glaubt er ist ein kleiner suprheld, dem sich alles unter zu ordnen hat. ballack gehe nach hause und weine deine tränen aber sehe ein, deine zeit ist vorbei. leider hat das bisher kein trainer auch nationaltrainer zu ihm gesagt, man dachte der merkt das selber, aber das war ein fehler. kalre worte hätten dazu geführt, ballack bewußt zu machen, es ist vorbei. -
gukschi
Sonntag, 29.01.2012, 11:44 Uhr Typisch Vorstand, der Moor hat seine pflicht getan und zwar sehr gut! Aber nun kann er gehen! Warum ist das projekt nicht aufgeganen, lag es vieleicht an der Unfähigkeit eines Geschäftdführers. Dieser hat doch wohl den Ex-Nationalspieler, aber nicht die Kritikfähigkeit eines Spielers, Ist doch schon sehr Ekelerregend das ganze..... -
sheldon2015
Sonntag, 29.01.2012, 11:01 Uhr ich mag den mb nicht aber wie der pillenclub mit ihm umgeht ist das allerletzte aber ist ja kein einzellfall siehe helmes adler balitsch und usw. -
HarzerGirl
Sonntag, 29.01.2012, 08:08 Uhr Ballack tut mir leid! Erst hoch gejubelt, dann fallen gelassen! Warum kann man den Mann nicht einfach in Ruhe lassen.
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