Paris holt brasilianisches Mittelfeldtalent Lucas
Der teuerste Transfer in der Geschichte des brasilianischen Fußballs wurde von beiden Vereinen am späten Mittwochabend bestätigt. Bei den Olympischen Spielen in London spielt Lucas Rodrigues Moura Da Silva mit Brasilien gegen Mexiko am Samstag, zwei Tage vor seinem 20. Geburtstag, um Gold. An dem 15-fachen Nationalspieler (ein Tor), der für São Paulo in 104 Begegnungen 26 Treffer erzielte, waren auch Manchester United und Inter Mailand dran.
São Paulos Vizepräsident João Paulo de Jesus Lopes erklärte, der von einer Investorengruppe aus Katar geführte PSG habe 108 Millionen Reais (43 Mio Euro) "in bar" bezahlt. Der bisherige Transferrekord war in Brasilien Ende Juli aufgestellt worden, als Champions-League-Sieger Chelsea sich den Spielmacher der Olympia-Elf, Oscar (20) von Internacional Porto Alegre, für 32 Millionen Euro schnappte.
Nach Angaben von PSG unterschrieb Lucas in Paris einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis Juni 2017. Der französische Hauptstadtverein hatte vor der an diesem Wochenende beginnenden Ligasaison unter anderen den schwedischen Starstürmer Zlatan Ibrahimovic und Lucas' Landsmann Thiago Silva unter Vertrag genommen. Mit dem Transfer von Lucas haben die Pariser in diesem Sommer ohne Boni bereits 142 Millionen Euro für Verstärkungen ausgegeben.
20 Meinungen zu "Paris setzt Shoppingtour fort"
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Dubi1101
Freitag, 10.08.2012, 11:59 Uhr Wahnsinn. aber da muss erstmal eine Mannschaft auf dem Feld stehen. Und nicht 11 Einzelkönner. -
Tinky
Donnerstag, 09.08.2012, 14:51 Uhr Das Blöde ist, dass sich am Ende doch eben die Vereine durchsetzen, die mit Geld zugeschissen werden. ManC Meister...vor einigen Jahren undenkbar Chelsea Cl Sieger Die Russen rüsten auch auf Von Barca und Real will ich gar nicht erst anfangen. Dachte das finanzial fairplay wirkt sich irgendwie aus...bislang aber wohl noch nicht -
BerlinerIII
Donnerstag, 09.08.2012, 14:42 Uhr Auf Sicht wird sich das Kaufverhalten auch in sportlichen Erfolgen auswirken, leider. Das Problem was manche hier sehen, falls der Investor irgendwann mal abspringen sollte, ist in Paris sehr gering, denn er investiert nebenbei noch in viele andere Projekte nebenher, wie z.B. die komplette Auslands- TV- Vermarktung in seinem Land, Spielstätten und anderen Gebäuden usw. usw. Dadurch kann es sich trotz der großen Transferausgaben durchaus am Ende für ihn auszahlen in den Standort Paris zu investieren. Traurige Aussichten also für den "ehrlichen" Fußball, besonders hier in Deutschland. In der CL. wird wohl auch weiterhin fast ausschließlich nur der FCB ein kleines Wörtchen mitreden können, weil es irgendwann einfach zu viele Clubs sind, die von Aussen mit Geld aufgebläht werden. -
hakunamalada
Donnerstag, 09.08.2012, 14:06 Uhr Kenne es in diesem ausmaß auch nur aus deutschland das ehemalige Spieler und Leute die den Verein über Jahrzehnte begleitet haben das wort haben. In Spanien, England, Italien sind die "mächtrigen" doch alle Investoren, Konsortien, Politiker oder eingesetzte Experten von auswärts. Das einzig vergleichbare sind in D Hoffenheim mit Hopp und die Werksklubs VW WOlfsburg und Tablettenschubbser Vizekusen. Wobei der Einfluss in den beiden letztgenannten geringer ist als bei Leeds, Sunderland, Celtic Glasgow, Monaco, Bordeaux, ...
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